Geopet Academy

Geopet Academy

Mit Vierbeinern auf Cache-Suche

Die Geopet Academy war zwar nur ein April-Scherz von Groundspeak, dennoch sind viele Cacher mit ihren Vierbeinigen Freunden unterwegs. Was habt Ihr für Erfahrungen? Wer ist zuerst am Cache, Hund oder Herrchen und Frauchen? Habt Ihr eine besondere Ausbildungsmethode für Cache-Hunde oder Cache-Katzen? Ich habe früher mit Lissi mit Filmdosen trainiert – sehr erfolgreich. Allerdings sterben diese Cache-Container langsam aus, da muss ich mir wohl was anderes einfallen lassen!

Ich freue mich auf Geiopet-Kommentare!

Naturverträgliche Power-Runde? – Ja es geht!

Naturverträgliche Power-Runde? – Ja es geht!

Viele Geocaches in einem Waldstück. Und das ganze auch noch naturverträglich? Ja das geht! Diese Erfahrung durfte ich gestern bei der „WaWaRu“ von Die Waldohreulen zwischen Sennestadt und Lipperreihe machen. Dort haben die Owner eine feine Wanderrunde mit knapp 10 Kilometern Länge mit derzeit 23 Dosen bestückt.

Obwohl alle Caches der Runde schon über 600 Funde haben, waren kaum „Spuren der Verwüstung“ rund um die Verstecke zu sehen. Hier kann man sich tatsächlich etwas abschauen, wenn es um das Verstecken von Dosen im Wald geht:

  • alle Caches sind nah an Weg versteckt
  • alle Caches sind an „unsensiblen“ Orten versteckt, an den man nichts beschädigen kann
  • alle Caches haben einen eindeutigen Hint, der die Suche vor Ort erleichtert
  • im Listig ist eindeutig beschrieben, was zu suchen ist (PET-Ling, Döschen, Nano)
  • die Caches sind als Premium-Member-Caches gelistet

 

Wawaru_Lissi

Und wie man sieht, hatte auch der Cache-Hund Lissi Spaß auf der Runde!

Nordic Caching?

Eine neue Trendsportart? Aber fangen wir vorne an: Mein Cach-Hund Lissi darf noch nicht joggen, weil sie noch nicht ausgewachsen ist. Also was macht der ökonomische Hundebesitzer, der überlegt, wie man Sport und Hund unter einen Hut bringen kann? Er geht in ein Sportgeschäft und besorgt sich mit vorgehaltener Hand quasi „unterm Ladentisch“ zwei carbonhaltige Stöcke, die den morgentlichen Hundespaziergang effiktivisieren sollen. Und das als Jogger, wo man doch die Nordic Walker zu den persönlichen Feinden erklärt hat, weil sie viel zu langsam unterwegs sind, mit ihren Stöcken Krach machen und den Weg für die „echten Läufer“ blockieren.

Nach zwei Test-Walken muss ich nun leider sagen: Gar nicht so schlecht! Der Puls pendelt sich zwischen 60 und 70 Prozent meiner maximalen Herzfrequenz ein – optimal für Fettverbrennung und Grundlagenausdauer – und der Hund hat Spaß, dass er mit Herrchen mal eine größere Runde drehen kann. Schrecklich, wenn man seine Feindbilder wegen persönlicher Erfahrungen revidieren muss!

Mein Fazit: Jetzt werde ich mal die richtige Technik erlernen und das „Nordic Dogging“ an meinen tauch- und joggingfreien Tagen als Zusatztraining nutzen. Vielleicht ist auch eine Kombination mit dem Geocaching möglich, „Nordic Caching“: Schnell durch den Wald zum Cache und schnell zurück zum Auto. Die Tarnung als nordischer Geher ist ja in manchen Waldstücken auch nicht zu verachten! Zusammen mit dem Hund kommt man dann schon auf eine Dreierkombination: „Nordic Dog-Caching“ oder „Nordic Cache-Dogging“ oder so ähnlich. Eine neue Trend-Sportart ist geboren. Juchu!

(Ich bin jetzt schon gespannt auf Eure Kommentare.)

PS: Melde heftigen Muskelkater im Allerwertesten! Dass mir das als „seriösem Läufer“ passiert, hätte ich nicht gedacht!