Dunkel war’s, der Mond schien helle,
schneebedeckt die grüne Flur,
als ein Auto blitzesschnelle,
langsam um die Ecke fuhr.
Drinnen saßen stehend Leute,
schweigend ins Gespräch vertieft.

Da vorne bitte rechts abbiegen und so bogen wir links in die Straße ein. Hast Du das Navi, hast Du die Taschenlampe und wo ist Blogwriter? Wir mussten ihn schon wieder wecken. Schließlich gab es auf dem Weg von der Nordsee zur Ostsee noch ein paar Aufgaben zu erledigen. Los Bloggy, schnall Dir Deinen Sack auf den Rücken und reib Dir gefälligst den Sand aus den Augen, wir sind im nächsten Landkreis angekommen und die nächste Dose wartet bereits auf uns.

Irgendwann kamen wir an und die Ostsee hatte uns wieder. Ein paar Tage relaxen, was man als Cacher unter relaxen verstehen kann, lagen vor uns. Seit unserem letzten Besuch hat sich die Hafenstadt Heiligenhafen richtig gemausert und es wurde viel für den Tourismus investiert. So haben wir Blogwriter an dem ersten Tag direkt das kleine Städtchen gezeigt und er ließ in Ruhe die Seele baumeln.

Im letzten Sommer wurde die neue Seebrücke, mit Blick auf Fehmarn, eingeweiht. Natürlich wurde auch dieser Touristenpunkt direkt mit zwei Dosen bestückt. Während wir in Ruhe die windige Aussicht genossen, begab sich Blogwriter direkt in Gefahr und stürzte sich Hals über in den Kopf…

Heiligenhafen ist besonders für das Hochseefischen bekannt. Blogwriter ließ es sich nicht nehmen, auch dieses einmal aus zu probieren und so schipperten wir eines Morgens mit der Ostpreussen hinaus auf die See.

Trotz des starken Wellengangs hat es ihm sehr gut gefallen, wie sollte es bei Flensburger und Fischbrötchen auch anders sein! Am Ende des Tages konnten wir gemeinsam mit dem kleinen Mann seinen Tagessieg feiern und wir knipsten noch schnell ein Erinnerungsfoto. Das Abendmahl war für den heutigen Tag gerettet.

Da Blogwriter im Paderborner Umland selten Schiffe zu sehen bekommt, sind wir mit ihm nach Puttgarden gefahren und haben uns die Vogellinie nach Brøndby angesehen. Natürlich kam auch hier das Dosen suchen nicht zu knapp. So konnte Blogwriter seinen bisherigen nördlichsten Cache finden und sich nebenbei noch im TB-Hotel der Extraklasse eintragen.

Eigentlich wollten wir Blogwriter ein paar Erholungstage in dem noblen TB-Hotel gönnen, aber sicherlich hätte er den Weg nach Paderborn nicht zurück gefunden. Und da er noch auf einen  Borkum-Bilderabend bei den Kaulanern eingeladen ist, nahmen wir ihn kurzerhand wieder mit.

Ein weiterer Meilenstein von Blogwriter war der Besuch beim Gedenkstein des Vize-Admiral Edward Vernon. Der Seefahrer hatte eine gute Idee und aus Rum, Wasser und Zucker den heißbegehrten Grog zu erfinden.

Wir fuhren an den nächsten Tagen etwas weiter ins Land zurück und zeigten unseren Begleiter noch ein wenig die Umgebung. So waren wir in Neustadt auf einer wunderschönen T5er Tour unterwegs und Blogwriter konnte seine Begeisterung für das Erklimmen der luftigen Höhe nicht verbergen und stieg frohen Mutes mit hoch.

So konnte der kleine Writer etwas für seine „Statistik“ machen  und freute sich bereits auf den nächsten Seileinbau.

Nach den T5er-Strapazen ruhte sich unser Urlaubsbegleiter für den restlichen Tag im Strandkorb aus. Am Abend gingen wir noch etwas durch die Stadt und zeigten Blogwriter die kleinen Schiffe und einige Impressionen von der Urlaubstadt.

Natürlich durfte eine kleine Stippvisite in der Marzipan-Stadt Lübeck nicht fehlen. Schließlich kannte Blogwriter das Holsteintor nur vom Hörensagen her und interessierte sich neben der Dosensuche auch für die Touristischen Anziehungspunkte der Stadt.

An einigen Orten unseres Urlaubs wurden wir an eine Cachergröße aus der Region erinnert. Eine Fledermausfreundliche Einrichtung könnte Salzkotten auch noch gebrauchen, dort könnten bestimmte Geocacher ihren Lebensabend in artgerechter Umgebung verbringen ;-).

Ein weiterer Ausflug ging natürlich auch auf die Cachereichste deutsche Insel – Fehmarn. Hier hatten wir uns einige besondere Caches anhand der Blauen Schleifchen heraus gesucht und wir wurden nicht enttäuscht. So haben wir einige besondere Orte ausfindig machen können. Doch zunächst mussten wir eine kleine Pause auf der Fehmarnsundbrücke einlegen auf der natürlich auch schon ein Begrüßungscache liegt.

Vorbei an sehr lustigen „Space-Taxi“- Haltestellen, ging es zu einem Lost-Place-Stadtteil mitten in einem Wohngebiet von Burg.

Blogwriters erster Besuch an der Ostsee war sehr unterhaltsam und abwechslungsreich. Neben dem ganz normalen Cache-Wahnsinn (160 besuchte Caches in 10 Tagen) konnte sich Blogwriter auch etwas erholen für seine nächste aufregende Reise.

Bis zum nächsten Mal!

Überholspur und Blaufärberhexe

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