Eine neue Trendsportart? Aber fangen wir vorne an: Mein Cach-Hund Lissi darf noch nicht joggen, weil sie noch nicht ausgewachsen ist. Also was macht der ökonomische Hundebesitzer, der überlegt, wie man Sport und Hund unter einen Hut bringen kann? Er geht in ein Sportgeschäft und besorgt sich mit vorgehaltener Hand quasi „unterm Ladentisch“ zwei carbonhaltige Stöcke, die den morgentlichen Hundespaziergang effiktivisieren sollen. Und das als Jogger, wo man doch die Nordic Walker zu den persönlichen Feinden erklärt hat, weil sie viel zu langsam unterwegs sind, mit ihren Stöcken Krach machen und den Weg für die „echten Läufer“ blockieren.

Nach zwei Test-Walken muss ich nun leider sagen: Gar nicht so schlecht! Der Puls pendelt sich zwischen 60 und 70 Prozent meiner maximalen Herzfrequenz ein – optimal für Fettverbrennung und Grundlagenausdauer – und der Hund hat Spaß, dass er mit Herrchen mal eine größere Runde drehen kann. Schrecklich, wenn man seine Feindbilder wegen persönlicher Erfahrungen revidieren muss!

Mein Fazit: Jetzt werde ich mal die richtige Technik erlernen und das „Nordic Dogging“ an meinen tauch- und joggingfreien Tagen als Zusatztraining nutzen. Vielleicht ist auch eine Kombination mit dem Geocaching möglich, „Nordic Caching“: Schnell durch den Wald zum Cache und schnell zurück zum Auto. Die Tarnung als nordischer Geher ist ja in manchen Waldstücken auch nicht zu verachten! Zusammen mit dem Hund kommt man dann schon auf eine Dreierkombination: „Nordic Dog-Caching“ oder „Nordic Cache-Dogging“ oder so ähnlich. Eine neue Trend-Sportart ist geboren. Juchu!

(Ich bin jetzt schon gespannt auf Eure Kommentare.)

PS: Melde heftigen Muskelkater im Allerwertesten! Dass mir das als „seriösem Läufer“ passiert, hätte ich nicht gedacht!

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