Nur eine Kurzmeldung: Pünktlich zum Libori-Fest sind die Paderborn Geocoins in Antiksilber eingetroffen. Juhu! Ich durfte schon eine in den Händen halten. Glänzt schön!
Nur eine Kurzmeldung: Pünktlich zum Libori-Fest sind die Paderborn Geocoins in Antiksilber eingetroffen. Juhu! Ich durfte schon eine in den Händen halten. Glänzt schön!
“Bing!” – Ein neuer Cache in Paderborn. Juhu! Schnell hin! Ach nee, ist ein T5er, da braucht es schon ein wenig mehr Vorbereitung! Gedämpfter Aktionismus – in der letzten Zeit immer häufiger. In der Sommerzeit hagelt es in “Pader Spring City” nicht nur neue Caches, gerade die T5er, die nur mit Kletterausrüstung zu bezwingen sind, erfreuen sich gerade anscheinend einer steigenden Beliebtheit – zumindest bei den Ownern. Ich kletter ja im Grunde meines Herzens auch ganz gerne, allerdings mache ich mir auch so meine Gedanken ob Brücken und Bauwerke in verkehrsgünstigen Lagen die richtigen Locations für Caches sind. Und wenn ich dann in den Logs auch noch etwas von “Einsatzkräften” lese, dann bin ich mir fast sicher, dass an einigen Stellen einfach auch keine Caches hingehören. Egal, ich behalte die Listings mal im Auge, den ein oder anderen Cache werde ich auch selber angehen. Bei manchem allerdings überlege ich gerade, ob ich doch einmal Gebrauch von der “Ignore-Liste” machen soll.
… oder zumindest die Paderborn Geocoin. Das meldet eine mehr als zuverlässige Quelle. Nachdem die erste Auflage in Antik-Gold (250 Stück) bereits vergriffen ist, wird die nächste Auflage in Antik-Silber aufgelegt (wieder 250 Stück). 
Gestern Abend, kurz nach 21:00 Uhr: Ich jogge gemütlich vom Paderborner Haxtergrund durch das Ellerbachtaal in Richtung Dahl. Kopfhörer auf, gute Musik, lockeres Tempo. Auf einmal – kurz nach dem Reiterhof – “Wusch” – “riesige” Flügel sausen etwa 20 Zentimeter über meinem Kopf daher. Schock. Die Pulsuhr zeigt eine deutlich angestiegene Herzfrequenz. Kopfhörer runter – Arme und Hände über den Kopf. So viel weiß ich noch über plötzliche “Luftangriffe”. Ich drehe mich um und entdecke einen Bussard, der gerade wieder zum Sturzflug ansetzt. Mit lautem Gebrüll und ordentlichem Rumgefuchtel der Arme kann ich ihn kurzzeitig abwenden. Aber der stolze Flieger meint es ernst: Sechs mal setzt er unter lautem “Schimpfen” zur Attacke an. Und das Kreischen eines Bussards ist echt respekteinflößend, das kann ich Euch sagen! Jedes Mal kann ich ihn erst kurz vorher verscheuchen. Natürlich lasse ich meinen gefiederten Freund keinen Moment mehr aus den Augen. Irgendwann wird es ihm wohl zu dumm oder ich bin ihm weit genug entfernt. Auf jeden Fall lässt er sich auf einem Baum nieder. Ich laufe, natürlich mit extrem gespitzten Ohren und unter ständigem Umdrehen weiter. Der Puls beruhigt sich langsam. Glück gehabt!
Zu Hause angekommen erst mal die Internetrecherche: Warum hat der Vogel das wohl gemacht? Vielleicht war er sauer, weil ich einen Hasen aufgeschreckt habe, den er als Beute ins Visier genommen hatte. Dann muss der “Futterdieb” natürlich vertrieben werden! Oder er hatte in der Nähe seinen Horst, den er verteidigen wollte. Da bei mir (Danke für den Tipp, liebe Twitterer) keine Verwechslungsgefahr mit einer Maus besteht, hat er mich wohl auch nicht als Beute gesehen.
Meine Lehre: Ich werde diese Strecke in Zukunft erst einmal meiden, da sich der Bussard offensichtlich sehr gestört fühlte! Und: Ich habe echt Glück gehabt! Greift ein Greifvogel mit seinen Krallen erst mal zu und pickt er mit seinem scharfen Schnabel, dann gibt es nicht selten böse Wunden. Gelegenheit hätte er beim ersten Anflug gehabt, aber das sollte wohl erst einmal eine Warnung sein.
Da lobe ich mir doch das friedliche Eulenbaby, das ich vor einigen Wochen beim Hundespaziergang entdeckt habe. Da es direkt am Weg und nicht besonders hoch auf einem dünnen Ästchen saß, habe ich erst mal die Adlerwarte in Berlebeck angerufen. Dort war man der kompetenten Meinung, dass die Mini-Eule wohl zurecht kommt. Und so ist außer dem Erinnerungsfoto nichts weiter passiert.
Also Jogger und Geocacher: Augen auf beim Walddurchlauf! Auf den Helm werde ich beim Cachen und Joggen auch weiterhin verzichten.


Wer schon mal einen eigenen Cache versteckt und ein Listing bearbeitet hat, der wird die Checkbox entdeckt haben, hinter der steht: “Check if you only want Premium and Charter Members to view this cache.” Das bedeutet, dass nur Premium-Mitglieder, an Groundspeak zahlende Geocacher, den Cache im Listing sehen werden.
In Paderborn wird gerade heiß über den Sinn oder Unsinn von “Premium Caches” diskutiert. Auslöser war ein Mystery-Cache, der in der genannten Weise eingestellt wurde. Ich habe mir mal eine Abfrage (Pocker Query) erstellt, und siehe da: Im Umkreis von 100 Kilometern gibt es tatsächlich 86 “Premium-Member Caches”. Das hätte ich nicht gedacht, denn in der näheren Umgebung von Paderborn ist es tatsächlich nur einer.
Entsteht hier eine neue Spielart oder gar eine Ausgrenzung oder sind die Caches ein Benefit für zahlende Cacher? Wie seht Ihr das? Wo liegen die Berechtigungen oder die Kritikpunkte für Premium-Member Caches?
Wenn im realen Leben schon hitzige Diskussionen entstehen freue ich mich über einen lebendigen – aber bitte auch sachlichen – Gedankenaustausch.
Das Wetter wird besser, die Dosen sprießen, das Cachen macht wieder richtig Spaß! Na sicher, darauf freuen wir uns schon alle – nur ist davon vor dem Fenster und vor der Tür noch nichts zu sehen und zu spüren! Vielleicht können wir uns ja verbal schon auf die schönere Cacher-Jahreszeit vorbereiten und uns quasi schon das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen.
Listet in den Kommentaren doch mal Eure schönsten gemachten Caches in drei Kategorien auf:
Eine einfache Aufzählung reicht völlig aus. Nette Erfahrungen sind natürlich auch willkommen!
Jaja, unser Hobby hält immer mal wieder kleinere Überraschungen bereit. Heute habe ich mich besonders darüber gefreut, dass ich zum ersten Mal eine Paderborn Geocoin in freier Wildbahn gefunden habe. Eine kleine Geschichte am Rande:
Heute war mit der ganzen Familie nebst Cache-Hund Lissi und bewährter Gastcacherin Emily “Jonis 2nd” geplant. Gedacht getan, und schon befanden wir uns auf einer nicht ganz muggelfreien Runde um den romantisch verschneiten Habichtsee in Mastbruch. Alle Stationen des Caches waren schnell gemeistert. Übrigens: Eine absolute Empfehlung für alle Cacher mit Kindern, denn die Runde ist abwechslungsreich, bietet am Rande noch viele Ablenkungen, einen Spielplatz und die ideale Länge! So weit, so gut! Das eingefrorene Final gefunden und ab zurück zur Parkplatz-Koordinate.
Auf dem Rückweg dann die Idee: Die Kinder könnten doch noch den Cache “Netter Ausflug zum Habichtsee” suchen. Dort war ich zwar alleine schon mal, die Kids aber noch nicht. Auch das war schnell gemacht! Und was entdecken Papa Padertauchers Augen da in der Box? Eine Paderborn Geocoin! Die erste, die ich in einem Cache entdeckt habe. Und dabei kenne ich sie nur zu gut. Schließlich ist die Idee zur PAderborn Coin irgendwann einmal bei meinen Home-Koordinaten geboren und an meinem Rechner weiterentwickelt worden. Hurra! Schön, wenn man eine Idee so handfest in der Hand halten kann! Wieder einmal Freude im Cacher-Leben! Diese Coin für Ksenia und Swetlana muss erst einmal mit uns mitkommen!
Aber die Geschichte ist noch ein wenig schöner. Die Owner der Coin hatten diese nämlich erst kurz vor unserem Eintreffen am Cache dort hineingelegt. Und das auch noch bei ihrem allerersten Cache-Fund. Einen herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle. Die Glückwünsche hätten wir eigentlich auch direkt vor Ort loswerden können, da wir das Owner-Team auf unserer Runde gleich zweimal gesichtet und für Muggles gehalten haben. Tja so ist das Cacherleben – immer wieder eine neue Überraschung!
Also das ist ja mal ein ausgefallenes Versteck! Zwischen Tüten mit Hundekot und anderen Dingen, die Menschen so in öffentliche Mülleimer entsorgen, auch das rote Tütchen mit dem Paderborner Weihnachtscache “Engelsbrief”. Nein, Spaß beiseite, hier handelt es sich nicht um ein besonders ausgefeiltes Versteck der Tarnungsstufe 10, hier hat jemand den Cache, der eigentlich fünf Meter weiter zu finden war, schlicht und einfach weggeschmissen. Den Inhalt konnten wir nach einer etwas ekligen Rettungsaktion sicherstellen und an den Owner übergeben. Bleibt nur eine Frage: Wer schmeißt Caches weg? Und da dieser Ort nun offensichtlich “verbrannt” ist, wandert der Cache zwar nicht in die Tonne (
disable listing) sondern ins Archiv (
archive listing).