Schatzinsel Möwensee in Nordhausen (GC1VY1G) – Swim’n’Cache

Schatzinsel Möwensee in Nordhausen (GC1VY1G) – Swim’n’Cache

Mal wieder Zeit für einen Video-Log! Diesmal sollte es ein T5er im Südharz sein, die Schatzinsel Möwensee (GC1VY1G). Was für ein Schwimmspaß!

Mein Log:
Na das war ja ein Spaß! Vom Taucheinstieg zusammen mit dem 0ll0 rübergeschwommen, wie es sich für Taucher gehört, natürlich mit Flossen an den Füßen. Und weil es so schön war, haben wir erst mal die längere Strecke genommen. Ein Video wird folgen! Kurz vor der Insel: „Mist, da treiben sich Muggel rum“. So ein Mist. Durch deutliche Zeiche auf meinem Rücken wurde ich jedoch als Cacher identifiziert und so konnten wir zusammen mit dem Team bookerdi loggen. Viele Grüße an dieser Stelle. Für den Rückweg haben wir die empfohlene Route genommen und sind stolz wie Bolle wieder zurück zum Tauchplatz.
Für diesen Cache gibt es ein deutliches Schleifchen!

Der Ollo meint:
Bei strahlendem Sonnenschein und 28° Wassertemperatur bin ich mit Cacher Schwarztaucher zur Insel geschnorchelt. Im Flachwasser tummelten sich massenhaft kleine Fischchen – es empfiehlt sich also auf jeden Fall eine Tauchermaske, oder wenigstens eine Schwimmbrimme mitzunehmen.
Die vermeindlichen Muggel auf der Insel, stellten sich als Cacher heraus 🙂

1.500 – Es passierte nahe an Berlin!

1.500 – Es passierte nahe an Berlin!

Jetzt ist es amtlich. Ich habe einen neuen Meilenstein erreicht: 1.500 Geocaches gefunden. Und da ich ja eher ein Mann der Worte als der Zahlen bin, möchte ich diesen Meilenstein zum Anlass nehmen, auf meine bisheriger „Geocacher-Laufbahn“ zurückzuschauen. Aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchte ich die Zeit vom ersten bis zum 1.500sten Fund. Keine Angst, nicht gleich alles auf einmal! Ich gönne dieser Retrospektive gleich mehrere Blog-Artikel unter der Überschrigt „1.500 – …“. Heute beschreibe ich einfach mal meine Nummer 1.500.

Es begab sich also im letzten Drittel des Juni 2012, da musste ein Geocacher aus Paderborn geschäftlich nach Berlin reisen. 1495 geheimnisvolle Schätze hatte er in seinem Leben bereits gefunden und sich auf ebenso vielen Pergamenten, Rollen, Büchlein, Zetteln und ähnlichem eingetragen. Ach im magischen Netz hatte er das getan, zu finden in seiner persönlichen Geocacher-Vita eines Unternehmens aus den fernen Ländern. Märchenhaft!

Wechsel der Erzählperspektive und Exkurs: In meiner Zeit als Geocacher (hört sich irgendwie komisch an) habe ich schon einiges erlebt und einige Menschen kennengelernt. Manche real, andere virtuell, wenige nicht so gerne. Zur Kategorie „virtuell“ gehörte bislang der AirSom. Obwohl wir schon auf gleicher Wellenlänge auf gleichen Booten unterwegs waren und wir als eifrige Läufer beim Nike+-Wettkampf der Geocacher Abnehm-Challenge 2012 virtuell gegeneinander angetreten sind und uns gegenseitig zu Kilometerbestleistungen motivierten, waren wir uns real doch noch nicht so richtig über den Weg gelaufen. Da zwitscherte mir ein blaues Vögelchen eine Idee ein: Direkt Message. Und siehe da, innerhalb kürzester Zeit – 5 Minuten maximal – war eine Idee geboren: In der Heimat vorbereiten und in der Nähe von Berlin einen besonderen Cache zum Jubiläum loggen. Mit Hilfe von AirSom. Die Wallfahrt konnte beginnen.

15:15 Uhr, Ankunft mit dem ICE in Spandau. Bahnhof, U-Bahn, Bus, Hotel. Hotel? Offensichtlich bin ichin einem der angesagtesten Spa- und Fitness-Clubs Berlins gelandet, im Aspria. Klasse! Also ab in die Sauna im fünften Stock und über den Dächern Charlottenburgs. Eine kurze Ruhepause mit körperlichem und spirituellem Reinigungsritual bei über 95 Grad können dem abendlichen Cacher-Vorhaben ja nur dienlich sein. Gesagt getan. Wieder auf dem Zimmer zurück lese ich auf dem Apfel-Communicator: „Fahre jetzt in Falkensee los!“. Der AirSom. Also raus aus dem Bademantel und rein in die Cacher-Klamotten. Föhnen und striegeln – schließlich will man bei dem feierlichen Moment ja gut aussehen, wenn die Presse vor Ort erscheint – und ab in die Lobby. Kurzes  Warten und schon vermeldete eine lokal kolorierte Stimme: „Ich bin da und stehe vor der Tür!“. Schnell raus, rein in das offensichtliche Cache-Mobil. Der Fahrer kennt den weg! Schnell war beiden Auto-Insassen klar, so eine Verabredung quer durch die Republik, um dann am Abend gemeinsam zu irgendeiner Dose zu fahren, das ist gleichzeitig verrückt, einzigartig und einfach klasse! Stadtautobahn, dann Richtung Süden und über die Landstraße in das Zielgebiet. Die Zeit im Gespräch und auf der Fahrt verging im Flug.

Mein 1.500ster Fund: „First Germany“ (GC77)

Und dann waren wir auch schon da. An der Pilgerstätte der Deutschen Geocaching-Gemeinde. An meiner geplanten 1.500. Am ersten Cache in Deutschland. Bei „First Germany“ (GC77). Ehrfurcht und Vorfreude! Dann ging alles ganz schnell: Alles gemacht, wie im Listing beschrieben und „Ha! Der ist ja wohl nicht zu übersehen! Fund“ Hurra!“. Also ehrlich, das ist kein Hasengrill, das ist der „Wienerwald für Hasen“, wenn es den für die Geflügel-Kameraden schon nicht mehr gibt. Ehrfürchtig habe ich dann die Munbox geöffnet und das aktuelle „aktuelle Logbuch“ gesucht. Gar nicht so einfach bei den vielen Büchern und Kladden, die im Cache zu finden sind. Klasse! Einfach nur gut! Eine würdige 1.500. Aber mal ehrlich: Hier sind nicht das Versteck oder die Dose spektakulär, sondern die nun wirklich lange Geschichte des Caches, die allgegenwärtig über dem schlichten und einsamen Ort in der Pampa wabert. Ich glaube, hierher verirren sich tatsächlich nur die Geocaching-Wallfahrer, denn sonst ist an diesem Ort echt nicht viel zu sehen. Erinnerungsfoto und weiter! Wegen allem Drumherum möchte ich diesen Meilenstein aber nicht in meiner Cacher-Vita missen. Danke AirSom für’s Mitmachen bei dieser Schnapsidee!

So, mal sehen, welche Perspektive als nächstes dran ist. Ich bin schon gespannt auf die meiner Frau, die sich als Geocachers Wife mal wieder zu Wort melden wird. Hat sie zumindest angekündigt oder angedroht. Die einen sagen so, die anderen so! 😉

Das Funkeln war wieder da…

Da war es wieder, das Leuchten und Funkeln in den Augen einer erwachsenen Frau. Und ich war dabei! In der Nähe des Lambertus Sees in Kalkum bei Düsseldorf war es, ganz nah am Rollfeld. Und es war ihr erstes Mal! Und ich war dabei. Ein Freudenschrei und ein verschämtes Lächeln, und dann trug sie sich im Logbuch ihres ersten gefundenen Caches ein. Ok, der Nickname „Spargelsuppe“ klingt zwar lecker, ist aber etwas gewöhnungsbedürftig.
Prima, wenn man so an die ersten eignen Geocacher-Erlebnisse und -Gefühle erinnert wird!
TFTE! Thank you for the emotions!

Cacher-Jo und der Fund des verschwundenen Schatzes…

Cacher-Jo und der Fund des verschwundenen Schatzes…

Nichts ist unmöglich! Zumindest nicht für engagierte Geocacher. Da haben sich doch tatsächlich zwei Schatzsucher vor Ort in ein Logbuch eingetragen, das gar nicht da war!

 

... auf der Suche nach dem verschwundenen Schatz.

Also Leute, einen Cache kann man online nur als gefunden loggen, wenn man sich vor Ort auch in das Logbuch eingetragen hat. Nach dem Motto: „Hier hätte er ja sein können!“, geht es leider nicht. Hat man die Vermutung, dass der Cache gemuggelt wurde, ist das der klassische Fall für den Eintrag eines „needs maintenance“. Zum einen, um den Owner zu alarmieren und zum anderen, um im Listing deutlich zu machen, dass dieser Cache nicht mehr gesucht werden kann.

Logeinträge: Wahrheiten und geheime Codes

TFTC! – NT! – FTF!… Log-Codes gibt es zu Genüge! Aber wie ist es um die Log-Wahrheiten bestellt? Ehrlicher Log oder Lug und Trug? Die Länge zählt oder die Qualität? Text statt Bewertung oder glich die Bewertung im Text? Wie handhabt Ihr es? Vom Roman bis zum schlichten „TFTC!“, von der Dankesorgie bis zur Owner-Beschimpfung – der Bogen lässt sich weit spannen. Wie macht Ihr es? Übrigens, wer von mir liest: „18:56 Uhr“, der kann das so übersetzen: „Schade, dass ich für diese Dose, die ich um 18: 56 Uhr in den Händen halten musste, angehalten habe.“