Da ich mal wieder Lust hatte in den Urlaub zu fahren, konnte ich den T69er und Frau SnakesCityCacher überzeugen, mich auf Ihrer Kurzreise zum ProjectEck in Koblenz mitzunehmen. Unser erstes Ziel der Reise war ein echter Klassiker der Cache-Geschichte. Wir besuchten den GC40 in Belgien. Eigentlich ein ganz normaler Tradi, aber erstens wurde er bereits im Juli 2000 gelegt und zweitens sind die Koordinaten ziemlich genial.

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Nachdem wir uns dort ins Logbuch eingetragen hatten, ging es weiter zu einer kleinen Tradi Runde kurz vor der Grenze zu Luxemburg. Die beiden wollten sich schließlich ein wenig die Beine vertreten und so wurden auf 7km 13 Dosen + Bonus eingesammelt. Eine kleine, feine Tradi Runde. Das sollte es auch für den Tag an Dosen gewesen sein.
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Nun ging es weiter nach Luxemburg, aber da stand für den Rest des Abends nur noch ein wenig Sightseeing auf dem Programm. Nachdem sich die beiden mit einem ausgiebigen Frühstück gestärkt hatten, ging es Richtung Luxemburg Downtown. Heute standen wieder ein paar Dosen auf dem Programm. Unser Hauptaugenmerk lag auf einem Touristenmulti. Dieser sollte uns an ein paar sehr interessante Stellen führen. Und das stimmte auch. Die Routenführung war ziemlich klasse und nach 12 km, 6 Dosen Beifang und gefühlten 1000 Stufen auf und ab konnten wir uns an einem sehr coolen Ort ins Logbuch eintragen. Der Owner kam dann auch noch ums Eck und erkundigte sich, ob alles ok sei. Dies konnten wir nur bestätigen.
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Den zweiten Touri-Multi sind wir noch angefangen, aber da die Final-Location schon geschlossen hatte, müssen wir morgen noch mal wieder kommen. Und wieder geht ein sehr interessanter Tag zu Ende.

Unser letzter Tag in Luxemburg. Da die beiden gestern durch „widrige“ Umstände nicht dazu gekommen sind, den zweiten Touri-Multi zu beenden, war heute Schadensbegrenzung angesagt. Vor Ort angekommen wurde noch flugs die letzte Zahl eingesammelt und schon ging es zur Final-Location. Die Dose war auch schnell gespottet und mit den entsprechenden Zahlen konnte das Schloss geöffnet werden. Doch noch ein versöhnlicher Abschluss. Nachdem das obligatorische Foto gemacht wurde, ging es dann auch weiter auf unserer Reise.
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Nächster Stopp – Amneville, Frankreich. Mmh. Komisch. Kaum in Frankreich angekommen, fuhren die beiden am nächsten Tag schon wieder zurück nach Deutschland. Was es damit wohl so auf sich hatte? Und dann freuen die sich auch noch so über einen Tradi. Komisch? Wie sich dann aber herausstellte, waren wir nun im Saarland und das fehlte den beiden noch in ihrer Bundesländer-Statistik. Da es aber nicht bei dem einen bleiben sollte, wurde die komplette Hexenweg-Runde abgelaufen und schon ging es auch schon wieder zurück zu den Franzosen. Was wohl morgen auf dem Programm steht?
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Unser letzter ganzer Tag in Frankreich. Heute ging es komischer Weise in dunkle verlassene Gebäude. Häh? Muss ich das verstehen? Es stellte sich heraus, dass es sich um Bunker handelt. Ah, wir sind ja an der Maginot Ligne.

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Ein besonderes Highlight war der Hackenberg Bunker. Hier nutzen die beiden die Gunst der Stunde, um eine ganz offizielle Führung mitzumachen. Schon spannend, was hier für riesige Anlagen hingesetzt wurden und eigentlich nicht gebraucht wurden, da die eigentlichen Kampfhandlungen ganz wo anders stattfanden. Wer also mal in der Gegend ist, sollte hier vorbei schauen.

So, unser kleiner „Europa-Trip“ geht heute zu Ende. Es geht zurück nach Deutschland. Unser Ziel ist die alte Römerstadt Trier. Wer keinen Plan hat (so wie meine beiden Guides), sollte es mit einer GC Stadtführungen versuchen. Hierbei läuft man die wichtigsten Trierer Sehenswürdigkeiten an. Auch empfehlenswert ist ein Besuch des Doms. Man erhält ganz andere Einblicke, im Vergleich zu „nur mal kurz reinschauen“. Ein Klassiker sollte aber auf jeden Fall besucht werden. Der Virtual Throatwobbler Mangrove von 09/2001. Aber auch die Location ist ziemlich cool. Ein römisches Amphitheater von 160-200 n. Chr.
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Nach einer erholsamen Nacht geht es heute nun endlich Richtung Koblenz. Dem eigentlichen Grund, eine Reise in diese erweiterte Gegend zu machen. Bevor wir aber in unserem letzten Hotel für die Reise einchecken, musste der letzte Meilenstein der Reise besucht werden. Ein weiterer Klassiker aus dem Jahr 2001 unterhalb von Koblenz. Nach einer schönen Wanderung war das finden überhaupt kein Problem und so konnten wir auch dieses Logbuch um zwei Einträge erweitern.
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Nach einem Abstecher zum Field of Fame, ging es anschließend weiter Richtung Koblenz zum Projekt Eck. Heute am eigentlichen Eventtag stand als erstes eine Festungsführung in Koblenz auf dem Programm. Allerdings nicht Ehrenbreitenstein sondern zwei vorgelagerte Feste. Sehr spannend und sehr empfehlenswert. Zurück am Hauptgelände erkundeten wir dieses noch, um dann am abschließenden Dosenfischer-Release-Konzert teilzunehmen. Wieder einmal eine gelungene Sache und immer wieder toll. Das anschließende Feuerwerk rundete das Ganze dann noch ab. Wer hier nicht war, hat echt was verpasst.
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Sonntag und es heißt Abschied nehmen. Aber nicht, ohne noch einmal eine Tour mit meinen beiden Reisebegleitern zu unternehmen. Es ging auf große Fahrt zur Loreley (eine Seefahrt die ist Lustig – eine Seefahrt die ist schön …). Das i-Tüpfelchen auf dem Projekt Eck Event-Wochenende. Und heute meinte es selbst die Sonne gut mit uns, denn sie strahlte schön vom Himmel. Am Ende dieses tollen Ausfluges musste ich mich dann aber endgültig vom T69er und Frau SnakesCityCacher verabschieden. Die beiden müssen nämlich wieder arbeiten und ich darf mit der Blaufärberhexe auf Wanderschaft gehen.

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Bis zum nächsten Mal ihr zwei.

CU. Der BlogWriter

 

Erwähnte Caches in chronologischer Reihenfolge:

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