Geopet Academy

Geopet Academy

Mit Vierbeinern auf Cache-Suche

Die Geopet Academy war zwar nur ein April-Scherz von Groundspeak, dennoch sind viele Cacher mit ihren Vierbeinigen Freunden unterwegs. Was habt Ihr für Erfahrungen? Wer ist zuerst am Cache, Hund oder Herrchen und Frauchen? Habt Ihr eine besondere Ausbildungsmethode für Cache-Hunde oder Cache-Katzen? Ich habe früher mit Lissi mit Filmdosen trainiert – sehr erfolgreich. Allerdings sterben diese Cache-Container langsam aus, da muss ich mir wohl was anderes einfallen lassen!

Ich freue mich auf Geiopet-Kommentare!

Schokis platter Reifen

Schokis platter Reifen

Erlebt haben wir in den zwei Jahren Geocachen schon viel aber diese Geschichte erzählen wir am meisten!

Schokilein und ich kennen uns erst seit Juli 2015, sie kam als Anfängerin mit ihrer Mama zu unserem ersten “Hövelhofer Geostammtisch”! Mittlerweile gehört sie zu den “alten Hasen” im Cachen und ich zähle sie zu einer meiner besten Freundinnen.

Am 27.September 2015 machten Schokilein und ich uns mal wieder früh morgens auf den Weg um einen Cachertag zu erleben! Ziel war Hannover, wo am Abend Bernhard Hoëcker und Tobi aus ihrem Buch “Neues aus Geocäching” vorlesen wollten. Natürlich sollte auf der Hinfahrt noch einiges an Dosen gesucht werden und Schokilein hat im Vorfeld ein/zwei Runden, die auf dem Weg lagen, heraus gesucht.

Bei der ersten Runde ausgestiegen machten wir uns gut gelaunt auf den Weg. Da Schokilein im Rolli sitzt ist nicht immer alles machbar, aber vieles. Während der Runde viel uns auf das der Rolli irgendwie ein komisches Geräusch von sich gab. Da diese Runde unwegsam wurde, entschieden wir uns abzubrechen, zum Auto zurück zu gehen und nach der Ursache des Geräusches am Rolli zu gucken. Natürlich haben wir das vergessen! Also weiter zur nächsten Runde die kurz vor Hannover lag. Dort angekommen, raus aus dem Auto und rein in den Wald “Ne wat is dat schön hier!” ließ Schokilein, wie fast überall, verlauten. Die Wege waren mit dem Rolli gut machbar, die Sonne schien und es war nicht viel los im Wald. Herrlich.

Die erste Dose hatte ich schnell gefunden und Schokilein hatte das Logbuch signiert und wir zogen weiter Richtung Cache Nr.2. Da war es wieder, das Geräusch am Rolli “…..RATSCH……RATSCH……RATSCH….” “So jetzt gucken wir aber erstmal woher es kommt!”, meinte ich. Schoki hob sich hoch ich zuppelte am Sitzkissen und dachte mir schon das es das nicht sein kann. Langsam fuhr Schoki ein Stück vor und der Rolli machte “…..RAAAAATSCH….” Ich rief: “Stop!” und danach: “Oh nein!”

Der Schreck war groß als ich entdeckte was es war. Da steckte doch tatsächlich ein Geocachingpin im Reifen des Rollis und bei jeder Radumdrehung ratschte er durchs Schutzblech und machte das blöde Geräusch. Tja die Luft wird wohl nicht mehr lange halten also ab zum Auto. Auf dem Weg zum Cachemobil gucken wir uns an und konnten uns beide vor lachen nicht mehr halten. Ausgerechnet ein Geocachingpin steckt im Reifen und drohte uns den Tag zu versauen… Wie blöd ist das denn bitte? Und da ja Sonntag war, hatte nicht mal ein Fahrradladen auf und selber flicken? Ich kann’s nicht. Hmmm was nun? Der Trend geht zum Zweitrolli aber der ist zuhause in Hövelhof. Zeit genug war… ”Wenn wir uns beeilen könnten wir es schaffen bis zur Vorlesung nochmal nach Hause und wieder nach Hannover zu fahren!”

received_898205440255177“Ich Ruf meinen Papa mal an, vielleicht hat er Zeit und kommt uns mit dem Rolli im Gepäck entgegen!”, meinte Schoki und hatte schon das Handy in der Hand. Papa hatte Zeit und war so lieb uns ein gaaanzes Stück entgegen zu kommen. Rolli getauscht und ab zum Zoo. Dank Schokis Papa kamen wir noch pünktlich zum Einlass am Zoo an und konnten entspannt die Labcaches im Zoo machen und die Vorlesung genießen.

Es war trotz, oder vielleicht gerade wegen, der Panne ein toller Tag an den wir oft denken und von dem wir oft erzählen. Ich sage immer: “Wenn man mit Schoki eine Reise tut, da kann man was erleben!” Es ist doch immer wieder spannend was man alles mit so einem Rolli und seiner Rennfahrerin erlebt.

Liebe Grüße aus Hövelhof von Schokilein und Sennestern

Cache-Kinder

Cache-Kinder

© rcaucino

© rcaucino

Silas und seine Zwillingsschwester Sonja freuten sich auf das lange Wochenende bei Oma und Opa.
Bei den Großeltern hatten die beiden immer Spaß, entweder ging man in den Zoo, ins Museum oder suchte Dosen.
Geocaching nannte man das.

Am Donnstertagmittag kamen die zwei samt ihren Eltern bei den Großeltern an.
Kaum aus dem Auto, schon liefen die beiden zur Scheune, waren dort doch kleine Katzenkinder zu finden.

Oma und Opa riefen zur Kaffeetafel.
„Na was steht den diesmal auf dem Programm,“ wollte ihr Vater wissen.
Opa grinste, „och nichts besonderes, wir gehen mit den Kindern ins Computer Museum“.

Silas und Sonja schauten enttäuscht, da waren sie doch schon vor zwei Jahren, damals zum Zehnten Geburtstag.

Oma meinte nur, wartet es ab.

So verabschiedeteten sich die Eltern und wünschten viel Spaß.

Kaum war das Auto vom Hof, riefen die beiden wie aus einen Mund, „wie warum gehen wir den nicht cachen?“
Entäuscht blicken sie von Opa zu Oma.

„Aber nein, meinte da Opa, wir werden cachen, versprochen.“

Das gefiel den Geschwistern sehr.Gleich am anderen Morgen sollte es los gehen.

Nach dem Frühstück packen sie den Rucksack, Stift, Notizblock, GPS, Taschentücher und was sonst noch alles in den Cacherucksack gehört.

Nach einer 20 minütigen Autofahrt. War es endlich so weit. Sie waren am Ziel. Der Parkplatz vom Computermuseum?
Also doch nicht cachen?
Oma sah den beiden die langen Gesichter an, meinte aber „nein, das ist kein normaler  Museums besucht, hier liegt ein Multi.“

„Was“, kam es wie aus einem Mund. „Wo soll den hier ein Multi sein, „wollte Sonja wissen.
„Na dort, „Oma zeigte auf das Gebäude.

Bevor die zwei noch mehr Fragen stellten konnten waren sie auch schon aus dem Auto und auf dem Weg ins Computermuseum.
Da der Kasse angekommen sagte Opa der wollte den Multi angehen.
„Viel Spaß,“wünschte die nette Dame an der Kasse.
Sonja und Silas bekamen fast den Mund nicht mehr zu vor staunen.

„Wie cool, “ meinte Silas, so einen Multi findet man nicht alle Tage, wahnsinn.
Sonja freute sich, da sie ja Computer meist nur langweilig fand.
Aber so, cachen im Museum, das war natürlich etwas ganz anderes.

Am späten Nachmittag hatten die vier es geschafft, sie standen im Logbuch.

Zur Belohnung gönnten sich Sonja und Silas ein Eis,Oma und Opa tranken einen Kaffee.

„Oma, Opa,“sagten beide gleichzeitig, sie musten lachen. „Nein, ihr braucht nichts sagen“, antworteten die Großeltern.
„Hat es auch so viel Spaß gemacht“, wollte Opa wissen.
Die Geschwister nickten und genossen ihr Eis.

Der Multi im Museum war nicht zu toppen, auch wenn die vier am Samstag noch ein paar Tradis gefunden hatten.
Das Wochenende bei den Großeltern war klasse und unvergesslich.

Die seltsame Reise einer Hasen-Coin …

Die seltsame Reise einer Hasen-Coin …

… es war einmal … so beginnen meist Märchen.
Nur ist dies kein Märchen, nein, das ist eine wahre Geschichte.

Vor nicht allzu langer Zeit kaufte eine Cacherin aus Paderborn eine drei Hasencoin.
Ein Geburtstagsgeschenk für die Freundin aus Hamburg, ebenfalls Cacherin.
Da die beiden so öfter in Paderborn auf Dose suche waren sollte das das passende Geschenk sein.

Die Coin schön verpackt ein paar Kleinigkeiten, dazu noch eine Karte, fertig war die Überraschung. Nur noch schnell zur Post, so konnte das Packet samt Coin nach Hamburg versendet werden.

Tage vergingen, endlich, der Geburtstag, ein Anruf in Hamburg war etwas enttäuschent, kein Wort zum Packet, nichts über die Hasencoin? Komisch?

War die „Schneckenpost“ so langsam??

Eine Woche später, man …. äh … Frau telefoniert, kein Packet angekommen?
Verschwunden? Geklaut? Wech?
Konnte das wirklich sein? Kaum zu glauben, aber die Coin blieb verschwunden.

….ein Jahr später…
Email aus Hamburg:
Treff mich gleich mit einem befreundeten Cacher, er hat in Berlin auf einem Flohmarkt eine Hasencoin gekauft, klasse oder?

In Paderborn dachte sich die Cacherfreundin, verrückt wenn das DIE Coin wäre.
So schickte man eine Mail zurück :
…. sag mal ist die Coin aktiviert ? Wie lautet die Nummer? Hier das war die Nummer deiner Coin.

Beide dachten sich nichts dabei, wäre ja verrückt.

War das nun Zufall oder höhere Gewalt? Wer weiß das schon …
…. Fakt ist allerdings die Nummer passte.
Die Coin vom Flohmarkt aus Berlin war die Coin die nie im Hamburg ankam.

Die Coin liegt jetzt im Schrank in Hamburg und darf dort bewundert werden.

Märchen werden also doch wahr … manchmal …. und wenn man fest daran glaub. 😉

Meine Pilgerreise zum MEGA Switzerland – Meeting Friends

Meine Pilgerreise zum MEGA Switzerland – Meeting Friends

Als ich vor gut einem Jahr von dem MEGA Event in Frauenfeld erfahren habe, hätte ich nicht im Traum dran gedacht das ich so eine tolle Reise zu diesem Event erleben würde.

Anfang 2014 las ich bei Facebook das eine „Pilgerreise“ zum Event verlost wird. 10 Cacher sollten die Woche vor dem Mega von Kloten (in der Nähe von Zürich) nach Frauenfeld zum Mega Gelände wandern. Incl. abenteuerlustige Übernachtungen auf Heuböden und Co., organisiert von den Veranstaltern des Events. Ich war sofort Feuer und Flamme und schickte eine Bewerbung hab. Einige Wochen später bekam ich tatsächlich die Zusage „Herzlichen Glückwunsch – du bist ein Pilger!“ :-).
Da mein Wohnort sich mittlerweile weiter südlich verschoben hat, war die Anreise auch kein Problem, fahren doch mehrmals täglich Fernreisebusse von München nach Zürich.

Nach einem sonnigen Tag in Zürich traf ich meine 9 Mitwanderer morgens in Kloten am Bahnhof. Auch das Orga-Team lernte ich hier kennen und schon konnten wir unser Abenteuer „Pilgerreise“ beginnen.

Jede Etappe startete mit einem persönlichen Pilger Cache incl. FTF (bis auf einmal aufgrund eines verfrühten Publishes 😉 [by the way: wusstet ihr das in der Schweiz pro Woche nur ein Reviewer für alle Caches zuständig ist und der Reviewerdienst quasi jede Woche wechselt? :-)]).
Die Etappenziele standen fest, die restliche Routenplanung lag an uns und so wurden aus den eigentlich geplanten 80 KM ca. 140 KM – dort lagen einfach zu viele Dosen die alle mitgenommen werden mussten :-).
Auf den rund 30 KM pro Tag konnten wir viele interessante Caches loggen: viele Tradis, einige Mysterys, Multis und Earthcaches. Auch einige Lost Places konnten wir besuchen. Da wir oft nah an der Grenze wanderten, gab es viele Bunker und alte Soldatenschlafplätze zu entdecken.

Am berühmten Rheinfall ist dieses Foto mit allen Pilgern entstanden:
bild1-pilgerrheinf

Der Rheinfall war schon sehr imposant:

bild2-rheinf

Die Pilger beim lösen eines Multis:

bild3-pilgermulti

Das Orga-Team des Megas war so nett und transportierte unser Gepäck jeden Tag zur nächsten Unterkunft und versorgte uns morgens und Abends mit einem leckeren Essen. So konnten wir die wunderschöne Landschaft der Schweiz mit Tagesgepäck genießen. Auch die Alpen konnten wir öfters bewundern.

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Die Wandertruppe hätte nicht besser ausgewählt werden können. Wir verstanden uns sofort von Anfang an – sieht man von den leichten sprachlichen Verständigungsprobleme einmal ab ;-). Waren wir doch eine bunt gemischte Gruppe aus Deutschland, Schweiz und Österreich mit doch recht unterschiedlichen Dialekten. So konnte ich aber  mein Wissen über die Schweiz noch besser ausbauen.

bild6-pilgerfuss

Die Unterkünfte waren für uns Tag für Tag eine Überraschung. So waren mit dabei: ein Heuboden ohne Heu (und mit nur 3 ½ Wänden ;-)), ein ehemaliger Hühnerstall, ein Dachboden neben der früh einsetzenden Melkmaschine und ein ehemaliges Kühlhaus:

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Die Unterkünfte wurden uns von netten Schweizern Bauern zur Verfügung gestellt incl. Waschmöglichkeit. Zweimal war sogar eine Dusche dabei ;-).

Die Abende verbrachten wir immer in geselliger Runde. Einmal wurden wir in eine Pizzeria eingeladen und an einem weiteren Abend gab es sogar ein eigens für uns organisiertes Grillevent
„Meet the pilgrem“ (GC513PC). Die Gelegenheit nutzten einige Cacher um uns schon mal vor dem MEGA persönlich kennen zu lernen.

Der krönende Abschluss der unvergesslichen Wanderwoche (auf der sogar das Wetter meistens mitgespielt hat :-)) war dann das MEGA Switzerland – Meeting Friends [das Motto hätte nicht besser passen können, planen wir Pilger doch schon die nächste Wanderung zum nächsten Mega ;)].
Als wir Freitag auf dem Gelände des Mega eintrafen wurden wir feierlich begrüßt und durften Abends sogar mit Signal the Frog auf der Bühne auftreten 🙂 – dort wurden wir dann nochmal richtig gefeiert :-). Außerdem wären da noch lustige Spiele wie Bob anschieben, drei Powertrails, diverse Nachtcaches, Letterboxes, Mysterys usw. extra fürs Mega, natürlich das fantastische Dosenfischer Konzert, die Schweizer Coin Prominenz die mich mit neuen Schätzen versorgt hat und einfach rund 2800 gut gelaunte Cacher!

bild8- Mega Switzerland 551

Als Fazit kann ich nur sagen dass ich es immer noch nicht glauben kann was sich das Orga Team des Megas dort alles für uns ausgedacht und auf sich genommen hat um uns eine unvergessliche Woche zu verschaffen. An dieser Stelle noch mal ein ganz großes DANKESCHÖN oder wie die Schweizer sagen: MERCI! Auch an meine Mitpilger, die ich hoffentlich bald wieder sehe :-).

Und wer jetzt noch mehr wissen möchte kann unseren Wanderblog besuchen:
http://mega-pilgern.blogspot.ch/

oder die offizielle Website des Mega Switzerland:
http://www.megaswitzerland.ch/de/Pilgerreise.php

Viele Grüße, eure blaue Hexe 🙂

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