Dieser Moment…

Dieser Moment…

Ibiza, 28 Grad, massig Höhenmeter, Schweiß und Anstrengung in der Glut der Mittagshitze…

…und dann dieser Moment!

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Blogwriter unterwegs in Florida

Blogwriter unterwegs in Florida

Vom 07.08.13 bis zum 30.08.13 flog der Bloggbuster mit uns nach Florida. Die ersten 3 Tage blieben wir in Miami. Danach ging es mit dem Auto für 18 Tage nach Saint Petersburg am Golf von Mexiko. Von dort aus fuhren wir durch die Everglades Richtung Key West, wo wir den rest unseres Urlaubes verbrachten. Auf der gesamten Reise wurde natürlich viel gecacht. Selbstverständlich war der Blogwriter immer mit dabei.

Dangerous

Key West kam 1819 mit dem Florida-Territorium an die USA. 1845 begann die US-Armee mit dem Bau von Fort Zachary Taylor, das im Sezessionskrieg ein wichtiger Stützpunkt der Marine der Nordstaaten war und bis 1947 als Küstenbefestigung diente. 1912 wurde Key West als letzte und südlichste Insel an das Eisenbahnnetz der Florida East Coast Railway angeschlossen. Schon zuvor war das Pro-Kopf-Einkommen durch die Ausbeutung von Schiffswracks, den Handel mit Schwämmen sowie die Zigarrenproduktion das Höchste von ganz Florida. Durch die Fertigstellung der über zahlreiche Brücken führenden Eisenbahnanbindung an das Festland durch Henry M. Flagler wurde Key West zudem ein wichtiger Hafen für das nur 145 km entfernt liegende Kuba. Durch einen Hurrikan im Jahr 1935 wurde die Eisenbahnlinie zerstört und nicht wieder instand gesetzt. An ihrer Stelle wurde der über 42 Brücken führende Overseas Highway errichtet, der teilweise über die verbliebenen alten Eisenbahnbrücken führte. In den 1980er Jahren wurden viele der originalen Brücken durch Neubauten ersetzt und dienen nun als Wanderwege und Piers zum Fischen.

Everglades- Everglades-Nationalpark EvergladesDie Seven Mile Bridge ist die längste Brücke des Overseas Highways, der die Inseln der Florida Keys miteinander verbindet. Sie ist 10.931 Meter (6,79 Meilen) lang und liegt zwischen den Inseln Vaca Key im Stadtgebiet von Marathon und Bahia Honda.

Key West Key-West Pirat

Der Southernmost Point gilt als der südlichste Punkt der USA und liegt auf der letzten der Florida Keys, Key West. Er liegt am Rand der Stadt Key West, an der Ecke Whitehead Street und South Street. Zum Stadtzentrum sind es nur einige Minuten.

Southernmost Point

PS: Vielen Dank an den Dutchman für’s Mitnehmen! 😉

Der BlogWriter auf dem Weg zum ProjectEck 2013 in Koblenz

Der BlogWriter auf dem Weg zum ProjectEck 2013 in Koblenz

Da ich mal wieder Lust hatte in den Urlaub zu fahren, konnte ich den T69er und Frau SnakesCityCacher überzeugen, mich auf Ihrer Kurzreise zum ProjectEck in Koblenz mitzunehmen. Unser erstes Ziel der Reise war ein echter Klassiker der Cache-Geschichte. Wir besuchten den GC40 in Belgien. Eigentlich ein ganz normaler Tradi, aber erstens wurde er bereits im Juli 2000 gelegt und zweitens sind die Koordinaten ziemlich genial.

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Nachdem wir uns dort ins Logbuch eingetragen hatten, ging es weiter zu einer kleinen Tradi Runde kurz vor der Grenze zu Luxemburg. Die beiden wollten sich schließlich ein wenig die Beine vertreten und so wurden auf 7km 13 Dosen + Bonus eingesammelt. Eine kleine, feine Tradi Runde. Das sollte es auch für den Tag an Dosen gewesen sein.
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Nun ging es weiter nach Luxemburg, aber da stand für den Rest des Abends nur noch ein wenig Sightseeing auf dem Programm. Nachdem sich die beiden mit einem ausgiebigen Frühstück gestärkt hatten, ging es Richtung Luxemburg Downtown. Heute standen wieder ein paar Dosen auf dem Programm. Unser Hauptaugenmerk lag auf einem Touristenmulti. Dieser sollte uns an ein paar sehr interessante Stellen führen. Und das stimmte auch. Die Routenführung war ziemlich klasse und nach 12 km, 6 Dosen Beifang und gefühlten 1000 Stufen auf und ab konnten wir uns an einem sehr coolen Ort ins Logbuch eintragen. Der Owner kam dann auch noch ums Eck und erkundigte sich, ob alles ok sei. Dies konnten wir nur bestätigen.
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Den zweiten Touri-Multi sind wir noch angefangen, aber da die Final-Location schon geschlossen hatte, müssen wir morgen noch mal wieder kommen. Und wieder geht ein sehr interessanter Tag zu Ende.

Unser letzter Tag in Luxemburg. Da die beiden gestern durch „widrige“ Umstände nicht dazu gekommen sind, den zweiten Touri-Multi zu beenden, war heute Schadensbegrenzung angesagt. Vor Ort angekommen wurde noch flugs die letzte Zahl eingesammelt und schon ging es zur Final-Location. Die Dose war auch schnell gespottet und mit den entsprechenden Zahlen konnte das Schloss geöffnet werden. Doch noch ein versöhnlicher Abschluss. Nachdem das obligatorische Foto gemacht wurde, ging es dann auch weiter auf unserer Reise.
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Nächster Stopp – Amneville, Frankreich. Mmh. Komisch. Kaum in Frankreich angekommen, fuhren die beiden am nächsten Tag schon wieder zurück nach Deutschland. Was es damit wohl so auf sich hatte? Und dann freuen die sich auch noch so über einen Tradi. Komisch? Wie sich dann aber herausstellte, waren wir nun im Saarland und das fehlte den beiden noch in ihrer Bundesländer-Statistik. Da es aber nicht bei dem einen bleiben sollte, wurde die komplette Hexenweg-Runde abgelaufen und schon ging es auch schon wieder zurück zu den Franzosen. Was wohl morgen auf dem Programm steht?
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Unser letzter ganzer Tag in Frankreich. Heute ging es komischer Weise in dunkle verlassene Gebäude. Häh? Muss ich das verstehen? Es stellte sich heraus, dass es sich um Bunker handelt. Ah, wir sind ja an der Maginot Ligne.

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Ein besonderes Highlight war der Hackenberg Bunker. Hier nutzen die beiden die Gunst der Stunde, um eine ganz offizielle Führung mitzumachen. Schon spannend, was hier für riesige Anlagen hingesetzt wurden und eigentlich nicht gebraucht wurden, da die eigentlichen Kampfhandlungen ganz wo anders stattfanden. Wer also mal in der Gegend ist, sollte hier vorbei schauen.

So, unser kleiner „Europa-Trip“ geht heute zu Ende. Es geht zurück nach Deutschland. Unser Ziel ist die alte Römerstadt Trier. Wer keinen Plan hat (so wie meine beiden Guides), sollte es mit einer GC Stadtführungen versuchen. Hierbei läuft man die wichtigsten Trierer Sehenswürdigkeiten an. Auch empfehlenswert ist ein Besuch des Doms. Man erhält ganz andere Einblicke, im Vergleich zu „nur mal kurz reinschauen“. Ein Klassiker sollte aber auf jeden Fall besucht werden. Der Virtual Throatwobbler Mangrove von 09/2001. Aber auch die Location ist ziemlich cool. Ein römisches Amphitheater von 160-200 n. Chr.
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Nach einer erholsamen Nacht geht es heute nun endlich Richtung Koblenz. Dem eigentlichen Grund, eine Reise in diese erweiterte Gegend zu machen. Bevor wir aber in unserem letzten Hotel für die Reise einchecken, musste der letzte Meilenstein der Reise besucht werden. Ein weiterer Klassiker aus dem Jahr 2001 unterhalb von Koblenz. Nach einer schönen Wanderung war das finden überhaupt kein Problem und so konnten wir auch dieses Logbuch um zwei Einträge erweitern.
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Nach einem Abstecher zum Field of Fame, ging es anschließend weiter Richtung Koblenz zum Projekt Eck. Heute am eigentlichen Eventtag stand als erstes eine Festungsführung in Koblenz auf dem Programm. Allerdings nicht Ehrenbreitenstein sondern zwei vorgelagerte Feste. Sehr spannend und sehr empfehlenswert. Zurück am Hauptgelände erkundeten wir dieses noch, um dann am abschließenden Dosenfischer-Release-Konzert teilzunehmen. Wieder einmal eine gelungene Sache und immer wieder toll. Das anschließende Feuerwerk rundete das Ganze dann noch ab. Wer hier nicht war, hat echt was verpasst.
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Sonntag und es heißt Abschied nehmen. Aber nicht, ohne noch einmal eine Tour mit meinen beiden Reisebegleitern zu unternehmen. Es ging auf große Fahrt zur Loreley (eine Seefahrt die ist Lustig – eine Seefahrt die ist schön …). Das i-Tüpfelchen auf dem Projekt Eck Event-Wochenende. Und heute meinte es selbst die Sonne gut mit uns, denn sie strahlte schön vom Himmel. Am Ende dieses tollen Ausfluges musste ich mich dann aber endgültig vom T69er und Frau SnakesCityCacher verabschieden. Die beiden müssen nämlich wieder arbeiten und ich darf mit der Blaufärberhexe auf Wanderschaft gehen.

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Bis zum nächsten Mal ihr zwei.

CU. Der BlogWriter

 

Erwähnte Caches in chronologischer Reihenfolge:

Eine Runde durch Hamburg…

Eine Runde durch Hamburg…

Am vergangenen Wochenende konnte ich ein paar Runden durch Hamburg drehen. Los ging es mit dem TB-Schlosshotel an der Raststätte Stillhorn Ost. Fein gearbeitet und schön dreist – so liebe ich es. Fast 2.000 blaue Schleifchen sprechen an dieser Luxusherberge für sich. Nicht ganz so luxuriös aber dafür stadtnah war unser Hotel. Der ideale Ausgangspunkt für den Multi „Hamburgs Altstadt – ein kleiner Stadtrundgang„. Zusammen mit Gast-Cacher Hans-Peter konnte ich interessante Details der Hamburger Geschichte erwandern. Unsere erste Runde. Unterwegs konnten wir noch zwei Mädels, die sich als Muggels getarnt hatten, das Logbuch eines Tradis aus den Händen reißen.

ElbtunnelUnsere nächste Runde führte uns dann in den Stadtteil St. Pauli. Hier wollten wir kurz erkunden, wo der Start für unsere Sonntagsrunde sein sollte. Ein Tradi unter der Elbe motivierte uns dann zu einem Abstecher auf die andere Hafenseite. Und ich muss sagen, der alte Elbtunnel hat schon einen ganz besonderen Charme. Ein Traum in Technik und Kacheln. Am Wochenende ist es kaum vorstellbar, dass sich hier früher die Blechschlangen hindurchgeschlängelt haben. Auf der anderen Seite der Elbe wurden wir dann mit einem tollen Panorama-Blick belohnt.

HHPanorama

Weiter zur Reeperbahn. Schließlich wollten wir schon mal sehen, wo es am nächsten Tag auf die 21-Kilometer-Runde gehen sollte. Gesagt, gelatscht! Kaum angekommen war uns klar, dass wir Geocacher nicht die einzige Truppe waren, die an diesem Wochenende Hamburg unsicher machen sollten, denn es waren Hamburger Harley Days. Und ganz ehrlich, so viele Harleys auf einem Haufen – nebst der dazugehörigen Besatzung – habe ich noch nie gesehen und vor allem wummern gehört! Tolle Stimmung und volles Röhren in der ganzen Stadt. Noch schnell den Start inspiziert, nach der Pizza am Großneumarkt noch ein Döschen gehoben und ab ins Hotel – schließlich wollten wir am nächsten Tag doch ausgeschlafen eine längere Runde antreten.

Shirt

Nach dem Frühstück hieß es dann am Sonntag: Rein in die Lauf-Klamotten und mit der U-Bahn zum Start. Welche U-Bahn? Die, in die alle mit kurzen Hosen, Sporttasche und Laufschuhe einsteigen. An der Reeperbahn auch schon um kurz nach Neun super Stimmung.

Laufer

Über 6.000 Läufer hatten sich hier bereits versammelt, um gemeinsam mit uns auf die „Piste“ zu gehen: Start: Reeperbahn, Ziel: Rothenbaumchaussee.

Dazwischen: Königstraße, Max-Brauer-Allee (Altonaer Rathaus), Palmaille, Breite Straße, St. Pauli Fischmarkt, St. Pauli Hafenstraße, Bei den St. Pauli Landungsbrücken, Helgoländer Allee, Millerntorplatz, Reeperbahn, Königstraße, Max-Brauer-Allee (Altonaer Rathaus), Palmaille, Breite Straße, St. Pauli Fischmarkt, St. Pauli Hafenstraße, Bei den St. Pauli Landungsbrücken, Johannisbollwerk, Vorsetzen, Baumwall, Otto-Sill-Brücke, Kajen, Hohe Brücke, Bei dem Neuen Krahn, Bei den Mühren, Zippelhaus, Dovenfleet, Willy-Brandt-Straße, Deichtorplatz, Wallringtunnel (Ost), Ferdinandstor (West), Kennedybrücke (Süd), Wendepunkt/Fahrbahnwechsel, Kennedybrücke (Nord), An der Alster, Schwanenwik, Eduard-Rhein-Ufer, Schöne Aussicht, Fährhausstraße, Herbert-Weichmann-Straße, Langenzugbrücke, Sierichstraße, Maria-Louisen-Straße, Agnesstraße, Fernsicht, Krugkoppelbrücke, Krugkoppel, Harvestehuder Weg, Abteistraße. Oder kurz: Ein 21-Kilometer langes Läufchen durch schöne Hamburger Ecken.

Meine Taktik: Immer hinter der kleinen Blonden her, die den Luftballon mit der Zielzeit 1:45 in der Hand hielt. Das hat übrigens geklappt! Bei bestem Laufwetter, Temperaturen um die 19 Grad und trocken, habe ich es tatsächlich geschafft, in den kurzen Sonnenabschnitten einen Sonnenbrand auf der Schulter einzufangen. Egal! Unterwegs eine wilde Mischung von Gefühlen und Gedanken: „Gleich überhole ich die Pace-Frau“, „Nee, reicht wenn ich dranbleibe, tut eh schon weh im Oberschenkel“, „Durst, mal beim Hella-Stand anhalten“, „Mal langsamer, gleich kriege ich einen Krampf“, „Jetzt geht es wieder, aber in der Sonne ist es ganz schön heiß“, … Das Ergebnis: Nach offiziellen 1:44:45 im Ziel. Die Ballon-Frau war zwar schneller, die ist aber auf die Bruttozeit gelaufen. Puh! So konnte ich mein geheimes Ziel doch noch verwirklichen.

Zielzeit

Am Ziel: Zwei glückliche Paderborner, die es sich beim Halbmarathon mal so richtig gegeben haben! Übrigens, Ihr Hamburger Geocacher, mein Laufshirt wurde unterwegs nicht einmal discovered. Wo wart Ihr?

Finisher

Fazit: Ein tolles Wochenende in Hamburg, mein erster Halbmarathon und eine weitere Stufe meines persönlichen Plans für 2013.