Ich hab‘ doch keine Zeit. Das galt heute nach einem arbeitsreichen Wochenende für mich. Zur Entspannung wollte ich am späten Nachmittag zwei Hobbys verbinden. Das Resultat: Es geht!

Laufen und Geocaching passt zusammen, wenn es gut geplant ist. Also fiel mein erster Blick auf die Cache-Karte und dort auf den Geocache „Hahnenberg„. Der liegt zwar ein Dorf weiter und war eigentlich für eine abendliche Fahrradtour aufgespart, aber auch laufend sollte der erreichbar sein. Blick auf die Topp-Karte. Los! Naja, zumindest fast. Zuerst musste ich meine GPS-Laufuhr, den Forerunner 901XT, mit einer Koordinate füttern. Das habe ich auf die schnelle nur manuell mit viel Rumtippelei hinbekommen. Wenn jemand eine bessere Methode kennt: Her damit! Menü, gehe zu Position, den Punkt ausgewählt und schon erschien der Pfeil auf dem Display.

Forerunner_Cache

4,08 Kilometer, natürlich Luftlinie. Die Karte auf Garmin-Connect hatte mir verraten, dass ich etwa 11 Kilometer zu bewältigen hätte. Und los! Da mir die Strecke bekannt war, bin ich zusammen mit Cache-Hund Lissi ganz entspannt losgetrabt. Erst in der Nähe des Zielgebietes habe ich den Trainingscomputer wieder auf den Kompass-Modus geschaltet und die Stoppuhr angehalten. Schließlich will man sich durch die Sucherei ja nicht die Pace-Statistik ruinieren. Ja, auch Läufer können Statistiken auswerten 😉

Vor Ort, in der Nähe des Caches, erwiesen sich der Pfeil und die Entfernungsangabe als ausgesprochen genau. In Bestzeit konnte ich den Cache aus seinem Versteck zerren, das übrigens sehr schön gemacht war. Nur hätte ich mir an dieser Stelle eine lange Hose gewünscht und nicht die kurze Lauf-Short. Fix im Logbuch verewigt, einen kleinen Kugelschreiber hatte ich dabei, und ab auf den Rückweg.

Karte

Nach 11,47 Kilometern Strecke standen Cachehund Lissi und ich wieder vor der heimischen Haustür. Eine feine Runde, die man in meinem Online-Lauftagebuch nachschlagen kann. Allerdings steckten mir die 21 Kilometer vom Hamburg Halbmarathon noch ein wenig in den Knochen.

Wie zu Anfang schon erwähnt, lassen sich Laufen und Geocaching verbinden. Meine Tipps für die Kombination:

  • einfache Tradis aussuchen, um lange Suchzeiten und evtl. das Auskühlen zu vermeiden
  • vorher die Strecke planen und im Zweifel auf das GPS-Gerät speichern
  • nur ein passendem Gelände suchen, denn nicht jeder Untergrund passt zur Laufbekleidung (Brennnesseln, Dornen und Co. führen schnell zu unschönen Stellen um Bein 😉 )
  • anschließend schön relaxen (so wie heute Cache-Hund Lissi)

PS: Welcher Läufer hat Interesse an einem Rekordversuch beim Race against time (GC233JV)?

Cachehund_Kaputt

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