Bei meiner Cache-Recherche bin ich vor kurzem über die Jogger-Runde bei Dringenberg gestolpert. „Jetzt, wo ich schon einige Erfahrungen sammeln konnte, habe ich gedacht, daß ich euch mal meine kleine Laufrunde zeige“, so Ownerin Sahneschnecke im Listig. Zehn Caches auf einer Laufrunde. Da fühlte ich mich doch gleich mehrfach angesprochen – als Geocacher und als Läufer. Also auf zum Feldversuch mit der Frage, ob man die Hobbys Laufen und Geocaching verbinden kann.

Gesagt getan, Laufschuhe geschnürt, Handtuch und Erfrischungsgetränk ins Auto, Cache-Hund Lissi natürlich auch, und auf nach Dringenberg. Meinen Einstieg in die Runde habe ich an Cache zwei gelegt, damit ich nicht mitten im Ort parken muss.  Der erste Cache war schnell gefunden. Eintrag ins Logbuch und um 19:03 Uhr der Startschuss für die Etappe zum nächsten Cache. Hund an der Seite, eTrex 30 in der Hand und den Forerunner 910 am Handgelenk, Stift in der Tasche, so soll die Runde wohl gelingen. Nach 6:41 Minuten war ich in der Nähe der nächsten Dose. Dort Suche. Eintrag in das Logbuch und weiter. So oder ähnlich ging es weiter zu den nächsten Dosen der Runde. Ein schöner Lauf durch Felder, Wald und Wiesen. Da hat mir die Ownerin tatsächlich eine schöne Jogger-Runde gezeigt. Schöne Landschaft, schöne Abendsonne, sanftes Hügelprofil, was will der Läufer mehr? Um 20:25 Uhr war ich nach 50:00 Minuten Laufzeit für etwas über 8 Kilometer wieder am Ausgangspunkt. Dort wurde ich dann auch noch vom Dosenchecker begrüßt, der gerade den TB von meinem Cachemobil notiert hatte.

Moment? Start um 19:00 Uhr, Zieleinlauf um 20:25 Uhr, Laufzeit 50:00 Minuten – da fehlen doch irgendwo 35 Minuten? Stimmt! Das ist die Zeit, die ich für das Suchen und Loggen benötigt habe. Im Schnitt also 3,5 Minuten pro Cache, in der Realität natürlich mal mehr und mal weniger. Und genau da lag mein kleines Problem. Mein Feldversuch hat gezeigt, dass man die Runde als Jogger zwar machen kann, man sich aber mit der Kleidung optimal an die Witterung anpassen sollte. Zwei bis drei Minuten im schattigen Wald reichen schon, um ein wenig auszukühlen. Ich war mit Langarmshirt und Windjacke genau richtig angezogen. Taschen an der Jacke waren auch von Vorteil, um das GPS-Gerät zwischendurch mal einzustecken oder den Stift und die Autoschlüssel zu verstauen.

Mein Fazit: Eine tolle Jogger-Runde, 9 von 10 Dosen gefunden (bei einer war ich wohl zu blind), eine interessante Erfahrung – ein gemütlicher Lauf mit feinen Dosen!

Hier ist übrigens die sportliche Auswertung.

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