„Wir nennen es Dosenfischen“ oder „Ein Grammy für die Dosenfischer“

„Wir nennen es Dosenfischen“ oder „Ein Grammy für die Dosenfischer“

Wer kennt sie nicht? Die Dosenfischer aus Schwerin. Diese zwei, die sich jede Woche einfach so über ihr Hobby unterhalten (übrigens das gleiche wie unseres) und uns durch ihren Podcast sehr kurzweilig daran teilhaben lassen. (http://www.dosenfischer.de/) Irgendwann bei den inzwischen über 135 Folgen trällerte der Sandmann einfach mal ein kleines Liedchen. Im Laufe der Zeit kam noch der ein oder andere Song dazu und irgendwann war die Idee geboren, eine komplette CD einzuspielen. Und nun, im November 2010, ist aus dieser fixen Idee Realität geworden.

Die CD ist fertig!

Nun sollte sie nicht einfach so erscheinen. Nein, eine vernünftige Release-Party sollte es schon sein. Ein echtes Event für Fans. So fand sich mit den Dosenmatrosen, Cachern aus Bremen, ein Truppe, die dies für diesen Anlass organisieren wollten. Ohne hier vorgreifen zu wollen: Sie haben einen KLASSE Job gmacht! So stand nun fest: Am 13. November 2010 sollte Bremen zum Nabel der (Cacher-) Welt werden. Auf der „MS Treue“, einem Betonschiff auf der Weser, sollte die Party steigen. Die wenigen verfügbaren Eintrittskarten waren ruck-zuck vergriffen. Ein paar davon gingen dann auch in Richtung Paderborn. Schnell war eine Paderborner-Cacheforce (Vasquez80, SnakesCityCachers, Thomas69, Pitchbulls, Padertaucher und Spürhase) gebildet, um die heimische Community zu vertreten. Die Vorbereitungen liefen an, Hotels wurden gebucht, die ein oder andere Dose ausgesucht und man munkelte etwas von einem Geheimprojekt „Roland SWO“. Das Wochenende näherte sich, eine Vorhut zur Erkundung der Umgebung startete bereits am Freitag, und am Samstag um 06:00 Uhr in der Früh wurden die Segel gen Bremen gesetzt. Beim Einlaufen in Bremen wurden die ersten merkwürdigen Gestalten mit GPS um den Hals an einer Ampel entdeckt. Kurz danach entdeckten diese die in die Scheiben von Pitchbulls Cachemobil geklebten Konzertplakate und begrüßten uns mit eindeutigen Schwimmbewegungen.
Ja, der Padertaucher war nun auch in Bremen angekommen! :mrgreen:
Nach dem Einchecken in den Hotels traf man sich mit den Spähern der Vorhut um noch die ein oder andere Dose zu suchen und zu finden. Es war ja noch früh! Das Konzert war ja erst für abends geplant und der Wellnessbereich des Hotels wartete schon. [Anm. d. Redaktion: Des Hotels? Was für ein Hotel? Der Herr Spürhase vergaß in seiner Bescheidenheit zu erwähnen, dass die eine Hälfte der Paderborner Cacheforce nicht in irgendeinem billigen Vertreterhotel untergekommen war, sondern im HILTON. Das muss doch mal erwähnt werden, da es schon im Vorfeld für einigen Twitter-Spaß gesorgt hatte. Ach ja, die erste Planungsphase hatte in Paderborn übrigens die Jugendherberge vorgesehen. Aber der Vergleich der Frühstücksangebote war überzeugend!] Nun, der Tag der verflog und die Bremer Innenstadt wurde leergecacht. Immer wieder kreuzten andere Cacher unseren Weg, zum Teil sogar getarnt als Fußballfans. (ja es soll neben dem Cachen noch andere Hobbies geben) Als dann, es war bereits dunkel, noch ein neuer Multi freigeschaltet wurde, der im Namen den CD-Titel trug, ging es sogar nochmals auf FTF-Jagd. Hier war dann jedoch nur das „kleine“ Team der Cacher aus Ulm schneller. Aber so blieben bis zum Partystart immerhin noch 45 Minuten zum „Frischmachen“. Das war auch nötig, da der aufgezeichnete Track mittlerweile mehr als 18 km anzeigte. Danach ging es also los zum Schiff. Eine lange Schlange hatte sich bereits gebildet. Alle mussten, um auf´s Schiff zu gelangen, erstmal durch den„Deppendetektor“. Was soll ich sagen: Erwartungsgemäß haben es alle geschafft. Hier tauchte nun auch wieder dieses ominöse Geheimprojekt auf. Durch die Sterntaler wurden uns unauffällige Umschläge übergeben. Diese sollten dann zu einem ganz bestimmten Lied geöffnet werden. Das Konzert begann. Die Stimmung kochte schon nach den ersten Takten hoch und die Nervösität, die den Dosenfischern anzusehen war, löste sich in Wohlgefallen auf. Die fast allen Anwesenden bekannten Texte wurden lauthals mitgesungen und zum Titellied der CD „Wir nennen es Dosenfischen“ wurden die im Rahmen von „Roland SWO“ erstellten Fanschals ausgepackt und geschwenkt. Die Verblüffung der Dosenfischer war schon sehr groß…..Nach einigen Zugaben war der musikalische Teil nach über 2 Stunden viel zu schnell zu Ende. So blieb aber noch viel Zeit mit den anderen Cachern zu klönen, bevor es zu vorgerückter Stunde zurück ins Hotel ging. Am nächsten morgen sollte ja noch das offizielle Event im Bremer Schlachthof folgen. Nach sehr kurzer Nacht traf man sich also wieder um noch die ein oder andere Anekdote auszutauschen. Im Anschluss wurden dann natürlich noch ein paar Dosen gesucht [Ein paar Dosen gesucht? Das klingt aber wenig ambitioniert! Das war ja schließlich kein Spaß! 25 Büchsen wurden insgesamt geknackt – von der schnellen „Pipiecken-Dose“ bis hin zu vertrackten Letterboxen. Für letztere waren sogar eindeutige Hinweise auf dem Event nötig, um mit unbeschädigtem Cacher-Ego wieder in die Heimat zurückzukehren.] , bevor es wieder Richtung Heimat ging. Ein tolles, anstrengendes und erfolgreiches Wochenende ging so am Sonntag Abend dann leider viel zu schnell zu Ende.

Foto: M. Zielinski / http://www.flickr.com/photos/mzielinski/5181347084/

So schauen andere zurück nach Bremen (#dftreue):

42Cacher: Vier Schwaben auf musikalischer Kreuzfahrt…
Besserverstecker:
Wir nennen es …
D-Buddy:
Film 1: Konzert, Film 2: Event
Die Dosenfischer
Podcast 137
Geoborkis: Fotos
Neirolf
: DFDA: Danke für den Abend…
Quasselkasper:
Podcast
Spike05:
Eine Busfahrt von Ulm nach Bremen…
TravellingJack
:  Dosenfischen vom Betonschiff, inkl. Beifang…

 

5 Comments

  1. Reply

    Bremen was realy Dos´n Fisch, Baby! 😉
    Danke für den schönen Rückblick!
     

  2. Profilbild von Spürhase

    Reply

    Da hier der Link auf [martin]´s blog fehlt:

    http://goo.gl/ElIqj

    einfach schöne Bilder!

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