Schokis platter Reifen

Schokis platter Reifen

Erlebt haben wir in den zwei Jahren Geocachen schon viel aber diese Geschichte erzählen wir am meisten!

Schokilein und ich kennen uns erst seit Juli 2015, sie kam als Anfängerin mit ihrer Mama zu unserem ersten “Hövelhofer Geostammtisch”! Mittlerweile gehört sie zu den “alten Hasen” im Cachen und ich zähle sie zu einer meiner besten Freundinnen.

Am 27.September 2015 machten Schokilein und ich uns mal wieder früh morgens auf den Weg um einen Cachertag zu erleben! Ziel war Hannover, wo am Abend Bernhard Hoëcker und Tobi aus ihrem Buch “Neues aus Geocäching” vorlesen wollten. Natürlich sollte auf der Hinfahrt noch einiges an Dosen gesucht werden und Schokilein hat im Vorfeld ein/zwei Runden, die auf dem Weg lagen, heraus gesucht.

Bei der ersten Runde ausgestiegen machten wir uns gut gelaunt auf den Weg. Da Schokilein im Rolli sitzt ist nicht immer alles machbar, aber vieles. Während der Runde viel uns auf das der Rolli irgendwie ein komisches Geräusch von sich gab. Da diese Runde unwegsam wurde, entschieden wir uns abzubrechen, zum Auto zurück zu gehen und nach der Ursache des Geräusches am Rolli zu gucken. Natürlich haben wir das vergessen! Also weiter zur nächsten Runde die kurz vor Hannover lag. Dort angekommen, raus aus dem Auto und rein in den Wald “Ne wat is dat schön hier!” ließ Schokilein, wie fast überall, verlauten. Die Wege waren mit dem Rolli gut machbar, die Sonne schien und es war nicht viel los im Wald. Herrlich.

Die erste Dose hatte ich schnell gefunden und Schokilein hatte das Logbuch signiert und wir zogen weiter Richtung Cache Nr.2. Da war es wieder, das Geräusch am Rolli “…..RATSCH……RATSCH……RATSCH….” “So jetzt gucken wir aber erstmal woher es kommt!”, meinte ich. Schoki hob sich hoch ich zuppelte am Sitzkissen und dachte mir schon das es das nicht sein kann. Langsam fuhr Schoki ein Stück vor und der Rolli machte “…..RAAAAATSCH….” Ich rief: “Stop!” und danach: “Oh nein!”

Der Schreck war groß als ich entdeckte was es war. Da steckte doch tatsächlich ein Geocachingpin im Reifen des Rollis und bei jeder Radumdrehung ratschte er durchs Schutzblech und machte das blöde Geräusch. Tja die Luft wird wohl nicht mehr lange halten also ab zum Auto. Auf dem Weg zum Cachemobil gucken wir uns an und konnten uns beide vor lachen nicht mehr halten. Ausgerechnet ein Geocachingpin steckt im Reifen und drohte uns den Tag zu versauen… Wie blöd ist das denn bitte? Und da ja Sonntag war, hatte nicht mal ein Fahrradladen auf und selber flicken? Ich kann’s nicht. Hmmm was nun? Der Trend geht zum Zweitrolli aber der ist zuhause in Hövelhof. Zeit genug war… ”Wenn wir uns beeilen könnten wir es schaffen bis zur Vorlesung nochmal nach Hause und wieder nach Hannover zu fahren!”

received_898205440255177“Ich Ruf meinen Papa mal an, vielleicht hat er Zeit und kommt uns mit dem Rolli im Gepäck entgegen!”, meinte Schoki und hatte schon das Handy in der Hand. Papa hatte Zeit und war so lieb uns ein gaaanzes Stück entgegen zu kommen. Rolli getauscht und ab zum Zoo. Dank Schokis Papa kamen wir noch pünktlich zum Einlass am Zoo an und konnten entspannt die Labcaches im Zoo machen und die Vorlesung genießen.

Es war trotz, oder vielleicht gerade wegen, der Panne ein toller Tag an den wir oft denken und von dem wir oft erzählen. Ich sage immer: “Wenn man mit Schoki eine Reise tut, da kann man was erleben!” Es ist doch immer wieder spannend was man alles mit so einem Rolli und seiner Rennfahrerin erlebt.

Liebe Grüße aus Hövelhof von Schokilein und Sennestern

Wie kam es zu dem echten Sälzerkönig?

Wie kam es zu dem echten Sälzerkönig?

IMG_8713Ich selbst weiß es so genau natürlich auch nicht. Schließlich war die Übergabe dieses tollen Geschenks für mich eine riesige Überraschung. Zum Event kann ich aber doch so dies und das aus dem Nähkästchen plaudern:

Es trug sich bereits vor einigen Jahren zu, dass der König aus dem Salzland immer mal wieder mit den Hufen scharrte und mich darauf aufmerksam zu machen versuchte, doch endlich mal den schönen, großen Baum für ein gemeinsames Cacherevent zu opfern. Wahrscheinlich ist er des Nachts immer mal wieder bei einem seiner Ausflüge im schwarzen Tarnanzug auf die vielen kleinen Lichter aufmerksam geworden. Und da so ein Abendsegler ja bekanntlich nicht besonders gut auf Licht zu sprechen ist, musste er, um sich der Pracht unauffällig nähern zu können, die Begegnung mit eben diesem in Menschengestalt vorantreiben.

Meine eintönige Meinung auf die drängende Frage hin war jedoch stets „Event im Industriegebiet … ? Ach, das ist doch nun wirklich nichts für die feine Gesellschaft!“ Außerdem, wie jeder weiß, bin ich ohnehin nicht der meistgesehenste Gast auf den Events, was natürlich eher zeitlich Natur entspricht. So dachte ich auch gar nicht weiter drüber nach! Dieses Jahr allerdings, blieb ein Termin im Cachekalender des Stammtisches hartnäckig frei. Der Dezember! „Mmmhhh, das geht doch nicht mit rechten Dingen zu“, dachte ich und sah schon wieder diese flatterartigen Schatten über mir kreisen. Nun gut, um dem endlich ein Ende zu bereiten und nachts wieder ruhig schlafen zu können, ohne ständig und überall von kleinen Chiropteras verfolgt zu werden, entschloss ich mich, der Bitte des Königs nachzukommen.

Von dem sehnlichen Wunsch durchdrungen, endlich unbeschadet den Lichtern nahe zu kommen, dauerte es auch nicht lang und der König gab seine Audienz bekannt. Auch andere ehrwürdige Herrschaften aus dem fernen Morgenland waren bereit und gewillt, sich zu diesem Event zu begeben und schon bald entstand der unwiderrufliche Gedanke, in Verbindung mit der besinnlichen Stimmung auch die weihnachtliche Geschichte der ehrenwerten Gesellschaft nahe zu bringen. Schnell waren die christlichen Figuren auf passende Cachertypen gemünzt und, es ist nur eine vage Vermutung, wahrscheinlich entwickelte sich auch so der Gedanke des Königs, mir in seiner Hofschmiede ein unvergessliches Geschenk zu bereiten.

An alle die, die „unserer“ Einladung Folge geleistet haben, richte ich auf diesem Wege auch noch mal mein persönliches Dankeschön. Es war ein schöner Abend, bei dem in der Tat weihnachtliche Stimmung auf kam und das bei den frühlingshaften Temperaturen. Und warten wir mal ab, wie die Geschichte endet, ob jetzt Ruhe herrscht wenn es dunkel wird, oder weiterhin des Nachts die Flattergestalten erscheinen um nach ihrem kostbaren Geschmeide zu sehen.

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Frühjahrs-CITO 2015: Hoch über Paderborn (Wir zeigen dem Müll den Stinkefinger)

Frühjahrs-CITO 2015: Hoch über Paderborn (Wir zeigen dem Müll den Stinkefinger)

Zum 5. Paderborner Frühjahrs-CITO ging es zurück in das Gebiet der ersten Jahre, zurück auf den Haxterberg. Zusätzlich zu den bekannten Routen, kam dieses Jahr noch spontan eine weitere kurze aber Müll-reiche Strecke zwischen Südring-Center und Technologie-Park hinzu. Das Wäldchen strotzte vor Unrat, so dass es bereits einigen unangenehm auffiel. So war es perfekt geeignet für eine kleine CITO-Tour.

Rekordverdächtige 47 Will-Attends mit insgesamt über 60 Personen kamen dieses Jahr zusammen. Zahlreiche Gesichter versammelten sich hochmotiviert am Startpunkt, von jung – gerade mal 6 Monate war das jüngste Teammitglied – bis alt und von nah bis fern. Das Wetter drohte mit finsteren Wolken und zwischenzeitlichem Regen, jedoch blieben den Teilnehmern richtig starke bzw. langanhaltende Schauer erspart.

Groundspeak hatte dieses Jahr erneut ein CITO-Souvenir für das letzte April-Wochenende ausgelobt. Ein durchaus nicht umstrittenes Datum in der Cacher-Szene (s. Blog von JR849). So herrscht zu dieser Zeit in Deutschland die Brut- und Setzzeit. Praktischerweise hat der hiesige Entsorger, der ASP, die Frühjahrsputzaktion mit dem Umweltamt der Stadt Paderborn abgesprochen. Die letzten Jahre wählten wir auf Grund der heiklen Jahreszeit eine eher urbane Aufräumregion. Dieses Jahr rückten wir wieder etwas weiter aus der Stadt heraus, erklärten den Teilnehmern dafür die Brisanz der Situation. So war dies selbstredend das Hauptthema in der Willkommensrede. Nach weiteren Worten zum Ablauf, ging es los. Die Einteilung in die Gebiete, das Verteilen der mitgebrachten Utensilien und schon strömten die Cacher in alle Himmelsrichtungen los.

Mit einem so großen Team kam schließlich auch einiges zusammen. Erneut wurden wir tatkräftig von den Starpoints * unterstützt, die mit Anhänger kamen und für einen einzigen zentralen Sammelplatz ohne große Schlepparbeit sorgten. Dieser wurde gleich mehrmals mit zahlreichen Säcken und weiterem Unrat gefüllt. So wurden gleich an mehreren Stellen Holzbaumaterialien gefunden, die so im Wald bzw. am Wegesrand nicht wachsen. Funktionsfähige Maurereimer, Spaten und ein Klappstuhl. Ein funktionsfähiger Metallstuhl, der mit neuer Sitzfläche durchaus wieder ein Schmuckstück gewesen wäre. Auch ein Leitpfosten, ein uralter verrosteter und platter Metalleimer, ein Kotflügel und ein Maxi-Cosi kamen neben den 35 Mülltüten an der Sammelstelle zusammen. Nebenbei schleppten einige einen auf der Tour neugeborenen TB zurück zum Start und überreichten ihn dort der Orga: Das Paderborner CiTo-Zahnrad (TB444DN)

Der Ausklang fand dieses Jahr in Wolke 7 statt. Mit einem Ausblick über Paderborn konnte noch lecker geschlemmt, der Durst gelöscht oder vor allem geklönt werden. Nach und nach lichteten sich die Reihen der anwesenden Piloten – es kam Regen auf – und der Cacher. Ein schöner und erfolgreicher Tag klang aus.

Abschließend möchten wir uns bei allen Geocachern bedanken, die trotz schlechter Wetterprognose und dem ein oder anderem Regentropfen, auf den Berg kamen und so fleißig gesammelt haben! Namentlich möchten wir dabei die Starpoints * und morinox erwähnen, die mit ihren Cachemobilen den Müll transportierten. Und natürlich gilt unser Dank auch dem Abfallentsorgungs- und Stadtreinigungsbetrieb Paderborn (ASP) für die stets großzügige und freundliche Unterstützung!

Frühjahrs-CITO 2015

Frühjahrs-CITO 2015

Wie auch schon die vergangenen Jahre findet auch in diesem Jahr ein Paderborner Frühjahrs-CITO statt.

Am Sonntag, den 26. April 2015, geht das CITO wieder zurück auf den Haxterberg. Los geht es um 13:00 Uhr. Von den Parkplätzen Knickweg/Husener Straße aus geht es wieder in die verschiedenen Himmelsrichtungen zum gemeinschaftlichen Aufräumen. Nach ca. 3 Stunden treffen wir uns wieder wie gewohnt am Ausgangsort. Dort kann dann bestaunt werden, was alles zusammen gekommen ist, und das Logbuch wartet auf Eure Einträge. Nach dem offiziellen Teil soll der Tag noch gemütlich in der naheliegenden Gaststätte Weyher ausklingen.

Als zusätzlicher kleiner Anreiz zum Aufräumen spendiert Groundspeak auch dieses Jahr wieder ein kleines Souvenir, welches an eben diesem einem Wochenende verteilt wird. (Quelle)

Anmelden könnt Ihr Euch unter: http://coord.info/GC5K603 (CITO & Nachevent)

Solltet Ihr noch Fragen oder Anregungen haben, könnt Ihr Euch gerne an uns wenden. Wir freuen uns schon auf die Sammelaktion zusammen mit Euch an einem hoffentlich sonnigen CITO-Wochenende!
Schattenhand und Handkopfler.

Paderborn Geocoin reist um die Welt

Paderborn Geocoin reist um die Welt

Guten Tag, liebes Paderborner Geocoin-Team,

meine Frau hat im Jahr 2011 zehn Paderborner Geocoins bei Ihnen gekauft und mir zum Geburtstag geschenkt. Vielleicht interessiert es Sie, was aus ihnen geworden ist.

Auf den Weg gebracht habe ich bislang erst 4 von ihnen, jeweils mit dem Spruch versehen:
Wie geht das: „Sind der Hasen und der Löffel 3, und doch hat jeder Hase 2“ in Deutsch und in Englisch („Three hares and three ears, but each hare has two ears.“)

Die erste Coin habe ich am 6.4.2011 gestartet. Sie bekam den Auftrag, nach Rom und dann zurück nach Paderborn zu gehen. Das ist leider gescheitert. Am 16.11.2012 erreichte sie Florenz, wurde von dort aber auf unbekannte Weise nach Portugal gebracht. Im Anschluss daran geisterte sie in verschiedenen Caches in Portugal und Spanien herum und wurde schließlich am 23.2.2013 von einem Cacher in Faro, Portugal, mitgenommen, aber nicht mehr ausgesetzt.

Eine weitere Coin habe ich am 24.4.2011 auf Mallorca in Umlauf gebracht.
Sie sollte schon mal ein bisschen von Deutschland entfernt starten. Ihr Auftrag war einfach, von Cache zu Cache zu gehen und die Welt zu sehen.
Sie wurde aber schon wenige Tage später von einem deutschen Urlauber gefunden und nach Deutschland zurückgebracht. Nach einem langen Aufenthalt in einem schwierigen Cache in Bayern reiste sie kreuz und quer durch Deutschland und ist leider seit dem 3.5.2014 in Hessen verschollen.

Jetzt aber kommen wir zu den beiden Überraschungs-Coins:
Am 7.5.2011 legte ich bei einem Kollegen-Ausflug mit „Cache-Lehrgang“ eine der Coins in einen Cache im Siegerland. Sie wurde sehr schnell nach Sachsen gebracht, besuchte von dort aus Polen und Tschechien und wurde bei einem großen Event ausführlich in Görlitz bestaunt. Die Cacher, die einen Kommentar dazu schrieben, hoben immer wieder hervor, wie schön sie sei. Viele schmunzelten über den Spruch und das 3-Hasen-Emblem.

Am 5.5.2012 machte sie einen kurzen Abstecher nach Nordspanien. Im Sommer 2012 ging sie auf dem Mega-Event in Leipzig von Hand zu Hand. Ein Team brachte sie am 25.7.2012 von dort in die Niederlande, wo sie ebenfalls viele Bewunderer fand. Am 5.5.2013 traute ich dann meinen Augen nicht.
Die Coin war von einem niederländischen Team mit nach Mexiko genommen und in der Nähe eines Maya-Tempels abgelegt worden. Etwas über 10 Wochen später, am 20.7.2013, wurde sie von einem deutschen Cacher zurück nach Deutschland gebracht. Am 25.9.2013 nahm sie offenbar ein Urlauber mit nach Korsika, von wo sie am 15.8.2014 erneut in die Niederlande gebracht wurde. Zuletzt wurde die Coin heute, am 11.1.2015, in Almere in den Niederlanden gesehen.

Landkarte

Den Rekord aber hält die letzte ausgesetzte Coin:
Ich hatte sie am 28.4.2012 in einem ziemlich schwierigen Mystery-Cache im Bergischen Land auf den Weg gebracht. 4 ganze Monate verblieb sie da, bis sie am 27.8.2012 von einer Cacherin geborgen wurde. Diese Cacherin nahm die Coin innerhalb des nächsten Monats in über 100 verschiedene Caches innerhalb NRWs mit. Auch in den folgenden Monaten blieben die Reisen zwar sehr zahlreich, aber klein. Immerhin kam die Coin im April
2013 in Jena an, wo auch sie auf einem Event bewundert wurde. Dann fiel sie in die Hände eines besonders aktiven Caching-Teams. Am 28.8.2013 erreichte sie Ischewsk im südlichen Russland, von wo sie sich am 1.9.2013 auf den Weg nach Limassol, Zypern, machte. Schon am 5.9.2013 ging es nach Deutschland zurück in die Nähe von Zwickau. Von hier aus gab es immer wieder Ausflüge in die nähere und weitere Umgebung, nach Tschechien, nach Dresden, nach Berlin, nach Stuttgart. Am 26.3.2014 ging auch diese Coin nach Mexiko auf die Halbinsel Yukatan, wurde aber schon am 28.3.2014 wieder zurück nach Deutschland gebracht. Am 29.3.2014 gab’s dann die weiteste Reise. Das Cacher-Team nahm die Coin mit nach Perth in Australien, nur um sie schon am 30.3.2014 wieder mit nach Deutschland zu nehmen. Schließlich – am 25.5.2014 – legte das Team die Coin zusammen mit anderen TBs in ein dafür eigens angelegtes, besonders schön ausgearbeitetes Finale eines Multi-Caches in der Nähe von Meerane im Chemnitzer Land. Hier wurde sie nur wenige Tage später gefunden und mitgenommen. Seitdem läuft sie im Osten Deutschlands von Cache zu Cache.
Die letzte Meldung kam gestern, am 10.1.2015, aus Leipzig.
Auf ihren Wanderungen hat diese Coin phantastische 68.888 km zurückgelegt, ist also mehr als 1,5 mal um die Erde gereist. Viele Cacher haben ihre Schönheit gelobt.

Tja, da bleibt mir nur, mich ebenfalls bei Ihnen zu bedanken für die schönen Coins, die Sie verkauft haben.

Ein kleiner Gag am Rande ist vielleicht mein Nachname Haase.
Aufgewachsen bin ich übrigens in Kirchhundem, wo am Eingang der Pfarrkirche ein wunderschönes Mosaik der 3 Hasen ins Pflaster eingearbeitet wurde.

Meine Reise ans Ende der Welt – Teil 2: Das Ende der Welt

Meine Reise ans Ende der Welt – Teil 2: Das Ende der Welt

So ging es fort von der Küste und hinein in den Exmoor Nationalpark.
Am Ufer des River Ex machten wir halt, um eine Dose zu suchen.
Gleich an der Brücke fand sich nicht nur die Dose sondern auch ein kleines gemütliches Café, ein reetgedecktes Cottages.
So das wir nach unserem Fund uns noch einen Cream Tea,(Scones, Clotted cream and jam), (schwarzer Tee mit Milch,weiche Brötchen, Butterrahmcreme, Erdbeerkonfitüre) uns gönnten.
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Unsere Reise durch das Moor war fanatisch, hohe Hecken, klare Bäche, viele Raubvögel, wilde Ponys. Und mitten drin die ein und andere Dose, herrlich.In Norden von Exmoor,in der Nähe des Ortes Porlock machten wir halt. Wusste ja nicht das in diesem Ort ein berühmtes Gedicht geschrieben wurde.Was ich am Abend lesen konnte. Da ein Gewitter aufzog, eben noch schien die Sonne, genau so schnell verdunkelte sich der Himmel. Erst Regen danach ein heftiges Gewitter.
Ach ja zurück zum Gedicht:
“Der Held sticht in See, das Schiff treib durch einen Sturm (tja wie passend) auf die Antarktis zu (nicht ganz so kalt, 13 Grad), dort friert der Segler ein.Ein Albatros, von den Matrosen freudig als Glücksbringer begrüßt, erscheint an Bord und das Eis bricht auf. Segler und Mannschaft kommen frei. Da erschießt der Protagonist grundlos den Albatros, und ein Fluch lastet auf dem Segler.
Als einziger Überlebender erreicht dieser seine Heimat, wird jedoch immer wieder ruhelos um hergetrieben und wandert bis zu seinem Tod von Land zu Land.“
Am Freitag, Tag 12 meiner Reise, wollte der Nebel gar nicht weichen, wollte ich doch mit der Hexe und Team mit der alten Eisenbahn fahren.
Pünktlich zur Abfahrt verschwand der Nebel, dafür war es weiterhin bewölkt,aber ich war im trocknenden Zugabteil.
So fuhr ich dann mit meinen neuen Bekannten Boxer von Minehaed durch Exmoor entlang der Küste.Die Zugfahrt ging an Orten vorbei wie Dunster, hoch über dem Ort wacht eine alte Burg.
Der Tag war schön, trotz Regen, war doch gemütlich im warmen Zug.
 Am Abend kam das Gewitter zurück, so hatte es den anschien. Aber da sah ich ich im trockenen bei Abendessen.
Das Wochenende zeigte sich von seiner Sonnenseite. Wir suchten nicht nur Dosen, nein wir begaben uns auch auf die Suche nach König Artus Tafelrunde.
Auf dem Weg in Richtung Glastonbury, dort wo der Legende nach König Artus und seine Tafelrunde zu finden war.
Schade weder Ritter noch Tafelrunde gefunden, aber dafür einen schönen Cache.
Glastonbury,dieser Ort ist ein Wallfahrtsort für Esoteriker, christliche und keltische Muggel, äh Menschen,
zeigte sich von seiner Sonnenseite, Sonne herrlich, so schmeckte auch das Eis.
Laut einem Mythos soll dieser Ort das Avalon von König Artus sein.
1191 wollen Mönche in der Abtei das Grab von Artus und seiner Guinevere entdeckt haben.
Heute ist die Abtei von Glastonbury ein Wallfahrtsort.
Beeindruckend sind die Ruinen allemal.
 Hier kann man wirklich den ganzen Tag lang bleiben.
Von Glastonbury ging unsere Reise durch das Landesinnere nach Salisbury.
Auf dem Weg dorthin entdeckten wir sie dann, kurz vor Marlborough, eins der fünf weißen Pferde von Wiltshire.
Das älteste Pferd wird auf ein Alter von ca. 2600 Jahre geschätzt.
Hat sich aber gut gehalten. Über Salisbury reisten wir weiter in Richtung Brighton, ein paar Dosen die auf dem Weg waren konnten wir natürlich nicht einfach liegen lassen.
Waren auch schöne Cache, bis auf ein TB Hotel, das war leider nicht der Renner.
Egal, weiter nach Portsmouth,dort liegen im Hafen den Marineschiffen auch große Fährschiffe, entlang der Küste nach Brighton.
Der nächste Morgen, ein Mittwoch,  begann mit Sonne, diese sollte uns den ganzen Tag begleiten.
Auf nach Brighton – Englands berühmtestes Seebad.
Unterwegs wollten wir noch ein TB Hotel suchen, nun ja gefunden haben wir das auch, aber leider war das Hotel sehr mitgenommen und lag dazu noch in mitten von Gartenabfällen, schade.
Dort wollten wir dann doch keinen TB hinterlegen. So reisten wir weiter.
Brighton hat eine 7 km lange Strandpromenade. Am Pier schoben sich die Menschenmassen, man könnte meinen alle wollten gleichzeitig zum Strand.
Also schnell weiter, baden am Strand kann man auch wo anders.
So zogen wir nach Seaford weiter, hier steigen die weißen Kreidefelsen fast 170 m in die Höhe.
Von hier konnte man auch einen Blick auf die berühmten Seven Sisters werfen.
Diese Felsen ziehen von Seaford bis runter nach Beachy Head.
Ein wirklich zauberhafter Anblick.
Malerische kleine Buchten laden ein zum verweilen, was wir auch taten.
Am späten Nachmittag erreichten wir die Stadt Hastings, eine steil hinunter laufende Straße teilt Hastings in Altstadt und New Town.
Geht man in der Altstadt einfach weiter, kommt man an den Strand, wo viele kleine Fischerboote liegen.
Überall findet man Fischimbiss, Cafés, Pubs oder wie fast auf dem Jahrmark.
Automaten die uns locken wollen eine Weile zu spielen.
So bleibt der Ort in netter Erinnerung,
außerhalb machen wir Rast auf einem Farmcampingplatz, dort bleiben wir bis zum nächsten Tag.
Dann soll es nach Dover gehen, schade das wird unser letzter Halt hier auf der Insel.
Bevor es zurück über den Kanal gehen sollte stand als letzter Punkt Dover auf dem Programm.
Kreidefelsen, Dover Castle, Dosen suchen und ein wenig faul sein vielleicht?
Schade wäre mehr Zeit gewesen hätte man sich noch die unterirdischen Tunnelsysteme von Dover Castle ansehen können.
So bliebt nur zu sagen wir wollen wiederkommen. Wenn ich Bloggy mal wieder mit der kleinen Hexe und Team reisen darf.