Nach reichlich Rückschau auf unser gemeinsames Hobby, muss ich feststellen, dass sich ein Paradigmenwechsel ankündigt. Während „früher“ der Geocacher ein „einsamer Wolf“ (A) war, scheint sich nun eine Art „Geocaching 2.0-Community“ (B) zu formieren.

Beispiel A: Da ich zu Anfang meiner Geocacher-Laufbahn nicht zu Events gegangen bin, hat es fast ein Jahr gedauert, bis ich den ersten anderen Cacher „in freier Wildbahn“ getroffen habe. Und der hat natürlich auch noch gedacht, ich wäre ein Muggel und ist scheu vor mir geflüchtet. Ich konnte in noch einholen und es kam zu einem wirklich netten Gespräch. Old-School-Caching mit Kommunikationskomponente.

Beispiel B: Internet, Twitter, Blogs, Social Networks & Co. sind Segen und Fluch! Keiner wird abstreiten, dass Geocaching ein internetbasiertes Hobby ist. Schließlich muss man sich die Listings ja auf einschlägigen Websites ansehen, bevor man sich auf den Weg macht. Und wenn man ja schon dabei ist, dann kann man doch auch gleich mal in verschiedenen Foren, auf Blog-Seiten oder bei Twitter nachsehen, was in der „Szene“ so los ist. Und genau das scheint zu verbinden! Der Geocacher 2.0 liest, diskutiert, verabredet sich online und zwitschert, was das Zeug hält!

Zurück zum Anfang! Was macht eigentlich unser Hobby aus? Kurz gesagt: Dosen suchen und loggen! Und genau das macht der „klassische Geocacher“. Allein oder mit anderen, das ist ihm eigentlich egal. Der „Web 2.0-sozialisierte Geocacher“ sucht Kontakte. Er geht mal mit dem oder einem anderen zum Cachen – natürlich verabredet über ein Forum – und ist selbstverständlich bei jedem Event dabei. So scheinen im Moment zwei Lager zu entstehen, und die eben genannten Cachertypen bilden die Pole.

Aber wie geht es weiter? Wie sieht die Cacher-Generation 3.0 aus? Aus welchem Lager stammt sie? Kommt es zu einem Paradigmenwechsel oder zu einem friedlichen Nebeneinander?
Ich bin auf jeden Fall auf Eure Kommentare gespannt!

%d Bloggern gefällt das: