Ja, es gibt sie. Begeisterte Neulinge voller Enthusiasmus. Kaum ein eigenes GPS, sondern caching per Handy (ohne dies abwerten zu wollen). Ich bin ein total Freund von Aktivität, aber…
… in letzter Zeit sind so einige Dosen gelegt worden, die schon in den ersten Logs nur “Prügel” bekommen. Ein Cache sollte Spass machen. Wobei nicht jeder alles toll finden muss. “Alte Hase” warnen mittlerweile vor Einträgen in Listings. Sie meiden Dosen, in denen “mein erster Cache” steht. Aus berechtigten Gründen. Manchmal sind die Koordinaten nicht gut ausgemessen… und ein Radius von 30 Metern ist nicht wirklich lustig. Oft sind es die Verstecke selbst, Mikros aus dem Auto geworfen oder in Wohngegenden. Kaum jemand steht auf “tausend-Muggelaugen-Dosen”. Ich betone nochmals, ich möchte keine Kreativität bremsen.
Du planst einen Cache zu Legen? Dann berücksichtige folgendes, um Dir und anderen Frust zu sparen:
1. Habe ich genug Erfahrung? Kann ich nur raten, denn wer selbst nicht viel gesucht hat, wird die Bandbreite unseres Hobbys kaum umsetzen können, abgesehen von Naturtalenten. Persönlich habe ich meinen ersten Cache nach 100 Funden gelegt.
2. Was soll meine Cache zeigen? (wenn es Dir um eine schöne Location geht)
3. Habe ich einen Betatester? Dies empfehle ich bei Neulingen, wenn es um die Genauigkeit von Koordinaten geht. Dabei sollte natürlich der Betatester nicht den FTF machen!
4. Bitte kontrolliert Eure Listings… machmal drehen sich mir Augen und Hirn, da mich Schreibfehler anspringen.
Diese Liste möchte ich von Kolleginnen und Kollegen gern ergänzen lassen, da auch ich nicht das “Ei des Kolumbus” habe. Bitte schreibt Eure Erfahrungen, Euren Frust, Eure Wünsche und Tipps, damit wir alle an unserem Hobby Spass haben und uns über schöne Dosen freuen.
Bis bald im Wald… und ohne Frust!
meinschatz71

5 Founds und 3 Caches?
Steinigen und in die Cacherhölle !
Wir hätten heute keine 65 Caches gelegt wenn unser Erster direkt fertig gemacht worden wäre…
Die Geocräsher
Der Titel ist fiktiv… aber es gibt jemanden mit 5 founds und 2 eigenen oder einem ganz jungen Kollegen, der einem Tag nach seinem ersten found schon den ersten eigenen Cache gelegt hat Von den 14 die dann noch folgte, war die Qualität auch nicht wirklich besser (mittlerweile sind diese Caches weitestgehend archiviert, weil er sich nicht um die Dosen gekümmert hat… ich hätte auch kein Bock, wenn die Rückmeldung so bescheiden ist). Die Problematik bleibt aber die selbe.
Noch mal ganz deutlich… Ich möchte nicht über Kollegen lästern, sondern aufmerksam machen und zum Thema diskutieren. Auch bin ich der Meinung, dass vielleicht über diesen Weg einige “schlechte Dosen” nicht gelegt werden, weil der potentielle Owner noch mal überlegt.
meinschatz71
Was macht diesen Cache besonders? Lernt der Suchende etwas? Gibt es eine besondere körperliche/geistige Herausforderung? Ist das Versteck originell? Würde es mir selbst Spaß machen, diesen Cache zu suchen? Verstecke ich nur, weil ich was verstecken will?
Ich habe meinen ersten Cache viel zu früh versteckt. Ich hatte 50 Finds oder so, jedenfalls ist der jetzt wieder archiviert. Fehler muss man wohl machen, um aus ihnen zu lernen…
Ich habe jetzt schon länger keinen Cache mehr versteckt und ich werde auch erst wieder etwas verstecken, wenn ich mir ganz sicher bin, dass der Cache die Cacherwelt bereichern würde.
Founds? Übers Cachen bloggen, aber den Plural von Funden nicht bilden können? *nichtbösgemeint*
Dieses ewige Newbie-Dings geht mir gehörig gegen den Strich. Lieber konstruktive Kritik bei einem Log, oder auch eine persönliche Mail…so heizt man die Stimmung nur unnötig auf. Wer sagt denn, dass man mit 500 Funden auf der Uhr bessere Caches legt – auch kann schonmal ins Klo gegriffen werden.
Ansonsten kann ich nur Sagen, dass man aus “schlecht” gelegten Dosen auch eine Menge lernen kann. Geocaching ist ein Prozess, wo jeder erstmal seine Favoriten finden muss…ich cache und verstecke heute anders als vor 3 Jahren.
nobuddi is perfäkt *auchnichtbösgemeint*
Ist alles ein Prozeß, da hast Du schon recht. Ich habe mich an erfahrene Cacher gewandt. Ob meine Caches dadurch besser sind, vermag ich nicht zu beurteilen. Trotzdem war ich froh über Hinweise. Ein schöner Satz in diesem Zusammenhang ist möglicherweise “Weder gut noch schlecht, sondern verbuchen wir es als Erfahrung”
Davon ab, wenn Du heutzutage Kritik übst, auch wenn sie konstruktiv formuliert wird (auch außerhalb des Logs), kann es Dir passieren, dass Du mit “maul-mails” zugespamt wirst. Jedem seine Meinung… und für jeden Geschmack hat unser Hobby was zu bieten
…und als Neuling sollte man auch für Kritik offen sein.
Ich habe so einen Newbie nach seiner ersten Dose mal angeschrieben, ihm meinen Eindruck von seiner Dose geschildert (es war http://coord.info/GC1NET3) und ihm angeboten, gemeinsam mal auf Tour zu gehen und in einem persönlichen Gespräch etwas zum Ziel unseres Hobbies zu klären. Inzwischen ist zwar das Listing geändert, aber die Dose selbst ist immer noch an eine besch… Stelle. Wie es aussieht, hat er allerdings das Cachen aufgegeben, hat jedenfalls schon lange nichts mehr gefunden bzw. geloggt.
Auch wenn der Titel fiktiv ist. Bei uns in der Region gab es auch schon genau solche Situationen. Da hat glatt einer den ersten Cache ausgelegt, bevor er seinen ersten Found gemacht hat…!
Interessanter Artikel aber bei der Überschrift rollen sich mir die Zehennägel hoch.

“Founds” sind gefundens. und dann dieser seltsame DE/EN Sprachmix.
“5 Caches gefunden und 3 gelegt”
wäre doch nett oder?
Oder alternativ dann gleich richtige Sprachverstümmelung:
5 Founds und 3 Hiddens
Leider gibt es viele neue Cacher die nicht verstanden haben worum es den “alten Hasen” bei diesem Spiel geht. Der klassische Cacher freut sich an raffinierten Verstecken und schönen Orten währen viele neue “Handycacher” die freie Natur (Outdoor) für den Weg vom Wohnblock zu U-Bahn halten.
Auch wird das Spiel als Social-Network gesehen. Also Hauptsache was geegt und man ist dabei. In Kombination mit mangelnder Kenntnis schöner Orte (siehe Definiton von Outdoor) kommt halt einfach nichts befriedigendes dabei raus.
Es gab hier im Altmühltal auch einen Cacher der hatte praktisch kaum Funde, war aber in der Lage 18 Dosen an interessante Orte zu legen. Sicher war da auch noch nicht alles perfekt was die Behälter anging, aber wenn man etwas Erfahrung mit dem GPS und gesunden Menschenverstand hat stellt eine niedrige Fundzahl kein Hindernis dar, eine Dose zu legen.
Bevor sich nun noch mehr an meiner Verbalattacke reiben…
Ich bitte den Admin meinen Titel in sprachlich-gammatikalisch korrekte Form zu bringen…
“5 Dosen gefunden – 3 Dosen versteckt”
Ich liebe Nebenschauplätze (trotz Berechtigung)!
Soeben geändert!
[...] sucht man diese Dinge nun? Um mal raus zu kommen, aus Spass an der Freude, um Plätze kennen zu lernen, [...]