Tja – wie sind wir eigentlich zum Blogwriter (oder „Wutz“ wie er von den Kids getauft wurde) gekommen? Es war am 1. August. Mittwochabend. Gillwetter. Also Grillen. Blauer Himmel, ein Steak, ein Bier, ein … Anruf.
Überholspur: „der Haubentaucher ist wieder da …. bis gleich!“ Das ist ein Wort! Also los…
Was kommt auf uns zu? „Heder“? Klingt harmlos…
Vor Ort angekommen grinsen uns Überholspur und Handkopfler freundlich entgegen.
Dann – unvermittelt – wie eine Warnung: Überholspur „Du wirst nass!“
Blödsinn! Tada! (Ich zeige ihm die Wathose) Überholspur: „Du wirst nass!“
Er hat untertrieben…

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Jedenfalls saß der Blogwriter auf seinem Nano und sah uns aufmerksam bei der Bergung des Logbuchs zu. Es müssen unsere Professionalität und die Eleganz, mit der wir geschluckte Hederliter ausspuckten, gewesen sein, die seinen Eindruck bestätigt haben: „wer solche Dosen hebt, der weiß, wie man Urlaub macht!“

Gesagt – getan: einige Tage später stiegen wir in den Geo-Heli des Blogwriters und los ging’s nach Borkum, der westlichsten ostfriesischen Insel mit knapp 60 Caches.

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Während des Fluges lösten wir ein paar Mysteries und planten die erste Tour. Beim Lesen der Listings fiel uns auf, dass die Insulaner ganz andere Versteckmöglichkeiten hatten als wir in unserer Homezone. So tauchten in den hints Beschreibungen auf wie: „Im Sanddornbusch“, „im Dünengras“ oder „beim Schiffsanleger“. 
Nach der Landung verloren wir wieder einige Zeit wegen der üblichen Fanbelagerung und Autogrammstunde des Blogwriters. Danach fuhren wir zur Unterkunft und verstauten unser Gepäck.

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Plötzlich brach beim Blogwriter ein immenser Tatendrang aus:
„Ich brauche erstmal ein Gaul als Fortbewegungsmittel, dann will ich unbedingt meinen alten Zellen-genossen Matze besuchen und ans Meer. Und natürlich ein paar Dosen heben.“
Also gingen wir zur nächsten horse-to-go Weide und mieteten das schnellste Pferd. Weiter ging es zum alten Kumpel, der den Blogwriter mit einer Aloa-Kette begrüßte.
Einige Ostfriesentees später ging uns der Gastgeber derart auf den Dudelsack, dass wir uns vom Acker machten.

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„Boh – ich brauch‘ jetzt erstmal eine CITO!“ sagte der Blogwriter, sammelte allen Müll im Umkreis von zehn Kilometern auf und türmte ihn zu einem beeindruckenden Monument.

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„Hoge Hörn“, der Ort dieses Müll-Kunstwerks, ist übrigens nur per Fahrrad/Wander-Kombination erreichbar: bis zum Ende des Deichs kann man radeln, die letzten Kilometer (erst Salzwiese, dann Watt) lassen sich nur zu Fuß machen. Dafür wird man dort mit einem fast 360 Grad rundum Meeresblick belohnt.
Ach ja – in dem Kunstwerk ist unter all dem Strandgut eine Dose versteckt (GC3KA1D).

In den folgenden Tagen haben wir bei bestem Sommerwetter nach und nach die Insel abgecached – das war schön. Nur das Schleppen der ECA des Blogwriters war eine ziemliche Plackerei. Ein paar Zangen und Schraubenschlüssel weniger hätten ja vielleicht auch gereicht…

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Ansonsten haben wir mit Bloggy’s Geo-Jacht etliche entlegene Strandabschnitte angesteuert und jede Menge Sonne getankt. Abends konnten wir herrliche Sonnenuntergänge bestaunen und haben danach das umfangreiche gastronomische Angebot der strandansässigen Restaurants genutzt.

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Unter‘m Strich war es ein fantastischer Sommerurlaub und wir hätten den Blogwriter gern adoptiert, aber er meinte er sei kein Mann für nur ein Team. Er möchte das ganze Jahr über Reisen und Urlaub machen. Das leuchtete uns natürlich ein und so ließen wir ihn schweren Herzens beim 8. Grillevent unterhalb der Wewelsburg seiner Wege gehen. Natürlich hoffen wir insgeheim, dass er uns irgendwann mal wieder begleiten wird. Wer weiß?

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Alles Gute auf deinen Wegen, lieber Blogwriter!
Die Kaulaner

PS: Das Redaktionsteam arbeitet mit Hochdruck an einer Reservierungs-Seite für den Blogwriter, damit Ihr ihn für Eure Reise vormerken könnt! 

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