So ging es fort von der Küste und hinein in den Exmoor Nationalpark.
Am Ufer des River Ex machten wir halt, um eine Dose zu suchen.
Gleich an der Brücke fand sich nicht nur die Dose sondern auch ein kleines gemütliches Café, ein reetgedecktes Cottages.
So das wir nach unserem Fund uns noch einen Cream Tea,(Scones, Clotted cream and jam), (schwarzer Tee mit Milch,weiche Brötchen, Butterrahmcreme, Erdbeerkonfitüre) uns gönnten.
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Unsere Reise durch das Moor war fanatisch, hohe Hecken, klare Bäche, viele Raubvögel, wilde Ponys. Und mitten drin die ein und andere Dose, herrlich.In Norden von Exmoor,in der Nähe des Ortes Porlock machten wir halt. Wusste ja nicht das in diesem Ort ein berühmtes Gedicht geschrieben wurde.Was ich am Abend lesen konnte. Da ein Gewitter aufzog, eben noch schien die Sonne, genau so schnell verdunkelte sich der Himmel. Erst Regen danach ein heftiges Gewitter.
Ach ja zurück zum Gedicht:
“Der Held sticht in See, das Schiff treib durch einen Sturm (tja wie passend) auf die Antarktis zu (nicht ganz so kalt, 13 Grad), dort friert der Segler ein.Ein Albatros, von den Matrosen freudig als Glücksbringer begrüßt, erscheint an Bord und das Eis bricht auf. Segler und Mannschaft kommen frei. Da erschießt der Protagonist grundlos den Albatros, und ein Fluch lastet auf dem Segler.
Als einziger Überlebender erreicht dieser seine Heimat, wird jedoch immer wieder ruhelos um hergetrieben und wandert bis zu seinem Tod von Land zu Land.“
Am Freitag, Tag 12 meiner Reise, wollte der Nebel gar nicht weichen, wollte ich doch mit der Hexe und Team mit der alten Eisenbahn fahren.
Pünktlich zur Abfahrt verschwand der Nebel, dafür war es weiterhin bewölkt,aber ich war im trocknenden Zugabteil.
So fuhr ich dann mit meinen neuen Bekannten Boxer von Minehaed durch Exmoor entlang der Küste.Die Zugfahrt ging an Orten vorbei wie Dunster, hoch über dem Ort wacht eine alte Burg.
Der Tag war schön, trotz Regen, war doch gemütlich im warmen Zug.
 Am Abend kam das Gewitter zurück, so hatte es den anschien. Aber da sah ich ich im trockenen bei Abendessen.
Das Wochenende zeigte sich von seiner Sonnenseite. Wir suchten nicht nur Dosen, nein wir begaben uns auch auf die Suche nach König Artus Tafelrunde.
Auf dem Weg in Richtung Glastonbury, dort wo der Legende nach König Artus und seine Tafelrunde zu finden war.
Schade weder Ritter noch Tafelrunde gefunden, aber dafür einen schönen Cache.
Glastonbury,dieser Ort ist ein Wallfahrtsort für Esoteriker, christliche und keltische Muggel, äh Menschen,
zeigte sich von seiner Sonnenseite, Sonne herrlich, so schmeckte auch das Eis.
Laut einem Mythos soll dieser Ort das Avalon von König Artus sein.
1191 wollen Mönche in der Abtei das Grab von Artus und seiner Guinevere entdeckt haben.
Heute ist die Abtei von Glastonbury ein Wallfahrtsort.
Beeindruckend sind die Ruinen allemal.
 Hier kann man wirklich den ganzen Tag lang bleiben.
Von Glastonbury ging unsere Reise durch das Landesinnere nach Salisbury.
Auf dem Weg dorthin entdeckten wir sie dann, kurz vor Marlborough, eins der fünf weißen Pferde von Wiltshire.
Das älteste Pferd wird auf ein Alter von ca. 2600 Jahre geschätzt.
Hat sich aber gut gehalten. Über Salisbury reisten wir weiter in Richtung Brighton, ein paar Dosen die auf dem Weg waren konnten wir natürlich nicht einfach liegen lassen.
Waren auch schöne Cache, bis auf ein TB Hotel, das war leider nicht der Renner.
Egal, weiter nach Portsmouth,dort liegen im Hafen den Marineschiffen auch große Fährschiffe, entlang der Küste nach Brighton.
Der nächste Morgen, ein Mittwoch,  begann mit Sonne, diese sollte uns den ganzen Tag begleiten.
Auf nach Brighton – Englands berühmtestes Seebad.
Unterwegs wollten wir noch ein TB Hotel suchen, nun ja gefunden haben wir das auch, aber leider war das Hotel sehr mitgenommen und lag dazu noch in mitten von Gartenabfällen, schade.
Dort wollten wir dann doch keinen TB hinterlegen. So reisten wir weiter.
Brighton hat eine 7 km lange Strandpromenade. Am Pier schoben sich die Menschenmassen, man könnte meinen alle wollten gleichzeitig zum Strand.
Also schnell weiter, baden am Strand kann man auch wo anders.
So zogen wir nach Seaford weiter, hier steigen die weißen Kreidefelsen fast 170 m in die Höhe.
Von hier konnte man auch einen Blick auf die berühmten Seven Sisters werfen.
Diese Felsen ziehen von Seaford bis runter nach Beachy Head.
Ein wirklich zauberhafter Anblick.
Malerische kleine Buchten laden ein zum verweilen, was wir auch taten.
Am späten Nachmittag erreichten wir die Stadt Hastings, eine steil hinunter laufende Straße teilt Hastings in Altstadt und New Town.
Geht man in der Altstadt einfach weiter, kommt man an den Strand, wo viele kleine Fischerboote liegen.
Überall findet man Fischimbiss, Cafés, Pubs oder wie fast auf dem Jahrmark.
Automaten die uns locken wollen eine Weile zu spielen.
So bleibt der Ort in netter Erinnerung,
außerhalb machen wir Rast auf einem Farmcampingplatz, dort bleiben wir bis zum nächsten Tag.
Dann soll es nach Dover gehen, schade das wird unser letzter Halt hier auf der Insel.
Bevor es zurück über den Kanal gehen sollte stand als letzter Punkt Dover auf dem Programm.
Kreidefelsen, Dover Castle, Dosen suchen und ein wenig faul sein vielleicht?
Schade wäre mehr Zeit gewesen hätte man sich noch die unterirdischen Tunnelsysteme von Dover Castle ansehen können.
So bliebt nur zu sagen wir wollen wiederkommen. Wenn ich Bloggy mal wieder mit der kleinen Hexe und Team reisen darf.