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Urlaubsplanung mit einem Cacheaholic

Sommer 2010. Unsere Familie plant den Sommerurlaub, Lütte möchte ins Camp, Hund möchte ans Wasser und die Eltern wollen einfach nur irgendwohin wo es nett ist.
Mein Mann lässt mir freie „Wahl“ beim Urlaubsort und auch eine geeignete Unterkunft darf ich uns suchen. Na dann mal los ans Laptop und was suchen ….

1. Etage über mir steht eine silberne dicke Alukiste mit folgendem Inhalt:
Gasbrenner, Gaslampe, Doppelkammerluftschiff zum Schlafen, Kochgeschirr und viel Klimbim aber auch ein kleines schwarzes A5 Heftchen mit allen Cachen von AMRUM.

Ich sitze unten und ahne nichts von alldem und schwelge schon in Urlaubsträumen von Sylt und Dänemark.

Schatz meint zu meinen Vorschlägen nur zu kommerziell oder zu teuer. Na ich suche mal schön weiter und als ich so mit meinem gefühlten 1.000 Vorschlag ins Büro rase und wieder einmal höre: „Nee, das können wir mal später machen.“ , kommt doch noch mein Geistesblitz und ich denke so bei mir, der Cachesüchtige hat längst schon das Ziel vor Augen und siehe da nach strengerem Nachfragen sehe ich diese Dackelaugen und das Geständnis kommt dann sofort. Die Kiste wird viel Trara und mit glänzenden Augen aufgemacht und mir wird der Schreck überhaupt klar: ZELTEN! Schatz erklärt mir dann, dass es leider keine Wohnung mehr gibt und wir zelten dort und wie lustig es dort wird.

Lustig! Ja genau sehr lustig! Ich bin dann erstmal zum Lachen in den Keller gegangen und habe überlegt mit meiner Stoffschere kleine Herzchen in den neuen Trockentauchanzug zu schneiden – besser noch, ich nehme die Kletterseile und schnipple da ein wenig rum.

Wieder gefasst auf alles was da kommen mag habe ich schnell einen Freundinnen-wer-hat-Mitleid-Rundruf gemacht und alle fanden Schatz blöd und haben mich kräftig bemitleidet. Das tat sehr gut.

Sonst packe ich immer hunderte von Tuben und Dosen ein und ahhh ja verwöhne mich im Urlaub mit ausgiebig Baden und lange Schlafen und natürlich nehme ich noch den halben Kleiderschrank mit zum Weintrinken am Abend.

Nun sah meine Tasche eher aus wie FlodderAntonmachtUrlaub und drin war das perfekte Wasser/Schweiß/Schmutzabweisende Outdooroutfit (sehr schön und Figurbetont), 1 Tube Niveacreme, Deo, Zahnpasta, Zahnbürste, Kamm und alles in eins Dusche und Haare.

Ich hätte heulen können!

Klein, kompakt und gut gelaunt ging es dann mal irgendwann los.
Kids zum Fährhafen gebracht, gewunken und kinderlos ging es dann schon cachen.

Ich war mit meinen Ballerinas noch nicht auf alles vorbereitet und als wir an der Hamburger Hallig ankamen hatte ich dank der Schafscheiße High Heels, stank ein wenig und hungrig war ich auch. Trotz allem frisch ran ans Werk und den Cache suchen. Düne abbauen, Steine durchwühlen und weil wir ja naturverbundene Cacher sind machen wir alles wieder schön und bauen auch wieder alles so hin wie es war. Dann sollte ich noch den Cache und den Sonnenuntergang bewundern. Das habe ich natürlich schnell gemacht – wollte nur keinen Streit anzetteln, da war ja so ein schönes Restaurant auf dem Hügel gleich neben mir. Neeeeee falsch gedacht arme Frau. Zack zurück – wir kämpfen ja schon mit dem Sonnenuntergang und da kommt ja noch so einiges was wir erledigen müssen. Ich muss eigentlich nur Schatz erledigen, finde aber grad nicht die passende Knarre dafür. Schatz fährt rechts ran und ja wir gehen Fisch essen – nein wir nehmen mit weil ja keine Zeit ist. Wir nehmen alles auch richtig w e i t mit und dann da eine Bank … nein wir warten noch bis da unten die Leute aufstehen. Hier sind 8 Bänke frei und wir warten auf die eine da unten? Ja wir warten! Die denken natürlich was für Bekloppte als wir uns dann setzen. Egal, sehe die hoffentlich niemals mehr wieder und endlich mein Brötchen mit Fisch. Mit viel Hunger ist einem alles egal und man ist dann auch für fettigen Fisch und alte Brötchen dankbarer denn je.

Schatz wühlt im Gras und freut sich irgendwann und ich hätte auch noch schnell seine Sachen essen können – hätte Schatz in Finderfreude eh nicht mehr gemerkt.

Dann noch ein Turm, noch eine Bank und ein Fährhafen und juhu es ist dunkel und kein Nachtcache in der Nähe. Ich darf noch schlafen gehen. Danke!.

Dann am nächsten Tag Amrum und Zelt aufbauen. Super sage ich euch. Das Zelt am Ende der Welt und der Toilettengang durch knietiefen Superfeinsand. Alles klasse hier und nun denke ich mit tränenerfüllten Augen an meine weinschlürfenden Freundinnen weit weit weg.

Wenn es ein inneres Chi gibt habe ich es dort gesehen!

Schatz hat mich vollkommen verwöhnt. Jeden Morgen durfte ich auf der Düne neben dem Zelt in Hasenscheiße sitzend alte Brötchen mit ihm essen. Es war wundervoll.
Mittags gab es dann zum Glück richtige Brötchen mit richtig lecker Fisch und am Abend durfte ich mir Inder oder Pizza aussuchen.

Der beste Abend:
Schatz ist nach ca. 25 km kreuz und quer laufen vollkommen fertig und liegt auf unserem Luftkissen, schnaufend, Sonnenbrand gerötet, mit glasigen Augen und bettelt nicht mehr zum Nebel des Grauens Nachtcache zu müssen. Möchte er morgen machen. Es gibt kein Morgen nur ein Jetzt und ach was war er fertig. Hätte ich einen Brenner dabeigehabt hätte ich Schatz so kopiert für meine Magnetwand. Ein einmaliges Gefühl schreibe ich euch!
Wir sind dann aber doch noch los und haben eine ganz nette Familie aus Kassel getroffen.

Der beste Spaziergang
Wir laufen einen Weg und tüfteln so die Anzahl von irgendwelchen Pfählen aus und plötzlich steht Schatz da wie unsere Lisbeth wenn sie einen Hasen sieht und steht und steht. Warum auch reden! Dann rennt er los und ist sichtlich außer sich vor Freude und stammelt dann wirres Zeug von Sehzeichen und Leuchtturm und eine Linie und vorher alles falsch jetzt alles richtig. Ich weiß schon was er meint aber dann…steht er total hyper an der Hecke und behauptet felsenfest er muß genau von hier was messen und mault mich an und ach und überhaupt steht alles so in der Beschreibung. In der Beschreibung steht aber auch eine Linie! Ja ist doch auch! ****mault richtig rum  Es dauerte 2 Minuten bevor wieder Sauerstoff oben angekommen ist und ach ja gehe ich doch mal 20 m weiter und dort ist dann eine Linie. Über so etwas verlieren Männer nie ein Wort aber mir erzählen wann ich hier im Dorf links abbiegen muß um den Bäcker zu finden und wir wohnen hier 7 Jahre!

Fazit:
Ich habe alles ausgehalten, kalte Duschen, Stürme, plötzliche Regenschauer mit Tropfen die Vögel erschlagen, Nachtcache die 3mal besucht werden mussten und ich bin Schuld an dem Nacktschneckensterben auf der Insel (habe sicherlich 600 Stück/Nacht erwischt) unfreiwillig versteht sich, keinen Tee am Morgen mangels Strom, Hunger und Durst habe ich ausgehalten und am Ende kam ich mir vor wie Bruce Willis in Stirb Langsam III als er vom Auto überrollt in den fahrenden LKW springt um kurze Zeit später aus dem LKW raus muß, die Brücke stürzt ja ein um dann in den noch fliegenden Jet zu hüpfen.

Juhu ich schaffe jetzt alles und die Insel ist wirklich wunderschön!

Padertauchers bessere Seite J

Meine reisenden Gesellen – Eine traurige Bilanz!

Heute Morgen flatterten zwei Vermisstenmeldungen in mein elektronisches Postfach. Nun ist die Liste der Vermissten Gesellen bei mir länger als die der Reisenden. Kleine Gedenkstunde am Morgen! Was habt Ihr für Erfahrungen gemacht?

geklaut oder gemuggelt:

 

Wherigo in Paderborn!

Fünf Jahre PB — und obwohl ich seit 3 Jahren im Ausland wohne, besuche ich diese Stadt noch regelmäßig und fühle ich mich immernoch zu ihr hingezogen! So sehr sogar, dass ich +12h investiert habe um:

Die Jagd der Cache Räuber — Paderborns ersten Wherigo Cache zu bauen.
Man selbst schlüpft in die Rolle eines Cachehüters um virtuelle Cache Räuber zu jagen. Als Belohnung wird man selbstredend zu einem nicht-virtuellen Döschen geführt.

Für alle, die diese Art von Caches nicht kennt: Wherigo Caches sind eine spezielle Art von Caches, die einen sogenannten Wherigo-Player benötigen. Auf eurem mobilen Gerät könnt ihr dann in einer virtuellen Story mitspielen, in diesem Fall in einer Jagd quer durch die Paderborner Innenstadt.

Es gibt zwei Arten von Wherigos, location-based und location-less. Location-less Wherigos können überall gespielt werden, ganz gleich wo man sich auf der Erde befindet — ein Beispiel hierfür ist das offizielle Tutorial, das ich jedem Neuling empfehlen kann um sich mit der Technik vertraut zu machen. Location-based Wherigos, wie zB der oben genannte, können nur an vorher definierten GPS-Koordinaten gespielt werden.

So, das waren hoffentlich genug Infos um Euch alle neugierig zu machen ;-) . Ich freue mich natürlich über Euer Feedback und hoffe dass Ihr mindestens so viel Spass am spielen habt wie ich am bauen des Caches hatte!! Alle nötigen Infos zum Cache selbst wie auch zu Wherigo-Playern findet Ihr auf der Webseite der Jagd der Cache Räuber!

Beste Grüße,
paphko

Geocachers Wife: Die Wahrheit über Dosensucher!

Frau Padertaucher hat angekündigt, dass Sie uns in kürze mit der ungeschminkten Wahrheit konfrontieren wird. Was wirklich mit den Dosensuchern los ist, ihre Artikel werden es aussprechen. Ich musste schon versprechen, dass ich keinerlei Kürzungen und Zensur vornehmen werde. Ich bin schon gespannt…

Dosenfischer-Konzert in Bremen

Wer will am 12./13. November nach Bremen? Ich könnte mir ein echtes Cache-Wochenende vorstellen.

Highlight ist natürlich das Konzert der Dosenfischer! Der Vorverkauf beginnt übrigens am Sonntag!

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neuer Testbericht: M7 -Microcontroller gesteuerte Taschenlampe

[Trigami-Review]:

Jawohl, es ist so weit: Mein erster Produkt-Test ist abgeschlossen, und hier ist das Video:

http://geocaching-paderborn.de/videos/M7.flv

Es geht um die Microcontroller gesteuerte Taschenlampe M7 aus dem Hause LED Lenser. Nach mehreren Testeinsätzen: Beim abendlichen Hundespaziergang, beim Geocaching, beim Zelturlaub auf Amrum – ich habe das Ding einfach immer dabei gehabt -, konnte ich das neue Lichtschwert auf Herz und Nieren prüfen.

Zunächst einmal bietet die M7 den kompletten Komfort, den man auch von den Vorgängermodellen aus der Professional Line gewohnt ist:
Gute Fokussierbarkeit für weites oder gestreutes Licht, einfache Handhabung und beste Verarbeitung.

Neu bei der M-Serie ist der Microprozessor, der drei Lichtprogramme und zwei Energie-Einstellungen ermöglicht.

Mein Fazit: Ein absolut zuverlässiges Lichtschwert!

Jetzt zum Produkt!

weitere Links und Infos:

Micro-Verbot!

 

Dank des fotografischen Adlerauges von Thomas69 sind wir am Rande unserer Power-Cache-Tour rund um Marklohe auf dieses Schild gestoßen. Offensichtlich will man an dieser Stelle keine Micro-Filmdosen herumliegen haben ;-)
Erst bei genauerem Hinsehen konnten wir die wahre Absicht des Schildes erkennen.

Trainingslager in Marklohe: Fitness-Runden

Um mich auf die kürzlich von Splitti ausgelegte “Fitness-Runde in Liemke” (GC2D67Q) vorzubereiten, musste ich am vergangenen Wochenende erst einmal ins Trainingslager. Schließlich will man als Geocacher in Heimatnähe ja keine schlechte Figur bei einer solchen Fitness-Runde machen! Für einen besonders geeigneten Trainingsort halten wir das niedersächsische Marklohe, denn dort hat das GC-Team Marklohe gleich zwei hervorragende Trainingsmöglichkeiten eingerichtet, die Fitness-Cache-Runde (25 km) und die Fitness-Cache-2-Runde (35 km). Und hier sind meine Erfahrungen:

Am frühen Samstag Morgen machte sich das Trainings-Team, bestehend aus Thomas69, SnakesCityCachers und meiner Person, auf den langen Weg nach Niedersachsen. Schnell waren die Fahrräder auf dem Dach des pechschwarzen Cachemobils verstaut und der Weg auf die Autobahn gefunden. Marklohe ist je bekannt als Mekka für fitnessinteressierte Geocacher. Denn auf den zwei Runden gibt es – fast nebenbei – doch so manches Döschen zu finden. Genauer gesagt sind es 98 Caches, 57 auf der ersten Runde, 40 bei der zweiten und ein Bonus-Cache. Für uns hieß es am Samstag erst einmal Technik-Training: Antreten, bremsen, über die Stange schwingen, Fahrrad abstellen, Dose suchen, aufschrauben, stempeln, Datum eintragen, verstecken, aufsitzen und wieder von vorn. Bei der recht hohen Cachedichte und den geringen Distanzen zwischen den einzelnen Dosen – übrigens fast alles PETlinge, kamen wir auf eine gute Anzahl von Wiederholungen unserer Trainingseinheit. Während die Abläufe an den Dosen am Anfang immer wieder korrigiert werden mussten, konnten wir ab dem etwa 20. Cache doch einen erheblichen Trainingsfortschritt feststellen. Übrigens waren auf der ersten Fitnessrunde alle Caches recht simpel und fair versteckt, so dass unser Training nicht durch übermäßige Suchaktionen abgelenkt wurde. Einige Stunden später, unsere Technik war mittlerweile perfekt, konnten wir auch den 57. Cache in den Händen halten. Von dort ging es dann zurück zum Auto und über Umwege in unser “Sportlerheim” in Bücken. Vor der abendlichen Zerstreuung in Nienburg, die neben der sportlichen Ernährung auch der Dosensuche gewidmet war, konnten wir noch den charmanten Bonus-Cache im Carport der Owner loggen. Später dann: Komatöser Schlaf und Regeneration pur.

Der zweite Tag stand ganz im Zeichen von Kondition und Koordination. Denn auf der zweiten Runde haben die Owner nicht nur die Gesamtstrecke erhöht, auch die Abstände zwischen den Caches ließen jetzt ordentliche Radel-Passagen zu, die wir mit bis zu 40!!! km/h auf unseren Drahteseln meisterten. Natürlich nur in kurzen Trainingsintervallen, unser Durchschnittstempo lag eher so bei 17 km/h. Heute mussten wir an manchen Stellen auch schon mal genauer hinsehen, denn die Verstecke waren an manchen Caches schon ein wenig kniffeliger. Selbst vor akrobatischen Höchstleistungen schreckten wir an unserem zweiten Trainingstag nicht zurück. Dank der am Vortage perfektionierten Technik konnten wir trotz kohlenhydratreicher Pause im Antik-Café in Hassbergen (unser Geheimtipp für alle Genusscacher) nach etwa vier Stunden den Ausgangspunkt erreichen. Unsere persönliche Bestzeit! Naja, wir haben die Runde ja auch noch nie gemacht. Egal! Kleine Stärkung und gestählt nach Hause!

Mein Fazit: Ein klasse Cache-Wochenende! Mit den Fitness-Runden in Marklohe habe ich eine weitere Variante meines Hobbys kennengelernt: Power-Cachen (ich vermeide bewusst den Begriff Statistik-Cachen). Auf den Strecken ist tatsächlich eine gewaltige Menge an Tradi-Logs zusammengekommen. In unserem Team waren die beiden Runden zudem echt sportlich und vor allem lustig! Rauf auf’s Fahrrad, runter vom Fahrrad. Wir hatten echt unseren Spaß dabei. “Och guck mal, da liegt ja ein Cache!”, nach kurzer Zeit hatte sich eine ganz eigene Dynamik entwickelt. Jedes Wochenende muss ich solche Massen-Touren allerdings auch nicht haben, denn meine Lieblings-Caches sind nach wie vor die Wander-Multis. Ich fühle mich jetzt auch für die Fitness-Runde in der erweiterten Homezone gewappnet, allerdings werde ich die wohl zu Fuß in Angriff nehmen. Für 15 Kilometer loht es sich ja kaum auf den Sattel zu schwingen.

Ach ja, das Trainingsziel “Geschwindigkeit” muss ich demnächst einmal beim Cache “Race against Time” (GC233JV) ausprobieren! Die Beschreibung klingt mehr als spannend.

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