Da habe ich doch herzlich gelacht und noch länger geschmunzelt als ich das Listing vom Sissi-Cache entdeckt hatte. Offensichtlich hat der Owner ChilliKili einen ganz eigenen Weg gefunden, mit der T5er-Mitmacher oder Mitläuferdiskussion fertig zu werden. Dafür, dass es ein so humoristischer Weg ist, möchte ich mich bedanken. Eine schöne Abwechslung zu der doch sonst sehr emotionsgeladenen und ernsten Diskussion.
Tag-Archive for » Geocaching «
2010
Als ich heute Morgen bei klirrender Kälte und geschlossener Schneedecke auf meiner Hunderunde war, auf der zufällig auch mein Multi “Lissis Knochenrunde” liegt, kam ich ins Philosophieren. Cachen im Winter und bei Schnee? Was gibt es da zu beachten – vor allem für Owner? Hier ein paar Tipps, damit sich die Geocacher-Schneewanderung nicht in ein DNF-Disaster verwandelt:
- LISTENPLATZ: Zuerst einmal gehört eine Angabe in das Listing, aus der hervorgeht, dass der Cache auch bei Schnee zu finden ist. Ansonsten kann es “im Wurzelbereich” unter einer dicken Schneedecke schon mal schwierig werden. Bei den “Attributes” soll es sogar ein entsprechendes Symbol geben! Nein, ich meine nicht das Snowmobil sondern die Schneeflocke. Ist der Cache bei Eis und Schnee nicht zu machen, gehört auch dieser Hinweis in die Cachebeschreibung.
- WINTERDIENST: Mancher Cache lässt sich mit ein paar Handgriffen winterfest machen. Hier sind die Owner gefragt: Einfach bei der Wartungsrunde die Stationen für die Schnee-Saison etwas suchfreundlicher platzieren.
- ZUSATZTIPP: Meine Caches bekommen bei Eis und Schnee ein paar zusätzliche “Hints”, die im Frühjahr wieder aus dem Listing verschwinden.
- EXTRARUNDE: Bei meinem Multi ist eine Station bei Schnee absolut nicht zu knacken, der Rest aber schon. Deshalb habe ich eine Schnee-Ersatzstation eingerichtet. Mit wenigen Handgriffen und einer kurzen Ergänzung im Listing, kann der Suchspaß also weitergehen.
2009
Ab und zu lese ich in den Logs: “Wir sind sofort nach der Veröffentlichung losgefahren, aber irgendwie war schon jemand da! Schade.” Ist da Insider-Wissen im Spiel? Hat der Owner da jemandem Bescheid gegeben? Nein – des Rätsels Lösung ist das unterschiedliche Vorgehen der unterschiedlichen Geocaching Plattformen.
Bei geocaching.com schauen sich die Reviewer jeden Cache vor der Veröffentlichung an. Die Freischaltung erfolgt, wenn alle Regeln eingehalten werden. Da die Reviewer aber ehrenamtlich tätig sind, sitzen sie auch nicht ständig vor dem Rechner. So kann die Veröffentlichung eines Geocaches schon mal ein wenig dauern.
Opencaching.de hat eine andere Philosophie. Alle Caches werden dort “ungesehen” und – wenn es der Owner so möchte – sofort freigeschaltet.
Ein Fallbeispiel, bei dem mir gestern die Ehre des FTF (first to find // erster Fund) zuteil wurde:
Ich fange mal ganz vorne an. Da mein Cachehund Lissi nach Lichtenau zum Tierarzt musste, habe ich mir gleich ein paar Tradis ausgesucht, die man mit einem kleinen Schlenker suchen konnte. Und so fanden wir uns am Nachmittag in und um Hengelarn wieder. Gerade im Wald, allerdings bereits auf dem Rückweg zum Auto ein deutliches “Bimm” auf dem iPhone – eine Mail von opencaching.de. “In Deinem Suchradius ist ein neuer Cache versteckt worden.” Möglich macht das die Benachrichtigungsfunktion von Opencaching.de, die jeder registrierte Benutzer nutzen kann. Also den Browser aufgerufen und die Informationen zum Cache “TB Hotel Haaren” gefunden. 14 Kilometer von meinem “BaseCamp” entfernt, allerdings nur 4,5 km von meiner aktuellen Position. Also nichts wie hin und FTF!
Am Abend macht es dann noch mal “Bimm”, dann hieß es: “[GEO] Notify: Beppo Strassenkehrer published TB Hotel Haaren (Traditional Cache)”, Der war nun als GC21XH6 auch bei Geocaching.com zu finden. Und während andere sich auf der Jagd nach dem FTF bereits eilig auf den Weg machten, konnte ich am warmen Rechner bereits meinen Fund eintragen. Die Vermutung, dass der Cache auch bei Geocaching.com gelistet werden soll, lag nahe, denn der Owner hatte bei Opencaching bereits das “Auch gelistet auf: geocaching.com” eingetragen.
Lange Rede, kurzer Sinn: FTF-Jäger beobachten beide Geocaching-Plattformen und lassen sich von beiden über neue Caches benachrichtigen.
2009
Gestern wurde er angelegt, heute eröffnet: Der erste Friedwald für TBs und Coins. Eigentlich nur ein schlichter Tradi, doch aber auch Ruhestätte und Gedenkstätte für die unzähligen reisenden Gesellen, die bei ihren Missionen auf der Strecke geblieben sind.
Als Theologe bin ich der Meinung, dass wir einen Ort des Abschieds brauchen, ein schnödes “Mark item missing” wird den Verschwundenen nicht gerecht. Häufig haben sie doch interessante Reisen und ganz persönliche Geschichten, die wir mit anderen teilen wollen. Die noch junge Form der Bestattung im Wald erscheint mir für die mit dem Hobby Geocaching verbundenen Objekten die geeignete Form zu sein. Deshalb diese Gedenkstätte.
Gologt wird übrigens im ausliegenden Kondolenzbuch, beerdigt wird per “Note”.
2009
Kennt Ihr das auch? Eure TBs hängen irgendwo fest und werden nicht mehr bewegt. TB-Rescue soll der neue Rettungsdienst für reisende Gesellen werden. Das klappt natürlich nur, wenn viele mitmachen! Klasse Idee, finde ich, deshalb hier der Link: www.tb-rescue.com. Also: Mitmachen, Werbung machen, verlinken – dann klappt es auch mit den TBs!
Den Denkanstoß haben mir übrigens die Dosenfischer verpasst!
2009
Eben hatte ich die Idee, man könnte doch im Blog über neue Caches in der Region informieren. Einfach mal eine feine Liste erzeugen und rauf auf die Seite. Pustekuchen. Offensichtlich lässt sich eine solche Liste nicht generieren, weder über Pocket Queries noch über geschickte Suchanfragen.
Hilfe! Hat jemand eine Idee?
2009
Hier in Paderborn setzt man ganz offensichtlich und offiziell auf GPS-Technik. Unter www.paderborn.de/gps präsentiert der Verkehrsverein der Paderstadt einen ganzen Reigen an GPS-Aktivitäten. Interessant finde ich persönlich die Börse für Gebrauchtgeräte. Übrigens, da wo die Geräte den Besitzer wechseln – und der ein oder andere Cacher soll dort auch schon eins erworben haben, wie zuverlässige Quellen zu berichten wissen – ist auch die Heimat der von mir entworfenen Paderborn-Geocoin. Ich muss jedes Mal schmunzeln, wenn ich sie in der Rubrik “Souvenirs” sehe.
2009
Wie war das doch noch in meinem letzten Log bei geocaching.com? Also: Ich dachte immer, der forstwirtschaftliche Verkehr, der laut der Schilder auf manchen Waldwegen erlaubt sei, bezöge sich auf motorisierte Fahrzeuge jeglicher Art. Dass man aber beim Geocaching Umwege gehen muss, weil auf einem Waldweg ein 4×4-Fahrzeug geparkt ist, das sich rhythmisch bewegt, das war mir neu. Naja, der Cache war ja schließlich auch “Musik im Wald”, und die wilden Zeitgenossen wohl nicht von “Pimp my car” sondern von “Pimp in the car”! Was macht der diskrete Geocacher? Nein, keine Fotos und kein Video, das zehn Minuten später auf Youtube zu sehen ist! Er macht einen Umweg und gelangt trotzdem noch an die ersehnte Dose. Den Liebestollen mit dem HX-Nummernschild wünscht er gutes Gelingen.
Und die finale Erkenntnis:
Willst Du zu zweit alleine sein,
dann fahr nicht in den Wald hinein!
Denn nicht allein der Jägersmann,
der Dich dort schnell erspähen kann.
Auch der wandernde Gesell
entdeckt dich dort mitunter schnell!
Der Geocacher, lass Dir sagen,
der sieht Dich auch auf düstren Pfaden.
Statt in dem Auto dich zu winden,
kannst Du ein andres Plätzchen finden:
Den Schlüssel dreh’ und fahre schnell
ins nächstgelegene Hotel!
2009
Menno: Irgendwie ist mein Plan, in absehbarer Zeit meine “Homezone” im 10-Kilometer-Sektor aufzuräumen, nicht ganz aufgegangen. Nicht nur, dass ich es bisher nicht geschafft habe, alle Caches in der “Area” wegzusuchen, nein, es kommen auch andauernd wieder welche dazu! Naja, egal, ich bleibe dran! Danke übrigens für die “Neuen” in meiner “Homezone”, denn nur so bleibt das Cachen auf Dauer spannend und umweltverträglich, weil man nicht erst mit der Blechbüchse irgendwohin knattern muss!





