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Micro-Verbot!

 

Dank des fotografischen Adlerauges von Thomas69 sind wir am Rande unserer Power-Cache-Tour rund um Marklohe auf dieses Schild gestoßen. Offensichtlich will man an dieser Stelle keine Micro-Filmdosen herumliegen haben ;-)
Erst bei genauerem Hinsehen konnten wir die wahre Absicht des Schildes erkennen.

Wird Paderborn T5er-Land?

“Bing!” – Ein neuer Cache in Paderborn. Juhu! Schnell hin! Ach nee, ist ein T5er, da braucht es schon ein wenig mehr Vorbereitung! Gedämpfter Aktionismus – in der letzten Zeit immer häufiger. In der Sommerzeit hagelt es in “Pader Spring City” nicht nur neue Caches, gerade die T5er, die nur mit Kletterausrüstung zu bezwingen sind, erfreuen sich gerade anscheinend einer steigenden Beliebtheit – zumindest bei den Ownern. Ich kletter ja im Grunde meines Herzens auch ganz gerne, allerdings mache ich mir auch so meine Gedanken ob Brücken und Bauwerke in verkehrsgünstigen Lagen die richtigen Locations für Caches sind. Und wenn ich dann in den Logs auch noch etwas von “Einsatzkräften” lese, dann bin ich mir fast sicher, dass an einigen Stellen einfach auch keine Caches hingehören. Egal, ich behalte die Listings mal im Auge, den ein oder anderen Cache werde ich auch selber angehen. Bei manchem allerdings überlege ich gerade, ob ich doch einmal Gebrauch von der “Ignore-Liste” machen soll.

Achtung: Luftangriff!

Gestern Abend, kurz nach 21:00 Uhr: Ich jogge gemütlich vom Paderborner Haxtergrund durch das Ellerbachtaal in Richtung Dahl. Kopfhörer auf, gute Musik, lockeres Tempo. Auf einmal – kurz nach dem Reiterhof – “Wusch” – “riesige” Flügel sausen etwa 20 Zentimeter über meinem Kopf daher. Schock. Die Pulsuhr zeigt eine deutlich angestiegene Herzfrequenz. Kopfhörer runter – Arme und Hände über den Kopf. So viel weiß ich noch über plötzliche “Luftangriffe”. Ich drehe mich um und entdecke einen Bussard, der gerade wieder zum Sturzflug ansetzt. Mit lautem Gebrüll und ordentlichem Rumgefuchtel der Arme kann ich ihn kurzzeitig abwenden. Aber der stolze Flieger meint es ernst: Sechs mal setzt er unter lautem “Schimpfen” zur Attacke an. Und das Kreischen eines Bussards ist echt respekteinflößend, das kann ich Euch sagen! Jedes Mal kann ich ihn erst kurz vorher verscheuchen. Natürlich lasse ich meinen gefiederten Freund keinen Moment mehr aus den Augen. Irgendwann wird es ihm wohl zu dumm oder ich bin ihm weit genug entfernt. Auf jeden Fall lässt er sich auf einem Baum nieder. Ich laufe, natürlich mit extrem gespitzten Ohren und unter ständigem Umdrehen weiter. Der Puls beruhigt sich langsam. Glück gehabt!

Zu Hause angekommen erst mal die Internetrecherche: Warum hat der Vogel das wohl gemacht? Vielleicht war er sauer, weil ich einen Hasen aufgeschreckt habe, den er als Beute ins Visier genommen hatte. Dann muss der “Futterdieb” natürlich vertrieben werden! Oder er hatte in der Nähe seinen Horst, den er verteidigen wollte. Da bei mir (Danke für den Tipp, liebe Twitterer) keine Verwechslungsgefahr mit einer Maus besteht, hat er mich wohl auch nicht als Beute gesehen.

Meine Lehre: Ich werde diese Strecke in Zukunft erst einmal meiden, da sich der Bussard offensichtlich sehr gestört fühlte! Und: Ich habe echt Glück gehabt! Greift ein Greifvogel mit seinen Krallen erst mal zu und pickt er mit seinem scharfen Schnabel, dann gibt es nicht selten böse Wunden. Gelegenheit hätte er beim ersten Anflug gehabt, aber das sollte wohl erst einmal eine Warnung sein.

Da lobe ich mir doch das friedliche Eulenbaby, das ich vor einigen Wochen beim Hundespaziergang entdeckt habe. Da es direkt am Weg und nicht besonders hoch auf einem dünnen Ästchen saß, habe ich erst mal die Adlerwarte in Berlebeck angerufen. Dort war man der kompetenten Meinung, dass die Mini-Eule wohl zurecht  kommt. Und so ist außer dem Erinnerungsfoto nichts weiter passiert.

Also Jogger und Geocacher: Augen auf beim Walddurchlauf! Auf den Helm werde ich beim Cachen und Joggen auch weiterhin verzichten.

 

Ihnen Cacher-Ausweis bitte!

Durch einen Tweet von Alex Schweigert bin ich gestern auf eine interessante Website gestoßen: www.mygeotools.de . Dort gibt es allerhand Nützliches und brauchbares für den aktiven Geocacher. Aus der Not geboren, möchte das C-Team auf einer Seite alles bieten, was der Cacher an Tools und Drucksachen benötigt. Und so findet sich auf der Site eine respektable Auswahl an Vordrucken für Logbücher, Aufkleber, Stash-Notes… . Viele sind als Generatoren so gestrickt, dass man nicht die 08-15-Lösung herunterladen muss, sondern eigene, personalisierte Drucksachen erzeugen kann.

Und dann wäre da noch der “GC Ausweis Generator“! Ob man einen solchen Ausweis braucht oder nicht – ich sehe schon die Diskussionen kommen – ist eigentlich völlig egal, denn der Spaßfaktor ist auf jeden Fall gegeben. Wem man diesen Ausweis vorzeigen kann? Keine Ahnung. Aber vielleicht kann man ihn ja mal bei einem groß angelegten Täusch-und-Tarn-Manöver zum Einsatz bringen. Nach meinem Geschmack wäre das ;-)

Für alle gemuggelten Döschen!

Frühling. Sonne. Saison, sowohl für uns Cacher als auch für Muggel. Da machen wir Cache-Owner so manchen Streifen mit. Ich fahre nun der Reihe nach meine Dosen an und überprüfe die Tarnung bzw. Logbücher. Manchmal darf ich letztes austauschen bzw. auffüllen. Manchmal muss ich feststellen, dass die ungeliebte Spezies names “Muggel” sich das Ostereiersuchen zu genau genommen hat. Das Osterwochenende, wenn man es ein wenig ausweitet, hat mich zwei smalls und eine Station gekostet. Ärgerlich! Vor allem, weil man nun nicht mehr einfach nur nen neues Döschen hinlegen kann. Wer einmal was gefunden hat, kommt wieder (so doof sind die nicht).
Na gut, nehm ich es ab jetzt mal sportlich und werde meine Döschen schwieriger verstecken. Dazu habe ich mir diverse Utensilien besorgt… nein, ich werde hier nicht spoilern… und liebe Muggel, ich habs Euch schwerer gemacht. Mal sehen, wie lange meine Neuheiten halten. Und bin mal gespannt, wie meine cachenden Kollegen das “mehr” bzw. “längere” Suchen finden bzw. nichtfinden.

Insofern war Ostern garnicht so schlecht, oder? Und wir wachsen an den Anforderungen!

Schreibt uns mal Eure Erfahrungen auf! Döschnachrufe! Coole Tarnungen! Muggelschnippchen!

Bis bald im Wald oder beim coolen Döschen-Basteln
meinschatz71

Cacher-Pannen und geniale Muggelausreden

Was Hoecker kann, können wir ebenfalls – und vielleicht sogar besser.

Ich bin mir ganz sicher, dass jeder von uns schon diverse “Klopper” erlebt hat. Ich möchte Euch ermutigen, solche Geschichten zum Besten zu geben. Humor ist, wenn man herzhaft über sich selbst Lachen kann… dann dürfen es andere auch. Ihr entscheidet, ob es Cacherpleiten oder Muggelausreden sind.

Mache einfach selber mal den Anfang:
Ihr müsst Euch vorstellen, dass ich ein paar Wochen keine Zeit zum Cachen hatte. Dann war ich mit einem Kollegen verabredet. Eine verlängerte Mittagspause für einen schönen Multi im Wald. Genau das richtige. Die Sonne schien, wir beide pünktlich an Station 1 … fünf weitere und Final sollten folgen. Wir schauen so rum… mmm der Zaunpfahl… hohl! Schaue rein… „He, ich habs!“, rufe ich und fang schon an zu puhlen. In dem Moment macht plumps und der kleine Magnet schwand in die dunklen Untiefen dieses stabilen Teils. Da stehen wir beide nun… schauen uns an wie die Lämmer… und wie zum Hohn ist das auch noch nen Schafgehege… schabten eben noch in Vorfreude auf den Multi mit unseren Hufen und jetzt… absoluter Stillstand. Ich musste erstmal laut Lachen, weil das Bild wirklich komisch war. „Na und jetzt?“ meint der Kollege.

„Kein Thema“, sage ich und schmeisse mich ehrfürchtig vor den wertvollen, beschissenen Zaunpfahl und wühle im Dreck… weil unten ist der bestimmt auch hohl. Richtig aber leider auch einbetoniert. „Und jetzt?“ Schaue ihn an. Er zum Auto und mit einem Zollstock haben wir geangelt. Aber dieses kleine Mistbiest von Magnet war nicht zu finden.
Unsere Rettung war dann ein Telefonjoker… er kannte zwar nicht mehr die genauen Koordinaten, konnte uns aber per Googlemaps weiterhelfen. Und wir haben glücklicherweise die Station 2 gefunden… und konnte weitermachen. „Danke!“ an alle TJ dieser Welt.

Zur Wiedergutmachung habe ich daheim ganz schnell nen neuen Magneten angefertigt, nachdem mir der Owner die Daten für Station 1 gab…
Seitdem ist an dieser Station ein schwarzes Magnetschaf mit Koos drauf. Wenn ihr also per Zufall mal in die Zonengrenze kommt… vielleicht findet Ihr dann „mein Schaf“. Und solltet Ihr nen Magneten brauchen.. in dem Zaunpfahl liegt noch einer ;-)

Bis bald im Wald
meinschatz71

Ihr könnt Eure Geschichten auch direkt an uns mailen: info@geocaching-paderborn.de

 

Für Kinder: Auch mal ohne GPS!

In Paderborn können Kinder jetzt auch mal ohne GPS-Gerät auf die Suche gehen:

Neue Denkmalrallye für Kinder: Spielend die Stadtgeschichte erforschen

Spielend können Kinder der 4. bis 6. Klassen in Paderborn jetzt Wichtiges aus der Stadtgeschichte lernen. Bei der neuen Denkmalrallye gehen sie in Teams von drei bis vier Kindern mit der Comic-Figur “Willi Spürnase” auf Entdeckungstour zu etlichen Baudenkmälern. Indem sie die kniffligen Fragen beantworten, erleben sie die Stadtgeschichte hautnah.

Die Denkmalrallye, ein Gemeinschaftsprojekt von NRW-Ministerium für Bauen und Verkehr, Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und Stadt Paderborn, führt die Kinder quer durch Paderborns Innenstadt. Unterwegs fragt Willi Spürnase sie beispielsweise, mit welchem Tier der heilige Liborius am Liboriuskump dargestellt wird. Oder er will wissen, an welches frühere Gebäude das Mahnmal an der Kasseler Straße erinnert.
Weitere Fragen führen die Kinder in den Kreuzgang eines früheren Klosters, zum Adam-und-Eva-Haus, zu 700 Jahre alten Abfallgruben, zur Kaiserpfalz, zu den Paderquellen und natürlich auch zum Dom. Bei einem Abstecher zur Batholomäuskapelle erfahren sie, dass dieses 1000-jährige Baudenkmal das älteste Gebäude in Paderborn ist. Eine übersichtliche Karte sorgt dafür, dass sich kein Rallyeteilnehmer verirrt.

Für diejenigen, die sich mit einem GPS-Empfänger auf den Weg machen möchten, liefert Willi Spürnase bei jeder der 15 Stationen die GPS-Daten gleich mit. GPS-Geräte können bei der Tourist Information Paderborn gemietet werden.

Die Rallye eignet sich nicht nur für den Sachkunde- oder Geschichtsunterricht. Es gibt sie auch in einer englischen Version, so dass sie für den Englischunterricht und für die Kinder der in Ostwestfalen stationierten britischen Streifkräfte attraktiv ist. Aus „Willi Spürnase“ wird dann „William the Explorer“.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.paderborn.de/gps und bei der Tourist Information Paderborn, Tel. (05251) 882980, wo auch die Rallyebögen erhältlich sind.

Cache für die Kaiserin

Da habe ich doch herzlich gelacht und noch länger geschmunzelt als ich das Listing vom Sissi-Cache entdeckt hatte. Offensichtlich hat der Owner ChilliKili einen ganz eigenen Weg gefunden, mit der T5er-Mitmacher oder Mitläuferdiskussion fertig zu werden. Dafür, dass es ein so humoristischer Weg ist, möchte ich mich bedanken. Eine schöne Abwechslung zu der doch sonst sehr emotionsgeladenen und ernsten Diskussion.

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