Lösungsprüfer bei geocaching.com

Lösungsprüfer bei geocaching.com

Seit kurzer Zeit bietet die Plattform geocaching.com einen eigenen Lösungsprüfer für Rätsel-Caches. Ich habe das Ding mal getestet und bei meinem neuen Fragezeichen „Dahler Dosenfleisch“ eingebaut.

Was kann der Checker?
Der hauseigene Lösungsprüfer bietet die Grundfunktion dessen, was ein Geochecker leisten soll: Er überprüft, ob die ermittelte Final-Koordinate eines Rätselcaches richtig ist. Als kleines Schmankerl hat das Geocaching Headquarter noch eine zweite Funktion eingebaut: Wird die eingegebene Koordinate als richtig erkannt, wird sie automatisch als „corrected coordinate“ beim entsprechenden Cache eingetragen. Somit erscheint auf der Landkarte und in den PQs der Cache danach an der Stelle der ermittelten Koordinate. Das ist ganz praktisch, wenn man unterwegs ist und die Karte zum Beispiel in der Geocaching App aufruft.

Komplexe Ausgabeseiten, eigene Lösungsseiten oder Statistiken liefert der Lösungsprüfer nicht. Hier muss man wohl noch länger auf andere Geochecker zurückgreifen.

Mein Urteil: Tut was er soll – aber nicht mehr – und ist für die schnelle Erstellung von Mysteries hilfreich.

Lösungschecker
Operation Dornröschenschlaf…

Operation Dornröschenschlaf…

Die hellen Zeiten des Tages werden immer weniger. Schnee liegt auf der ein oder anderen Dose. Die Jagd nach Funden und Punkten wird ruhiger. Die Owner haben Zeit, ein wenig zu grübeln. Zeit für Operation Dornröschenschlaf!

Schickt "übrige" Caches in den ewigen Winterschlaf.

Schickt „übrige“ Caches in den ewigen Winterschlaf.

Ist mein Cache eigentlich noch für das Geocaching, wie es heute stattfindet, geeignet?
Verträgt mein Cache auch eine größere Anzahl von Geocachern?
Entspricht mein Cache noch den heutigen Regeln des Geocachings?
Ist mein Cache Natur- und umweltfreundlich, bzw. werden diese beiden Ressourchen geschont?
Würde ich heute einen Cache noch so auslegen?
Würde ich mich über einen solchen Cache freuen?
… ?

Nein? Dann könnte es Zeit für die Archivierung sein! 😉

Nur so eine Idee!

Naturschutzgebiete im Kreis Paderborn

Naturschutzgebiete im Kreis Paderborn

Der Kreis Paderborn informiert auf seinen Internetseiten über die Naturschutzgebiete im Kreisgebiet Paderborn.
Für uns Geocacher ist eine solche Informationsquelle wichtig, um uns im Vorfeld darüber zu informieren, ob in einem geplanten Gebiet ein Geocache versteckt werden kann. Laut den aktuellen Regeln von geocaching.com dürfen im Naturschutzgebiet keine Caches oder  Stationen abseits der Wege gelegt werden. Schließlich darf man als Besucher eines Naturschutzgebietes die vorhandenen Wege nicht verlassen.

Eine weitere Informationsquelle ist die interaktive Karte des Bundesamtes für Naturschutz. Bei dieser Karte lassen sich verschiedenste Schutzgebiete finden und abrufen.
Auch hier lohnt sich ein prüfender Blick vor der Geocache-Veröffentlichung!

Auch schutzwürdige und geschützte Biotope lassen sich auf einer Karte finden.

 

 

Checkliste für die Cache-Veröffentlichung

Checkliste für die Cache-Veröffentlichung

Wie schreiben die deutschen Reviewer so trefflich:

Wir geben es zu: Die Guidelines sind lang und es dauert, bis man sie gelesen und verstanden hat. Vor allem ist es nicht leicht das alles im Kopf zu behalten. Daher gibt es hier eine kurze Checkliste. Diese soll und kann die Guidelines natürlich nicht ersetzen, aber sie ist eine kleine Hilfe!

Und ganz ehrlich, Recht haben Sie. Mit der „Checkliste für Cachelistings und das schnelle Review“ ist wirklich allen geholfen, die einen Cache auslegen wollen.

Hier geht es zur Checkliste.

Verstecke: Die Community muss Verantwortung übernehmen

Heute Morgen habe ich meinen ersten Log-Eintrag mit „Needs archived“ (NA) („sollte archiviert werden“) abgeschickt. Die Gedanken, die ich dabei hatte, möchte ich Euch kurz schildern, weil sie – so meine ich – auf ein allgemeines Problem hinweisen.

„Mehr Geocacher – mehr Verantwortung“, so charakterisiere ich einmal den Grundtenor meiner Überlegungen. Das heißt: Heute muss ich, wenn ich einen Geocache verstecke, einfach bedenken, ob die Location tatsächlich einem größeren Besucheransturm standhalten kann. Das gilt sowohl für Verstecke in der Natur als auch im städtischen Raum. Wird die Umwelt geschädigt? Fühlen sich Anwohner gestört? Fragen, die man sich vor dem Verstecken eines Geocaches stellen muss. Die beste Tarnung nützt nichts, wenn 500 getarnte Geocacher in einem Jahr an Ort und Stelle erscheinen. Klar, ein gewisser Reiz bleibt im Spannungsfeld zwischen heimlicher Suche und Tarnung vor den Muggels. Aber ist es das wert?

Einen Schritt weiter. Was kann die Geocaching-Community tun? Zunächst einmal vor dem Verstecken überlegen. Und dann Verantwortung übernehmen. Für mich war es heute Morgen der Schritt zum „Needs archived“-Log. Versteht mich nicht falsch, ich möchte hier nicht zum Denunziantentum in der Szene aufrufen, ich möchte lediglich einmal kurz an das Geocacher-Gewissen appellieren und einen kleinen Denkanstoß geben.

„Aber das haben die Reviewer doch freigegeben!“ Ok, aber die sind nicht vor Ort und können sich keinen persönlichen Eindruck verschaffen. Freigeschaltet werden alle Caches, die augenscheinlich nicht gegen die Regeln der aktuellen Guidelines  verstoßen. Bei zunehmender Anzahl der Geocacher kann wohl nur das Regulativ der Community dafür sorgen, dass unser Hobby einen guten Ruf behält. Und dazu gehört vielleicht auch manchmal ein ehrliches „Needs archieved“. Auch dann, wenn man sich damit  bei den betroffenen Ownern nicht gerade beliebt macht.