Bloggys Cacher-Reise an die Rhön

Bloggys Cacher-Reise an die Rhön

Ich, der Bloggy, war wieder mal unterwegs, mit der kleinen Hexe und Team. Diesmal ging unsere Reise in die Mitte Deutschland, zur Rhön. Dank einer Cacher-Zeitung, wo ein Bericht über verschiedende Dosen und ihre Besitzer aufgeführt war. Klingt gut, dachte ich, da will ich mit. Klar die Hexe nahm mich mit auf Reise.

Tag 1:
Los ging es das erste Ziel war die Wasserkuppe, mit 950 m der höchste Berg der Rhön. Wahnsinn, was hier alles zu finden war, eine Sommerrodelbahn, Segelflugmuseum, ein Multi, ein Earth Cache und ein T5 Wherigo oder besser ein Wherifly. Ein Cache der per Segelflug oder Gleitschirm abzufliegen ist. Da frag ich mich ob die Hexe den nicht mit mir auf ihrem Besen abfliegen kann?

Nach dem wir einige Dosen gefunden und im Café „Peterchens Mondfahrt“, uns einen Kaffee gönnten ging es hinauf zur Kuppe. Viele Muggel waren unterwegs, teils mit Kindern und oder Hund. Es war schon später Nachmittag, trozt allem war hier noch sehr viel Fussvolk unterwegs, man was war ich froh, ich wurde im Rucksack mitgetragen und konnte die Aussicht genießen. Dort oben lag ja noch eine Dose, diese wollte gefunden werden. Im Abendlicht war das schon ein wunderbarer Ausblick. Wir hatten auf dem Rückweg zum Parkplatz, einen Earth Cache, mehrere kleine Dosen gefunden unter anderm auch Hessens Höchster Cache auf der Wasserkuppe. So bei dem Fußmarsch hatte wir uns das Abendessen wirklich verdient.

[metaslider id=8969]

Tag 2:
Nach dem Frühstück, der Rucksack war gepackt flog ich ins Moor. Zuerst dachte ich noch gut, eine kleine Runde mit Petlingen und Bonus,warum nicht. Das Rote Moor, war ein über Holzstege angelegter Rundgang von ca. 3 – 4 km. Dort beginnt die Cache Serie Area 51. Das waren meist zwar nur Petlinge, aber die Runde durch das Moor lohnt sich wirklich, eine sehr schön gestaltete Runde, gut zu laufen. Am frühen Nachmittag war die Runde auch schon beendet, schade, aber da war doch noch der Bonus und auch ein TB Hotel. Also wurde erst der Bonus und danach das TB Hotel gesucht. Was gar nicht so einfach war, so viele Wandermuggel die hier heute unterwegs waren. Zur „Belohnung“ gönnten wir uns noch ein Stück Kuchen und Tee im naheliegenden Café. Nach Tee und Kuchen machen wir uns auf zur Fulda Quelle, wenn man schon mal hier ist. Auch da gab es einen Cache, nur sollte mal „Werkzeug“ dabei haben. Da der Cache sonst nicht machbar ist. Auf dem Rückweg zur Unterkunft nahmen wir noch die ein und andere Dose mit. Diese lagen dann allerdings nicht mehr in Hessen sondern schon in Bayern und teilweise auch in Thüringen. Wer also noch die Länderpunkte braucht sollte hier einmal Dosen suchen.

Tag 3:
Heute stand Bad Kissingen auf dem Tour Programm. Dort erwartete uns die Cache Runde Einfach nur Koordinaten, das sollte das Highlight des heutigen Tages sein. Das ich Bloggy nicht mehr aus dem stauen daraus kam, passiert ja selten, aber hier, Wahnsinn. Wie das Cacher Magazin schon schrieb,„einfache Dosen, die ein hohes Suchtpotential bergen. Einfache Dosen, ja, aber, so was von spannend, einmalig, Wahnsinn. Da war alles etwas dabei, einige Dosen, die man schon kannte, aber auch Dosen wo man davor Stand und meinte ja und jetzt? Diese Dosen waren wirklich der Highlight des Tages. Da stehen wir vor dem Cache, lauter Fragezeichen sah man Bildlich vor sich. Das Schild ? Der Baum ? Oder was? Tja und dann kam die Erleuchtung und die Dose zeigte sich uns, Wahnsinn die Dose lag im und … nein, mehr wird nicht verraten. Wer in Bad Kissingen unterwegs ist sollte den Multi und auch die anderen Tradis machen. Einfach nur Koordinaten aufsuchen, spannung pur, ist hier wirklich angesagt. Diese Dosen lassen einen so schnell nicht mehr los. Tage später schwärmten alle noch von diesen Dosen.

Tag 4:
Schade, heute sollte es zurück in die Heimat gehen. Nach dem Frühstückflogen wir los. Aber heute stand auf dem Programm, Besuch im DÖD Land, DÖD – auch DosenÖffnerDuo genannt. Die Dosen lagen ja auf dem Rückweg. Die Dosen des DosenÖffnerDuo sollen ja alle keine NullAchtFünfzehn Dosen sein. Das musste doch überprüft werden.
Von wem? Na von mir, Bloggy! Nächster Halt – Bad Hersfeld, im Norden der Röhn. Auch hier sollte es laut Geocaching Zeitung Dosen zu finden sein die durch Qualität und Einfallsreichtum aus dem Einfach Dosen herraus stechen sollten. Vorallem sollte man die „Knoff Hoff Serie“ besuchen, was wir natürlich auch gleich machten. Wir kamen garnicht aus dem staunen herraus, kurz da bleibt der Mundoffen stehen. Glaubts du nicht? Tja dann kann ich dir als Bloggy nur eins sagen,flieg, äh, fahr hin und siehe selbst.

Ach ja und einen Cache – o- mat haben die Owner direkt vor dem Haus. So kam es noch zum kurzen Plausch mit der Ownerin. Wir verliesen Bad Hersfeld und flogen Richtung Heimat, aber nicht ohne einige interessante Dosen zu suchen. Wie diese hier an der ehemaligen deutsch – deutschen Grenze. „ Haus an der Grenze“ war der Cache, dirket am damaligen US Beobachtungstützpunkt Point Alpha. Hier findet man neben der Dose auch Infos zum Thema Grenzregmie der DDR und eine Ausstellung über das Biosphätenreservat Rhön. So, das war erst einmal genug Dosensuche und Kultur, bis bald und danke Kleine Hexe und Team fürs mitreisen.

Euer Bloggy

Meine Reise ans Ende der Welt – Teil 2: Das Ende der Welt

Meine Reise ans Ende der Welt – Teil 2: Das Ende der Welt

So ging es fort von der Küste und hinein in den Exmoor Nationalpark.
Am Ufer des River Ex machten wir halt, um eine Dose zu suchen.
Gleich an der Brücke fand sich nicht nur die Dose sondern auch ein kleines gemütliches Café, ein reetgedecktes Cottages.
So das wir nach unserem Fund uns noch einen Cream Tea,(Scones, Clotted cream and jam), (schwarzer Tee mit Milch,weiche Brötchen, Butterrahmcreme, Erdbeerkonfitüre) uns gönnten.
[metaslider id=8855]

Unsere Reise durch das Moor war fanatisch, hohe Hecken, klare Bäche, viele Raubvögel, wilde Ponys. Und mitten drin die ein und andere Dose, herrlich.In Norden von Exmoor,in der Nähe des Ortes Porlock machten wir halt. Wusste ja nicht das in diesem Ort ein berühmtes Gedicht geschrieben wurde.Was ich am Abend lesen konnte. Da ein Gewitter aufzog, eben noch schien die Sonne, genau so schnell verdunkelte sich der Himmel. Erst Regen danach ein heftiges Gewitter.
Ach ja zurück zum Gedicht:
“Der Held sticht in See, das Schiff treib durch einen Sturm (tja wie passend) auf die Antarktis zu (nicht ganz so kalt, 13 Grad), dort friert der Segler ein.Ein Albatros, von den Matrosen freudig als Glücksbringer begrüßt, erscheint an Bord und das Eis bricht auf. Segler und Mannschaft kommen frei. Da erschießt der Protagonist grundlos den Albatros, und ein Fluch lastet auf dem Segler.
Als einziger Überlebender erreicht dieser seine Heimat, wird jedoch immer wieder ruhelos um hergetrieben und wandert bis zu seinem Tod von Land zu Land.“
Am Freitag, Tag 12 meiner Reise, wollte der Nebel gar nicht weichen, wollte ich doch mit der Hexe und Team mit der alten Eisenbahn fahren.
Pünktlich zur Abfahrt verschwand der Nebel, dafür war es weiterhin bewölkt,aber ich war im trocknenden Zugabteil.
So fuhr ich dann mit meinen neuen Bekannten Boxer von Minehaed durch Exmoor entlang der Küste.Die Zugfahrt ging an Orten vorbei wie Dunster, hoch über dem Ort wacht eine alte Burg.
Der Tag war schön, trotz Regen, war doch gemütlich im warmen Zug.
 Am Abend kam das Gewitter zurück, so hatte es den anschien. Aber da sah ich ich im trockenen bei Abendessen.
Das Wochenende zeigte sich von seiner Sonnenseite. Wir suchten nicht nur Dosen, nein wir begaben uns auch auf die Suche nach König Artus Tafelrunde.
Auf dem Weg in Richtung Glastonbury, dort wo der Legende nach König Artus und seine Tafelrunde zu finden war.
Schade weder Ritter noch Tafelrunde gefunden, aber dafür einen schönen Cache.
Glastonbury,dieser Ort ist ein Wallfahrtsort für Esoteriker, christliche und keltische Muggel, äh Menschen,
zeigte sich von seiner Sonnenseite, Sonne herrlich, so schmeckte auch das Eis.
Laut einem Mythos soll dieser Ort das Avalon von König Artus sein.
1191 wollen Mönche in der Abtei das Grab von Artus und seiner Guinevere entdeckt haben.
Heute ist die Abtei von Glastonbury ein Wallfahrtsort.
Beeindruckend sind die Ruinen allemal.
 Hier kann man wirklich den ganzen Tag lang bleiben.
Von Glastonbury ging unsere Reise durch das Landesinnere nach Salisbury.
Auf dem Weg dorthin entdeckten wir sie dann, kurz vor Marlborough, eins der fünf weißen Pferde von Wiltshire.
Das älteste Pferd wird auf ein Alter von ca. 2600 Jahre geschätzt.
Hat sich aber gut gehalten. Über Salisbury reisten wir weiter in Richtung Brighton, ein paar Dosen die auf dem Weg waren konnten wir natürlich nicht einfach liegen lassen.
Waren auch schöne Cache, bis auf ein TB Hotel, das war leider nicht der Renner.
Egal, weiter nach Portsmouth,dort liegen im Hafen den Marineschiffen auch große Fährschiffe, entlang der Küste nach Brighton.
Der nächste Morgen, ein Mittwoch,  begann mit Sonne, diese sollte uns den ganzen Tag begleiten.
Auf nach Brighton – Englands berühmtestes Seebad.
Unterwegs wollten wir noch ein TB Hotel suchen, nun ja gefunden haben wir das auch, aber leider war das Hotel sehr mitgenommen und lag dazu noch in mitten von Gartenabfällen, schade.
Dort wollten wir dann doch keinen TB hinterlegen. So reisten wir weiter.
Brighton hat eine 7 km lange Strandpromenade. Am Pier schoben sich die Menschenmassen, man könnte meinen alle wollten gleichzeitig zum Strand.
Also schnell weiter, baden am Strand kann man auch wo anders.
So zogen wir nach Seaford weiter, hier steigen die weißen Kreidefelsen fast 170 m in die Höhe.
Von hier konnte man auch einen Blick auf die berühmten Seven Sisters werfen.
Diese Felsen ziehen von Seaford bis runter nach Beachy Head.
Ein wirklich zauberhafter Anblick.
Malerische kleine Buchten laden ein zum verweilen, was wir auch taten.
Am späten Nachmittag erreichten wir die Stadt Hastings, eine steil hinunter laufende Straße teilt Hastings in Altstadt und New Town.
Geht man in der Altstadt einfach weiter, kommt man an den Strand, wo viele kleine Fischerboote liegen.
Überall findet man Fischimbiss, Cafés, Pubs oder wie fast auf dem Jahrmark.
Automaten die uns locken wollen eine Weile zu spielen.
So bleibt der Ort in netter Erinnerung,
außerhalb machen wir Rast auf einem Farmcampingplatz, dort bleiben wir bis zum nächsten Tag.
Dann soll es nach Dover gehen, schade das wird unser letzter Halt hier auf der Insel.
Bevor es zurück über den Kanal gehen sollte stand als letzter Punkt Dover auf dem Programm.
Kreidefelsen, Dover Castle, Dosen suchen und ein wenig faul sein vielleicht?
Schade wäre mehr Zeit gewesen hätte man sich noch die unterirdischen Tunnelsysteme von Dover Castle ansehen können.
So bliebt nur zu sagen wir wollen wiederkommen. Wenn ich Bloggy mal wieder mit der kleinen Hexe und Team reisen darf.

Meine Reise ans Ende der Welt – Teil 1: Lands End

Meine Reise ans Ende der Welt – Teil 1: Lands End

Ich reiste gemeinsam mit der kleinen Hexe und Team nach England, wir wollten zum Event nach Lands End.

England zeigte sich von seiner Sonnenseite, wer hätte das gedacht, mit England verbindet man doch meist Regen. Am zweiten Tag meiner Reise zeigte sich dann auch das Englische Wetter, Regen, klar wo ich doch Stonehenge den bekanntesten Steinkreis Europas besuchte.
Im Regen, nur gut das die Hexe einen trockenen Platz für mich hatte.
Die zentrale Steingruppe wurde ca. 2500 v. Chr. Aufgestellt, bemerkenswert was die Erbauer hier geschaffen haben.

[metaslider id=8801]

Tag drei fuhren wir nach Bath, Englands schönste Stadt so sagt man. Die Römer entdeckten hier die heißen Quellen und haben sich diese zu nutze gemacht indem sie Bäder bauten.
Das römische Bad besteht heute noch, dort fand sich auch ein Cache.
Weiter ging es in die Stadt der Flugzeugbauer – nach Bristol. Diese Stadt ist wie Rom auf sieben Hügel erbaut. Die Clifton Suspension Brücke war alle mal einen Besuch wert.
Richtung Dartmoor sollte die Reise gehen, düster soll es dort sein und nebelverhangen, ist das das Ende der Welt ?
Hier in der Heide findet man nicht nur Schafe und die berühmten Dartmoor Ponys sondern auch eine Reihe von Dosen. Meist sahen beim loggen die Ponys zu.
In der nähe der Stadt Princetown ( dort entstand der Roman von Sir Arthur Conan Doyles „ Der Hund von Baskerville“, finden sich einige Caches die man gut auf einer Wanderung suchen kann.
Vom düsteren Dartmoor zogen wir ins südliche Cornwall nach Penzance. Unser Ziel ein Event am Land’s End, England westlichster Punkt. Danach kommen Meterhohe Klippen und türkisblaues brandendes Meer.
Leider war es hier am Land’s End sehr windig und leichter Regen war unser Begleiter, so schaute ich mir das alles aus der Rucksacktasche an. Trocken und gemütlich.

Sonntag fuhren wir nach St. Ives, das als kulturelles Zentrum Cornwall gilt. Leider kommt man nicht mit dem Auto zum Strand, alles gesperrt. Man wird auf Parkplätze außerhalb der Stadt gelost.
Kurz vor der Stadt sind einige Ruinen alter Zinnminen zu entdecken. Vielleicht ein Lost Place, dachte ich mir.
Schade, doch kein Lost Place, eine alte Ruine, aber eine Dose fand sich ebenfalls.

Zum Wochenbeginn hatte sich die Hexe etwas besonderes ausgesucht, die Ruinen von King Artus Castle in Tintagel.
Die Burgruine erhebt sich über zwei Klippen hoch über dem Meer.
Hier soll Artus aufgewachsen sein.
Am Fuße des Berges soll – so die Überlieferung – Merlin seine Höhle gehabt haben.
Wie passend das man hier nicht nur allerhand Souvenirs kaufen konnte, nein einen passenden Cache fanden wir auch.

Ein paar Orte weiter im Camelfort findet sich die Slaughter Bridge, wo Artus seineletzte Schlacht schlug.
An dieser besagten Brücke fand sich auch ein Cache, diesmal ein Regular.
Sogar das Schwert Excalibur befand sich im Cache.
Komisch dachte ich doch das Schwert lege auf dem Grund des Sees Dozmary Pool?
Hatte die Herrin vom See, das Schwert nicht mitgenommen?
Bei schönsten Sonnenwetter fuhren wir ins nördlich Cornwall, in Richtung Exmoor.
Vorher machten wir Halt am St. Michael Mount. Die kleine Insel im Meer ist das Gegenstück zum französischen Mont St. Michel.
(Dort war ich mit der Hexe im letzten Sommer)
Wie auch in Frankreich kommt man hier nur bei Ebbe und zu Fuß über einen Damm zur Insel.
Unterwegs fanden wir ein paar Dosen, schwarze Schwäne, wilde Ponys, Schafe und andere Cacher die uns „verfolgten“.
Das kam so, da die Hexe einen TB am Besen hat, dieser Entdeckt wurde, wir aber nicht angehalten hatten folgte man uns.
Wie wir stoppen um eine Dose einzusammeln kamen wir ins Gespräch, die Kollegen kamen aus den Niederlanden.
Nach dem Plausch zogen wir von dannen. Wollten ja noch nach Exmoor.
Auf der einen Seite die Klippen, Küste und Meer auf der anderen Seite Moor, Heide, kleine Bäche. Eine wunderschöne Landschaft.
So ging es fort von der Küste und hinein in den Exmoor Nationalpark.
…. so das war der erste Teil der Reise ….

Blogwriter: Himmelfahrts Wochenende zur Himmelsscheibe  – Go East

Blogwriter: Himmelfahrts Wochenende zur Himmelsscheibe  – Go East

Am Himmelfahrtswochenende, reiste ich nach Nebra zusammen mit der kleinen Hexe.

Auf den Weg in den Osten machten wir Halt am Grenzmuseum Schiffersgrund. Hier verlief die interdeutsche Grenze (Hessen / Thüringen). Dort gabs nicht nur die ehemalige Grenze sondern hier beginnt auch ein Multi ( GCQC4K), der Anfang liegt im Museum. Viel Ostalgie war zu sehen, Grenzzaun, Fahrzeuge und vieles mehr.

Klar das der Multi mitgenommen wurde.

Weiter nach Nebra, ersteinmal die Himmelsscheibe ansehen,  3600 Jahre alt ist die Bronzescheibe. In dem Museum Arche Nebra, konnte man viel entdecken. Unter anderm gings in ein Planetarium, eine Bildergalerie das alles und noch viel mehr war zu sehen.

Danach wanderten wir weiter zum gleichnamigen Cache Arche Nebra. (GC1ZDW2Wo wir am Fusse des Mittelbergs standen sollte es auch zum Sonnenzeiger, ein Aussichtsturm ca. 30 Meter Hoch und 10 ° Neigung ist der Turm dem Zeiger einer überdiminsionalen Sonnenuhr nachempfunden. 
Auch hier am Turm konnte sich der kleine Cache nicht lange verstecken. (GC2ZKKP)

Das wandern zum Berg und zum Sonnenzeiger hatte sich gelohnt, vom Turm kann man unter anderen den Fundort der Himmelsscheibe sehen, auch sonst hat man von dort oben eine wunderschöne Aussicht auf das Umland.

Beim Besuch auf dem Mittelberg fiel uns auf ein Mystery Cache ins Auge, „das Himmelrohr von Nebra“, (GC13F5Fklar den nehmen wir mit, das Fragezeichen sollte ja wohl zu lüften sein. 

Laut Cache Beschreibung sollte das Himmelsrohr bereits 5743 vor Christi aus schwer entflammbaren Polyproproylen hergestellt, also älter noch als die Himmelsscheibe und auch noch aus dem ältesten Polypropylen der Welt, wahnsinn, oder?

Zum Abschluss des Wochenendes gönnte sich Bloggy, die kleine Hexe und Team eine echte Thüringer Bratwurst, einfach lecker.

Bloggy sagt danke für das schöne Wochenende.

Foto 2

Foto 4

Foto 3 Foto Grenz 8 Foto Grenz 7 Foto Grenz 6 Foto Grenz 5 Foto Grenz 4 Foto Grenz 3 Foto Grenz 2 Foto Grenz 1 Foto 7 Foto 6 Foto 5

Blogwriter unterwegs in Florida

Blogwriter unterwegs in Florida

Vom 07.08.13 bis zum 30.08.13 flog der Bloggbuster mit uns nach Florida. Die ersten 3 Tage blieben wir in Miami. Danach ging es mit dem Auto für 18 Tage nach Saint Petersburg am Golf von Mexiko. Von dort aus fuhren wir durch die Everglades Richtung Key West, wo wir den rest unseres Urlaubes verbrachten. Auf der gesamten Reise wurde natürlich viel gecacht. Selbstverständlich war der Blogwriter immer mit dabei.

Dangerous

Key West kam 1819 mit dem Florida-Territorium an die USA. 1845 begann die US-Armee mit dem Bau von Fort Zachary Taylor, das im Sezessionskrieg ein wichtiger Stützpunkt der Marine der Nordstaaten war und bis 1947 als Küstenbefestigung diente. 1912 wurde Key West als letzte und südlichste Insel an das Eisenbahnnetz der Florida East Coast Railway angeschlossen. Schon zuvor war das Pro-Kopf-Einkommen durch die Ausbeutung von Schiffswracks, den Handel mit Schwämmen sowie die Zigarrenproduktion das Höchste von ganz Florida. Durch die Fertigstellung der über zahlreiche Brücken führenden Eisenbahnanbindung an das Festland durch Henry M. Flagler wurde Key West zudem ein wichtiger Hafen für das nur 145 km entfernt liegende Kuba. Durch einen Hurrikan im Jahr 1935 wurde die Eisenbahnlinie zerstört und nicht wieder instand gesetzt. An ihrer Stelle wurde der über 42 Brücken führende Overseas Highway errichtet, der teilweise über die verbliebenen alten Eisenbahnbrücken führte. In den 1980er Jahren wurden viele der originalen Brücken durch Neubauten ersetzt und dienen nun als Wanderwege und Piers zum Fischen.

Everglades- Everglades-Nationalpark EvergladesDie Seven Mile Bridge ist die längste Brücke des Overseas Highways, der die Inseln der Florida Keys miteinander verbindet. Sie ist 10.931 Meter (6,79 Meilen) lang und liegt zwischen den Inseln Vaca Key im Stadtgebiet von Marathon und Bahia Honda.

Key West Key-West Pirat

Der Southernmost Point gilt als der südlichste Punkt der USA und liegt auf der letzten der Florida Keys, Key West. Er liegt am Rand der Stadt Key West, an der Ecke Whitehead Street und South Street. Zum Stadtzentrum sind es nur einige Minuten.

Southernmost Point

PS: Vielen Dank an den Dutchman für’s Mitnehmen! 😉

Mit Blogwriter einmal quer über die Alpen

Mit Blogwriter einmal quer über die Alpen

Puuhh schon wieder diese blaue Hexe (und die wandernde Schnecke…) … das heißt wohl wieder Rucksack schultern und Tagelang durch die Natur laufen…. J.
oberstdorfDiesmal fing es wieder mit einer langen Zugfahrt an, diese war aber noch länger als letztes Mal. In Oberstdorf angekommen ging es zunächst ein Stück mit dem Bus zur Spielmannsau. Dort begann für uns die Alpenüberquerung zu Fuß über den Fernwanderweg E5. Und der erste Aufstieg lag schon direkt vor uns. Puhh, ganz schön anstrengend. Ich bekam einen Vorgeschmack was mich die nächsten Tage erwartete.

P1120787

Nach einigen Stunden erreichten wir die erste Hütte, hier war ganz schön was los und einen Cache konnte ich hier auch schon finden, zwar noch unter 2000 Meter, aber das sollte sich morgen ändern.

kemptener

Nach einem gemütlichen Abend mit anderen Wanderern und gutem Essen, klingelte der Wecker viel zu früh, aber an dem Sonnenaufgang in den Bergen kann man sich einfach nicht satt sehen.

Am zweiten Tag stand gleich direkt am Anfang ein Highlight an, die Überquerung der Deutsch-Österreichischen Grenze. Ein Foto musste natürlich auch gleich her.

deutschossi

Weiter ging es vorbei an wunderschönen Landschaften, über satte Almwiesen, weiter oben über steiniges Gebirgsland und auch über mehrere Schneefelder. Das war ganz schön rutschig.

Toll am dritten Tag war die Steinbockherde, die uns ein Stück des Weges begleitete. Neben den Kletterkünstlern  haben wir noch Tiroler Grauvieh, Murmel­tiere, Haflinger, Ziegen und vieles andere freilaufende Getier getroffen. Das war sehr aufregend und lustig, denn sie ließen sich alle bereitwillig streicheln (bis auf die Murmel­tiere, die haben nur komisch gepfiffen ;-)).

steinbock

Am vierten Tag kamen wir an einem Stück des Ötztaler Gletschers vorbei (ca. 2750 Meter) – das war ganz schön überwältigend.

gletscher

Toll war auch die Seilhängebrücke bei Holzgau. Diese ist 200,5 Metern lang, 1,20 Metern breit und schwebt 110 Meter in der Höhe. Sie ist die längste und höchste Seilhängebrücke in Österreich. Das hat ganz schön gewackelt als wir drüber gegangen sind.

holzgau

Am vorletzten Tag stand noch mal ein richtiges Highlight auf dem Programm. Nach einer Nacht auf der Similaun Hütte (3019 Meter) (bei der ich auch meinen vorerst höchsten Cache fand), ging es noch mal ein paar Meter höher. Nach einem krackseligen Aufstieg erreichten wir die Ötzi-Fundstelle auf 3210 Meter. Von hier oben hatte man eine wunderschöne Aussicht auf alle umliegenden Berggipfel, denn viel höher geht es hier fast nicht mehr.

similaun oetzi

An der Ötzi-Fundstelle wurde ein großes Steinmonument errichtet, davor musste ich natürlich auch ein Foto machen.

oetzi_denkmal

Hier fand ich auch meinen zurzeit höchsten Cache!

Danach folgte noch ein langer Abstieg zum Vernagter Stausee und unsere Reise endete schließlich in Meran, wo wir uns noch eine Nacht erholten (in einem richtigen Bett mit einer Dusche ohne DuschmarkenJ).

Trotz der ganzen Anstrengungen, die vielen tausend Höhenmeter hoch und wieder runter und wieder hoch J und den Schmerzen in Knien und Füßen war es eine wunderschöne Wanderung. Die Aussichten und die schönen Erlebnisse auf der Tour entschädigten für die ganzen Strapazen. Und nach knapp einer Woche konnten wir bei einer leckeren Pizza in Meran von uns behaupten, dass wir zu Fuß durch drei Länder über die Alpen gegangen sind!

uebergang vernagt meran