lokales Verabredungs-Forum im Vorbetrieb

Ich habe mal das Verabredungs-Forum mit einem eigenen Beitrag gestartet.

Das Forum soll – ganz bewusst lokal gehalten – eine Plattform für Verabredungen zum Cachen bieten. Andere Lösungen – Telefonketten, Mailinglisten oder überregionale “Mitcache-Zentralen” – haben sich gerade bei Verabredungen wohl nicht durchgesetzt. Aber einfach mal ins Forum schreiben tut nicht weh! Also viel Spaß! Vielleicht können wir ja so den ein oder anderen Cacher aus der Region zusammen auf Schatzsuche schicken!

Von Trades und Müll

In vielen Logs und Blogs taucht der Begriff “fair traden” auf. Nicht nur Neulinge, sondern auch einige alte Hasen brauchen meiner Meinung konkrete Beispiele zum Thema.

Viele Caches haben, wenn sie eingestellt werden, eine kurze Inhaltsauflistung. Ich selbst mache das auch. Wenn ich irgendwann zur Cachewartung los muss, bin ich wirklich erstaunt, was sich drin findet. Eine von mir klassische Erstbestückung hat z.B. ein Schlüsselband, Duftkerze, Spielzeugauto, Ring, Logbuch und Stift drin (bei einem small). Betrachte ich nach ein paar Wochen den Inhalt, dann liegen dort z.B. abgelaufene Gutscheine, Ü-Eierfiguren oder nicht einzuordnendes drin. Mein Highlight bei einem Cache war eine Schlage aus Papier. Was soll das und was kann ich dagegen unternehmen?

Letzlich sind wir ja alle scharf aufs Logbuch, aber wenn man z.B. mit Kindern loszieht, wollen die gerne Tauschen. So könnte es gehen:

1. Ich nehme zum Cachen grundsätzlich Tauschartikel mit (Schlüsselbänder, Spielzeugautos oder kleine Kuscheltiere). Vielleicht mal ein Taschenbuch für Kinder, eine kleine Lampe oder Parfüm. Der Fantasie sind kleine Grenzen gesetzt (nur klein müssen die Dinge sein). Wenn ich mit Kindern losgehe, erinnere ich sie an Tradeware. Sie können lernen, sich von Spielzeug zu trennen. Dabei achte ich als Erwachsene darauf, dass es Dinge sind, über die sie sich selbst in einem Cache auch freuen würden.

2. Ist eine Dose mal leer, lege ich was rein! Stellt Euch die freudigen Augen vor bzw. die enttäuschten (“Menno, nix drin!”). Geben ist wird immer belohnt! Da freut sich auch der Owner.

3. Eine schöne Idee finde ich, Dosen mit Müll zu entrümpeln. Dies könnte so aussehen: Mist oder Unvollständiges rausnehmen und wieder etwas “Nettes” reinlegen. Im Log darauf hinweisen, dass “ausgeräumt” wurde und Folgecacher bitten, was mitzubringen.

Vielleicht werden nun einige Cacher sagen, das sei Owneraufgabe. Ihr habt recht! Aber unser Hobby lebt vom Mitmachen. Wer sich über Micros im Wald ärgert, kann gerne mal smalls auf diesem Wege unterstützen.

Ich möchte Euch, egal ob Cacheowner oder nicht Eure Erfahrungen mitzuteilen: Beschreibt, was Ihr gesehen habt? Was Ihr gerne tauscht? Was Ihr selbst in einen Cache reinschmeisst? Vielleicht habt Ihr gute Ideen zum Thema. Oder könnt z.B. Owner sponsorn. Alles machbar.

Bis bald im Wald … und gescheite Tradeware nicht vergessen ;-)

meinschatz71

Abstimmung zur Vorstellungsrunde

Drei Namen sind eingetroffen. Drei Cacher, die für Euch besonders interessant sind. Drei mögliche Interviewpartner. Aber wer zuerst? Wer soll im April hier im Blog vorgestellt werden?

Hier können alle registrierten User abstimmen:

Wer soll hier vorgestellt werden?

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Was macht ihr, wenn…?

In diesem Jahr sind wir geocachenden Outdoorfreaks so richtig gebeutelt. Da glaubst, es wird Frühling, schaust heute morgen aus dem Fenster… wieder Schnee. Ich weiss ja nicht, wie es Euch geht, aber geocachen bei so viel Schnee ist nicht wirklich mein Ding.

1. Die Anfahrt ist schon riskanter und dauert länger.

2. Sind viele Geocaches bei so viel Schnee nicht findbar und wenn sie schneesicher sind, dann ist es bisweilen witzlos zu Suchen, schließlich braucht man, wenn man Glück oder Pech hat nur den Fussabdrücken folgen.

Dies sind nur einige meiner Gründe, bei so einem Wetter, den Outdoorteil zu verschieben. Aber was mache ich dann? Mich interessiert, wie Ihr die Zeit überbrückt. Schreibt doch mal Eure Tips nieder… und damit die Hemmschwelle mal wieder gesenkt wird, mache ich den Anfang.

In diesem Winter habe ich Mystis gebastelt und selbst den ein oder anderen lösen können. Die Ergebnisse könnt Ihr z.T. in der Zonengrenze suchen, denn so einige davon sind schneefest.  Nun bin ich aber auf Eure Anregungen gespannt, denn schließlich soll es noch ein paar Tage so bleiben.

Bis bald im (schneefreien) Wald

meinschatz71

Meine reisenden Gesellen…

Dank der genialen Anleitung von JR849 ist es mir gelungen, eine graphische Liste meiner TBs zu erstellen und in mein Profil bei GC.com einzubinden. Hier eine “Sneak Preview”.

unterwegs:

zu discovern:

geklaut oder gemuggelt:

Cacher-Pannen und geniale Muggelausreden

Was Hoecker kann, können wir ebenfalls – und vielleicht sogar besser.

Ich bin mir ganz sicher, dass jeder von uns schon diverse “Klopper” erlebt hat. Ich möchte Euch ermutigen, solche Geschichten zum Besten zu geben. Humor ist, wenn man herzhaft über sich selbst Lachen kann… dann dürfen es andere auch. Ihr entscheidet, ob es Cacherpleiten oder Muggelausreden sind.

Mache einfach selber mal den Anfang:
Ihr müsst Euch vorstellen, dass ich ein paar Wochen keine Zeit zum Cachen hatte. Dann war ich mit einem Kollegen verabredet. Eine verlängerte Mittagspause für einen schönen Multi im Wald. Genau das richtige. Die Sonne schien, wir beide pünktlich an Station 1 … fünf weitere und Final sollten folgen. Wir schauen so rum… mmm der Zaunpfahl… hohl! Schaue rein… „He, ich habs!“, rufe ich und fang schon an zu puhlen. In dem Moment macht plumps und der kleine Magnet schwand in die dunklen Untiefen dieses stabilen Teils. Da stehen wir beide nun… schauen uns an wie die Lämmer… und wie zum Hohn ist das auch noch nen Schafgehege… schabten eben noch in Vorfreude auf den Multi mit unseren Hufen und jetzt… absoluter Stillstand. Ich musste erstmal laut Lachen, weil das Bild wirklich komisch war. „Na und jetzt?“ meint der Kollege.

„Kein Thema“, sage ich und schmeisse mich ehrfürchtig vor den wertvollen, beschissenen Zaunpfahl und wühle im Dreck… weil unten ist der bestimmt auch hohl. Richtig aber leider auch einbetoniert. „Und jetzt?“ Schaue ihn an. Er zum Auto und mit einem Zollstock haben wir geangelt. Aber dieses kleine Mistbiest von Magnet war nicht zu finden.
Unsere Rettung war dann ein Telefonjoker… er kannte zwar nicht mehr die genauen Koordinaten, konnte uns aber per Googlemaps weiterhelfen. Und wir haben glücklicherweise die Station 2 gefunden… und konnte weitermachen. „Danke!“ an alle TJ dieser Welt.

Zur Wiedergutmachung habe ich daheim ganz schnell nen neuen Magneten angefertigt, nachdem mir der Owner die Daten für Station 1 gab…
Seitdem ist an dieser Station ein schwarzes Magnetschaf mit Koos drauf. Wenn ihr also per Zufall mal in die Zonengrenze kommt… vielleicht findet Ihr dann „mein Schaf“. Und solltet Ihr nen Magneten brauchen.. in dem Zaunpfahl liegt noch einer ;-)

Bis bald im Wald
meinschatz71

Ihr könnt Eure Geschichten auch direkt an uns mailen: info@geocaching-paderborn.de

 

Aus dem Tagebuch eines Cache-Owners

Padertauchers Aufruf nach Mitbloggern habe ich umgehend genutzt, denn unser Hobby lebt vom Mitmachen. Ich möchte die Chance nutzen, Euch eine andere Perspektive zu zeigen. Das „Erlebnis“, Besitzer eines Caches zu sein, von der Pike an:

Montag: Nachdem ich jetzt schon so einige Dosen selbst gesucht habe, möchte ich das Hobby aktiv unterstützen und selbst was legen. Das heisst zunächst einmal überlegen: Was soll es sein? Tradi, Multi oder Rätsel? Welche Größe? Wo ist eine Location, die mir gut gefällt oder geeignet erscheint?
Weil ich mir nicht ganz so sicher bin, fahre ich da hin und sehe mich um. Zum Glück habe ich das GPS in der Tasche und eine passende Stelle ist nach ein wenig Überlegung gefunden. Ich messe sie ein. Nehme viele Daten, um sie später gut mitteln zu können.

Dienstag: Ich habe eine passende Dose gekauft. Ich freue mich immer über Tauschmöglichkeiten, also wird es ein „Regular“. Damit die „Belohnung“ auch als solche ausfällt, habe ich ein paar Kleinigkeiten zusammengesucht und ein paar Sachen gekauft. Das Logbuch und die Erklärung ausgedruck. Zur Sicherheit habe ich die Dose mit einem Lackstift beschriftet. Voll ist sie! Schmeisse noch einen TB rein. Dann ab zum „Versteck“. Wir wissen ja alle, was so machbar ist. Welch tolle Dosen man basteln kann, wie viel Kreativität hinter manchem Cache steht. Lege „mein Döschen“ aus. Tarne es gut, verwische meine Spuren. Stelle mir vor, wie Kollegen und Kolleginnen dort suchen. Versuche einen Moment mit ihren Augen sehen zu können. Muss dabei Lächeln.

Mittwoch: Ich setze mich an den PC. Nur noch anmelden. Dies ist anfänglich schon schwierig, denn alles in Englisch… for heaven’s sake! Es gibt einiges zu beachten. Cacheowner müssen sich gut einlesen, damit sie nicht „learning by doing“ machen müssen. Gut, alle Daten drin. Abschicken. Warten! So spannend. Frage mich, wann? Schaue immer wieder nach… schließlich entscheide ich mich für den Matzratzenhorchdienst… vielleicht morgen früh.

Donnerstag: Er ist raus!!! Eben die Benachrichtigung bekommen. Ab jetzt weiss ich, dass der ein oder andere Premium auch ne Mail bekommen hat. Bin absolut gespannt. Wer wird FTF? Wie wird der Cache bewertet? Passt meine Einschätzung von Terrain und Difficulty? Freuen sich die Kolleginnen und Kollegen (oder deren Kinder) über die prall gefüllte „Lock-and-Lock“.

Und jetzt kommt Ihr…
Ich weiss aus eigener Erfahrung, dass nun alles drin ist… von Lob, kopierten Massenlogs, Uhrzeiten bis hin zum Verriss. Ich nehme mir Anregungen zu Herzen, mit Kritik muss ich umgehen, freue mich sehr über Lob. Beim DNF hoffe ich, dass „mein“ Cache nicht gemuggelt wurde. Manchmal muss ich lesen  „schlecht versteckt“, „lag offen rum“, „Müll drum rum“ oder „in der Dose nur Tinneff“.
Ok… nochmal hinfahren: Nachschauen, Dose auffüllen, Müll wegmachen… Pflichten eines Owner. Mache ich gern, denn Geocachen ist mein Hobby!

Alle, die noch keinen Cache gelegt haben, können sich nun vielleicht ein Bild machen. Ich bitte Euch nun im Namen aller Cacheowner um einige Dinge:

  1. Es hat sich jemand Mühe gemacht und verdient deswegen mindestens ein „Danke“
  2. Anregungen sind (zumindest bei mir) willkommen, allerdings kommt es immer auf das „Wie“ an. Und manchmal ist es besser, diese als Email zu schicken anstatt eines Logs.
  3. Tinneff reinschmeißen und das „goldene Ei“ rausnehmen gehört sich nicht. „Fair traden“ heisst das Motto. Und manchmal wäre es nett, einfach nur mal was rein zu legen.
  4. Wenn vor Ort Müll rumliegt, kann ich ruhig für die Natur aktiv werden. Schließlich suchen wir alle nach „Chi“
  5. Wenn ich was nicht finde, dann kann ich ruhig ein „DNF“ loggen. Ich muss es nicht immer gleich auf Muggels schieben oder auf schlechte Koordinaten.
  6. Wenn ich etwas kaputt mache (und das kann doch passieren), ist es eine Frechheit, nichts zu sagen. Das Mindeste ist, den Owner zu informieren und normalerweise gebietet es der Anstand, dass ich nach dem „Verursacher-Prinzip“ mich an der Instandsetzung beteilige.
  7. Unser Hobby ist Suchen… deshalb bitte nach jedem Log den Cache wieder gut verstecken und Spuren verwischen!

In den Sinne wünsche ich Euch allen ganz viel Spass beim gemeinsamen Hobby und vielleicht habe ich doch den ein oder anderen zum Nachdenken anregen können… Würde mich freuen.
Bis bald im Wald! … und nachher wieder schön Tarnen ;-)

meinschatz71

Wer ist eigentlich…?

Was treibt uns Cacher auf Events? Quatschen, Coins angucken und natürlich andere Cacher kennenlernen. Das kann demnächst auch anders gehen! Bitte schreibt doch mal in die Kommentare, welchen Cacher aus Paderborn Ihr gern mal kennenlernen würdet. Ich möchte dann hier eine Rubrik starten, in der sich Paderborner Cacher vorstellen können, also ein Cacher-Who-is-Who!

Mitmachen erwünscht!

Bitte Eure Vorschläge in die Kommentare schreiben, ab dem 10. März starte ich dann eine basisdemokratische Umfrage, wer zuerst an die Reihe kommen soll!