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Micro-Verbot!

 

Dank des fotografischen Adlerauges von Thomas69 sind wir am Rande unserer Power-Cache-Tour rund um Marklohe auf dieses Schild gestoßen. Offensichtlich will man an dieser Stelle keine Micro-Filmdosen herumliegen haben ;-)
Erst bei genauerem Hinsehen konnten wir die wahre Absicht des Schildes erkennen.

Frühlings-Tipps: Eure schönsten Caches

Das Wetter wird besser, die Dosen sprießen, das Cachen macht wieder richtig Spaß! Na sicher, darauf freuen wir uns schon alle – nur ist davon vor dem Fenster und vor der Tür noch nichts zu sehen und zu spüren! Vielleicht können wir uns ja verbal schon auf die schönere Cacher-Jahreszeit vorbereiten und uns quasi schon das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen.

Listet in den Kommentaren doch mal Eure schönsten gemachten Caches in drei Kategorien auf:

  1. in Paderborn
  2. in der Nähe (bis 50 km)
  3. Tipp für längere Anfahrt

Eine einfache Aufzählung reicht völlig aus. Nette Erfahrungen sind natürlich auch willkommen!

Für Kinder: Auch mal ohne GPS!

In Paderborn können Kinder jetzt auch mal ohne GPS-Gerät auf die Suche gehen:

Neue Denkmalrallye für Kinder: Spielend die Stadtgeschichte erforschen

Spielend können Kinder der 4. bis 6. Klassen in Paderborn jetzt Wichtiges aus der Stadtgeschichte lernen. Bei der neuen Denkmalrallye gehen sie in Teams von drei bis vier Kindern mit der Comic-Figur “Willi Spürnase” auf Entdeckungstour zu etlichen Baudenkmälern. Indem sie die kniffligen Fragen beantworten, erleben sie die Stadtgeschichte hautnah.

Die Denkmalrallye, ein Gemeinschaftsprojekt von NRW-Ministerium für Bauen und Verkehr, Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und Stadt Paderborn, führt die Kinder quer durch Paderborns Innenstadt. Unterwegs fragt Willi Spürnase sie beispielsweise, mit welchem Tier der heilige Liborius am Liboriuskump dargestellt wird. Oder er will wissen, an welches frühere Gebäude das Mahnmal an der Kasseler Straße erinnert.
Weitere Fragen führen die Kinder in den Kreuzgang eines früheren Klosters, zum Adam-und-Eva-Haus, zu 700 Jahre alten Abfallgruben, zur Kaiserpfalz, zu den Paderquellen und natürlich auch zum Dom. Bei einem Abstecher zur Batholomäuskapelle erfahren sie, dass dieses 1000-jährige Baudenkmal das älteste Gebäude in Paderborn ist. Eine übersichtliche Karte sorgt dafür, dass sich kein Rallyeteilnehmer verirrt.

Für diejenigen, die sich mit einem GPS-Empfänger auf den Weg machen möchten, liefert Willi Spürnase bei jeder der 15 Stationen die GPS-Daten gleich mit. GPS-Geräte können bei der Tourist Information Paderborn gemietet werden.

Die Rallye eignet sich nicht nur für den Sachkunde- oder Geschichtsunterricht. Es gibt sie auch in einer englischen Version, so dass sie für den Englischunterricht und für die Kinder der in Ostwestfalen stationierten britischen Streifkräfte attraktiv ist. Aus „Willi Spürnase“ wird dann „William the Explorer“.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.paderborn.de/gps und bei der Tourist Information Paderborn, Tel. (05251) 882980, wo auch die Rallyebögen erhältlich sind.

Snowpatrol: Winterdienst für Geocaches

 

 

 

Cacher-Loipe: Mancher Cache ist im Winter auch ohne GPS-Gerät zu finden.

Als ich heute Morgen bei klirrender Kälte und geschlossener Schneedecke auf meiner Hunderunde war, auf der zufällig auch mein Multi “Lissis Knochenrunde” liegt, kam ich ins Philosophieren. Cachen im Winter und bei Schnee? Was gibt es da zu beachten – vor allem für Owner? Hier ein paar Tipps, damit sich die Geocacher-Schneewanderung nicht in ein DNF-Disaster verwandelt:

 

  • LISTENPLATZ: Zuerst einmal gehört eine Angabe in das Listing, aus der hervorgeht, dass der Cache auch bei Schnee zu finden ist. Ansonsten kann es “im Wurzelbereich” unter einer dicken Schneedecke schon mal schwierig werden. Bei den “Attributes” soll es sogar ein entsprechendes Symbol geben!  Nein, ich meine nicht das Snowmobil sondern die Schneeflocke. Ist der Cache bei Eis und Schnee nicht zu machen, gehört auch dieser Hinweis in die Cachebeschreibung.
  • WINTERDIENST: Mancher Cache lässt sich mit ein paar Handgriffen winterfest machen. Hier sind die Owner gefragt: Einfach bei der Wartungsrunde die Stationen für die Schnee-Saison etwas suchfreundlicher platzieren.
  • ZUSATZTIPP: Meine Caches bekommen bei Eis und Schnee ein paar zusätzliche “Hints”, die im Frühjahr wieder aus dem Listing verschwinden.
  • EXTRARUNDE: Bei meinem Multi ist eine Station bei Schnee absolut nicht zu knacken, der Rest aber schon. Deshalb habe ich eine Schnee-Ersatzstation eingerichtet. Mit wenigen Handgriffen und einer kurzen Ergänzung im Listing, kann der Suchspaß also weitergehen.

 

 

FTF vor der Veröffentlichung?

Ab und zu lese ich in den Logs: “Wir sind sofort nach der Veröffentlichung losgefahren, aber irgendwie war schon jemand da! Schade.” Ist da Insider-Wissen im Spiel? Hat der Owner da jemandem Bescheid gegeben? Nein – des Rätsels Lösung ist das unterschiedliche Vorgehen der unterschiedlichen Geocaching Plattformen.

Bei geocaching.com schauen sich die Reviewer jeden Cache vor der Veröffentlichung an. Die Freischaltung erfolgt, wenn alle Regeln eingehalten werden. Da die Reviewer aber ehrenamtlich tätig sind, sitzen sie auch nicht ständig vor dem Rechner. So kann die Veröffentlichung eines Geocaches schon mal ein wenig dauern.

Opencaching.de hat eine andere Philosophie. Alle Caches werden dort “ungesehen” und – wenn es der Owner so möchte – sofort freigeschaltet.

Ein Fallbeispiel, bei dem mir gestern die Ehre des FTF (first to find // erster Fund) zuteil wurde:
Ich fange mal ganz vorne an. Da mein Cachehund Lissi nach Lichtenau zum Tierarzt musste, habe ich mir gleich ein paar Tradis ausgesucht, die man mit einem kleinen Schlenker suchen konnte. Und so fanden wir uns am Nachmittag in und um Hengelarn wieder. Gerade im Wald, allerdings bereits auf dem Rückweg zum Auto ein deutliches “Bimm” auf dem iPhone – eine Mail von opencaching.de. “In Deinem Suchradius ist ein neuer Cache versteckt worden.” Möglich macht das die Benachrichtigungsfunktion von Opencaching.de, die jeder registrierte Benutzer nutzen kann. Also den Browser aufgerufen und die Informationen zum Cache “TB Hotel Haaren” gefunden. 14 Kilometer von meinem “BaseCamp” entfernt, allerdings nur 4,5 km von meiner aktuellen Position. Also nichts wie hin und FTF!

Am Abend macht es dann noch mal “Bimm”, dann hieß es: “[GEO] Notify: Beppo Strassenkehrer published TB Hotel Haaren (Traditional Cache)”, Der war nun als GC21XH6 auch bei Geocaching.com zu finden. Und während andere sich auf der Jagd nach dem FTF bereits eilig auf den Weg machten, konnte ich am warmen Rechner bereits meinen Fund eintragen. Die Vermutung, dass der Cache auch bei Geocaching.com gelistet werden soll, lag nahe, denn der Owner hatte bei Opencaching bereits das “Auch gelistet auf: geocaching.com” eingetragen.

Lange Rede, kurzer Sinn: FTF-Jäger beobachten beide Geocaching-Plattformen und lassen sich von beiden über neue Caches benachrichtigen.

Holzklau-Muggel erschreckt und verscheucht

Da verkleidet man sich ein wenig in grünen Gewändern und macht eine kleine Cache-Tour im abgelegenen Wald, und schon haut der ambitionierte Holzbeschaffer ab.

Also: Ich komme in Grün mit Hund um die Ecke gebogen und sehe einen netten Herrn, der eine komplette Holzfäller-Ausrüstung im Kofferraum seines Autos beherbergt. Ein freundlicher Gruß: “Guten Tach!”, und schon wird der Kofferraum hektisch zugeknallt und der rüstige Rentner macht sich direkt vom Acker. Komisch, ich habe doch gar nichts gesagt. ;-)

Was lerne ich daraus? Geocacher sind offensichtlich doch aktive Umweltschützer. Zumindest beugen sie dem Holz-Klau vor.

Vom Muggel gestellt! – Und dann?

Mir ist es bisher nur einmal passiert, dass ein Muggel mich “gestellt” hat. Da es sich bei dem freundlichen und gleichsam sehr bestimmten Herrn um einen Mitarbeiter der Bundspolizei GSG9 handelte, brauchte ich mir keine Ausrede einfallen zu lassen. Ich hielt es zumindest für die bessere Idee, keine “Geschichten” zu erzählen.

Jetzt aber zu Euch! Was sind Eure interessantesten, lustigsten, originellsten Ausreden oder Geschichten, wenn der Muggel zuschlägt? Ich freue mich auf viele Kommentare!

Baumbiss

Bisher habe ich die Warnung, die mir mein iPhone beim Start des Programms “Geocaching” ausgibt einfach überlesen:

Achtung: Geocaching kann gefährlich sein! Du übernimmst alle Risiken, die sich aus der Suche nach einem Geocache oder der Nutzung dieser Applikation ergeben können.

Gelesen – getan: Und so ereilte mich am vergangenen Samstag ein “Bumbiss”. Was ist das und wie kam es dazu? Auf der Suche nach einem Cache stand dort ein sehr verdächtiger Baum mit einem wunderschönen Hohlraum. Da musste ich doch den Arm einfach reinstecken! Leider lag die Öffnung deutlich höher als mein Körperschwer- und mittelpunkt. Also rauf auf die Zehen und noch ein wenig am Baum hoch. Und dann: “Flutsch” – abgerutscht. Schon interessant, wie sich der Arm verhält, wenn er im Astloch feststeckt, das nennt man wohl Hebelwirkung. Zum Glück habe ich nur einen riesigen blauen Fleck unter dem Armgelenk davongetragen, an dessen täglich wechselnden Farbenpiel ich mich jetzt jeden Morgen erfreuen kann. Auf Fotos verzichte ich freiwillig! Danke an die Gesetze der Physik, die mich vor einem Bruch bewahrt haben!

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