Polizei bittet Geocacher um Mithilfe!

Oder besser gesagt: Eine Polizistin bittet um die Mithilfe von Geocachern. Die MeTaCom schreibt gerade ihre Bachelorarbeit zum Thema „Geocaching – moderne Schnitzeljagd oder eine neue Form von Bedrohungslage“. Dazu benötigt sie Erfahrungsangaben zu Begegnungen zwischen Geocachern und Polizei. Wer also etwa sieben Minuten Zeit hat, kann den Fragebogen ausfüllen und vielleicht zu einem besseren Dialog beitragen.

ZUM FRAGEBOGEN

Bereich: Geocaching
Alle Antworten per RSS 2.0-Feed verfolgen. Antworten, oder Trackback.
17 Kommentare
  1. Bursche sagt:

    Ich hab die Beantwortung abgebrochen. Während es bei den ersten Fragen noch die Möglichkeit gibt, sich zu erklären, gibt es diese Möglichkeit später nicht mehr. Für mich ist es aber ein himmelweiter Unterschied ob ein Cache nicht “regelkonform” ist weil die Abstandsregel nicht eingehalten wurde oder weil ein Fotolog erlaubt… oder ob ich eine Straftat begehen muss um den Cache zu loggen. Diese Unterscheidung wird bei den Fragen nicht getroffen und es besteht die Gefahr, dass das eine mit dem anderen wahllos vermischt wird.

    • Tillimaus sagt:

      Ganz so kritisch sehe ich das nicht. Ich habe die Fragen beantwortet – zumal man bei jeder frage auch sinngemäß antworten konnte ” Will ich mich nicht zu äußern”.
      Spannend finde ich den Punkt, ob ich “vorsätzlich” eine Straftat (Hausfriedensbruch) begehe, wenn ich einen Lostplace (z.B.verlassenes Fabrikgebäude) mache. Ich gehe ja wahrscheinlich davon aus, dass das Gelände privat ist und in der Regel ja wohl auch “Zutritt Verboten”…!?

  2. Die Schatzjäger sagt:

    Nichts für ungut: Aber jeder der diese Umfrage (mit allen eventuellen Verstößen die er beim Cachen gemacht hat) ehrlich ausfüllt, der tritt dem Hobby ziemlich in den Ar***.

  3. Acidham sagt:

    Fragen die dazu dienen das Hobby zu verstehen sind ok diese Fragen nicht. Das ist dasselbe wenn ich was über Fahrradfahrer in Erfahrung bringen möchte und Frage ob jemand schon über 30 gefahren ist in der 30iger Zone. 
    Die Auswertung könnte dann ja ergeben dass Fahrradfahrer die mit einem Sportgerät unterwegs sind 30iger Zonen missachten.

    Die Dame sollte sich lieber darauf konzentrieren ihren zukünftigen Kollegen das Cachen vernünftig zu erklären anstelle Statistiken zu liefern!

    Meine Kontakte mit der Polizei waren bisher immer lustiger Natur aber vielleicht sind die Jungs in BW bissel heller wie die in NRW :)

  4. VisualTwo sagt:

    Ganz ehrlich: Welche Sockenpuppe will uns hier an der Nase herumführen? Die Fragen sind doch nur zur Belustigung. Schon wenn ich das hier lese: “7. Haben Sie als Geocacher, während der Ausübung Ihres Hobbys eine Verkehrsordnungswidrigkeit begangen? (Tatbestand)
    Wer beantwortet das bei vollem Bewußtsein mit “Ja”?
    Man kann die Fragen auch ohne Beantwortung durchblättern. Sehr interessant, was da gefragt wird. Ich hab nach der dritten Frage aufgehört, weil mir das zu dämlich ist.

    • T1mo sagt:

      Also ich habs mal gant bewußt “ja” geantwortet.
      a) weil so ist ^^ 
      b) weils strafrechtlich null relevant ist. Da ich selbst als Beschuldigter in einem Verfahren (angenommen es kommt eins.. Marke Anzeige wegen unbekannter Straftat an unbekanntem Tag) keine Angaben machen muss oder kann, und selbst wenn ich diese mache, diese nicht wahrheitsgemäß sein müssen, und ich alles jederzeit abstreiten kann..

      …insofern – puuuuupsegal ;)

  5. Bei der einen oder anderen Frage haben sich mir die Zehennägel aufgerollt, da offensichtlich Verstöße mit Geocaching in Verbindung gebracht werden sollten.
    Eine Frage/Antwortmöglichkeit, ob solche Verstöße auch unabhängig vom Cachen begangen werden fehlt völlig.
    Ich habe mir die Fragen bis zum Ende angeschaut und einmal ein entsprechdes Feedback gegeben.

    Dem Anschein nach scheint der Fragekatalog von jemandem Aufgesetzt zu sein, der sich im Rahmen seiner BA-Arbeit mit Geocachern beschäftigen muss, und nicht von jemandem, der sich im Rahmen seiner BA-Arbeit intensiv mit dem Thema Geocachen auseinander gesetzt hat.

  6. hmichel777 sagt:

    Ich habe den Fragebogen bis zu Ende ausgefüllt und von der Kommentarfunktion ausgiebig Gebrauch gemacht. Ganz so kritisch sehe ich die Aktion nicht. Verkehrsowis verjähren nach 3 Monaten – also braucht keiner Angst vor Verfolgung zu haben. Was die Straftaten angeht: ich begehe keine Straftaten beim Cachen – ich weiß ja nicht, was Ihr für ein Hobby ausübt, dass das Begehen von Straftaten dazu notwendig ist. Das Betreten von Lost Places ist auch nicht zwingend eine Straftat. Allerdings: steht zwischen mir und dem Punkt ein Zaun, dann geh ich halt zum nächsten Cache. Wer im Überschreiten dieser Grenzen den Reiz des Hobbies sieht, sollte das ganze besser nicht mehr “Geocaching” nennen, denn das war von den Guidelines und den Ideen von Dave Ulmer noch nie! gedeckt.

  7. ma sagt:

    Zu Frage 6 möchte ich anmerken, das ich immer wen ich mich bewege, egal aus welchen Grund ein mehr oder weniger hohes Verletzungsrisiko eingehe. Bsp.: Kaffeetrinken schon hierbei setze ich mich einem Verletzungsrisiko durch Verbrühen aus. Genauso kann ich auf einer Treppe ausrutschen und mir etwas brechen, daher halte ich diese Frage eher ungeeignet. Überigens könnte es durchaus beim beantworten dieses Fragebogens zu einer Sehnenscheidnetzündung kommen.
    Allgemein finde ich die Fragen doch mehr dahin gestellt das Geocacher eine Bedrohung für die Allgemeinheit darstellen und es mehr zum Schaden der Cacher ist, als zum Nutzen. Bei Golfern regt sich niemand darüber auf wen ein Golfplatz in einem Naturschutzgebiet gebaut wird.
    Wie bei jedem Hobby gibt es auch hier schwarze Schafe die sich nicht an die Regeln halten und auch gefährliche Dinge machen, hierbei ist es sicher manches halblegal, nur ist es legal das man im Tennisheim die Renovierarbeiten selbst durchführt oder ist es Schwarzarbeit?
    Hinter als allgemein anerkannten Hobby´s steckt eine Lobby die es im Geocaher Bereich noch nicht gibt.
    Es kommt immer darauf an inweit man sich z.B. mit dem Landesforstgesetz auseinandersetzt, für Leute aus der Stadt ist es vielleicht ratsam, für Leute aus ländlicher Region ist es zB. normal das man im Wald nicht raucht, weil die mit solchen Dingen gross geworden sind.
    Übrigens gibt es schöne Bilder von Jägern und Förstern die in dieser Zeit auf´m Hochsitz sitzen mit Zigarre oder Pfeife.
    Nachdem ich mir nun die zeit genommen habe den Fragebogen zu beantworten, muss ich leider nochmal sagen das die Auswertung den Cachern eher Schaden wird und das dieses anscheinend der erste Weg ist aufzuzeigen das Geocaching eine Ordnungswidrigkeit darstellt und man die Cacher zur Kasse bitten darf. Vielleicht sollten sich die Polizei mal mit Cahern zusammensetzen und mal mitgehen. Es gibt größere Probleme in Deutschland. Eine Gegenfrage: ” Kann ich in jeder deutschen großstadt nachts vor die Türe gehen ohen mich einem Verletzungsrisiko auszusetzen?”
    So sähe mein Statement zu dem Fragebogen aus!

  8. Homer sagt:

    Ich habe die Fragen alle beantwortet und sehe diese nicht als sonderlich schlimm an.
    Wer kann schon sagen, dass er eine BA Arbeit geschrieben hat, die auftut, dass ein FTF Jäger mehrere Strafzettel wegen überhöhter Geschwindigkeit bekommen hat ;)

  9. HansW sagt:

    “Polizei bitte Geocacher um Mithilfe” – Blöde Überschrift, die unter Vorspiegelung falscher Tatsachen Leute anlocken soll.

  10. Fluffilu sagt:

    Ich hab die Fragen so beantwortet wie die meisten es machen würden, also völlig unehrlich.
    Zusätzlich habe ich die Dame auf den wissenschaftlichen Unsinn hingewiesen, dass sie eine völlig falsche Methode für so eine Erhebung nutzt und mit den vielen Suggestivfragen falsche Antworten geradezu provoziert.
    Wenn der Prof nicht völlig geistig umnachtet ist wird er ihr eine 5 geben – sorry, durchgefallen!

  11. Kleine Hexe sagt:

    Erst dachte ich …hm interessant….beim lesen der Fragen wurde mir anders.
    Wer wird diese Fragen wahrheitsgemäß beantworten?
    Die wenigsten denk ich, sorry ich hab abgebrochen.

  12. Papa Schaf sagt:

    Auch ich hab die Umfrage ausgefüllt. Die ist doch annonym … ja nee is klar.
    Im Internet ist nichts annonym, weder hier noch dort. Daher habe ich logischerweise auch einige Fragen nicht, oder bewusst falsch beantwortet, nachher gehts noch so zu wie bei “Vertikal Limit” … dürfte einigen bekannt sein. Logischerweise habe ich das auch so angemerkt am Ende. Bin ja im Grunde meines Herzens ein netter Kerl.
    Zum Thema zurück,
    Es sind zu viele ungenaue Fragen, mit gezielteren Fragen käme mann hier evtl. weiter.
    Diese Umfrage erinnerte mich an eine Situation mit unsere Freunden und Helfern. Diese einmal kurz dagelegt.
    Stopzeichen beachtet, und freundich begrüßt worden. Danach kam die Frage: Was haben Sie falsch gemacht? Kurz überlegt, ok, zu schnell warste so oder so, die Ampel zeigt auch kein Gelb mehr. Geantwortet: Nichts was mir bewusst wäre.
    Dieses war die beste Antwort, dem nettem Herrn fiel auch nichts ein, somit blieb es bei einer normalen Kontrolle.
    Andersherum überlegt, hätte ich geantwortet: Ja, 20 Km/h zu schnell und über Rot, was wäre dann geschehen ? Klaro, das Discogeld wäre weg gewesen.
     
    Soweit, sogut Gruß Papa Schaf

  13. MeTaCoM sagt:

    Hallo,
    die Befragung ist nun abgeschlossen.
    Vielen Dank für die rege Teilnahme.

    Gruß,
    MeTaCoM

  14. Saelzerkoenig sagt:

    Ich hoffe wir bekommen mal ne Aussage was das nu alles gebracht hat !?
    Besser is es doch das mal ein Paar Cacher in soner Polizeischule einen Kurs geben!

  15. Papa Schaf sagt:

    Eine Info was die Befragung gebracht hat wäre interessant.
    Zur Not erklähren sihc bestimmt auch der ein oder andere Cacher bereit, dem ein oder anderen “Bediensteten” ein paar Caches zu zeigen, damit diese sich ein Bild vom Cachen machen können.

Kommentar schreiben